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Aktuelles aus den Instituten

Stand: März.2019

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartezeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Februar.2019

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

Wien 11

Zusätzlich zu zwei verschiedenen Seniorengruppen bieten wir nun auch eine Seniorenkrafttrainingsgruppe an unserem Gerätezirkel an. Damit kann wirkungsvoll die Kraftausdauer trainiert werden – mit allen positiven Effekten auf Kraft, Gehgeschwindigkeit oder Sturzhäufigkeit.


Stand: Dezember.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

Wien 11

Zusätzlich zu zwei verschiedenen Seniorengruppen bieten wir nun auch eine Seniorenkrafttrainingsgruppe an unserem Gerätezirkel an. Damit kann wirkungsvoll die Kraftausdauer trainiert werden – mit allen positiven Effekten auf Kraft, Gehgeschwindigkeit oder Sturzhäufigkeit.


Stand: November.2018

Unsere Institute bleiben am Freitag, den 2.11. geschlossen und wegen einer internen Veranstaltung, ebenso am Freitag, den 30.11.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

Wien 11

Zusätzlich zu zwei verschiedenen Seniorengruppen bieten wir nun auch eine Seniorenkrafttrainingsgruppe an unserem Gerätezirkel an. Damit kann wirkungsvoll die Kraftausdauer trainiert werden – mit allen positiven Effekten auf Kraft, Gehgeschwindigkeit oder Sturzhäufigkeit.


Stand: Oktober.2018

Unsere Institute bleiben am Freitag, den 2.11.2018 geschlossen. Ab Montag 5.11. sind wir wieder für Sie da.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

Wien 11

Zusätzlich zu zwei verschiedenen Seniorengruppen bieten wir nun auch eine Seniorenkrafttrainingsgruppe an unserem Gerätezirkel an. Damit kann wirkungsvoll die Kraftausdauer trainiert werden – mit allen positiven Effekten auf Kraft, Gehgeschwindigkeit oder Sturzhäufigkeit.


Stand: September.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Sommer.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Juni.2018

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben am Freitag, den 1.Juni geschlossen. Wir sind ab 4.Juni wieder für Sie da.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Mai.2018

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben am Freitag, den 11.Mai geschlossen. Wir sind ab 14.Mai wieder für Sie da.

 

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: April.2018

Wien 11+ Wien 13

Wegen einer Erste-Hilfe-Schulung für sämtliche Mitarbeiter ist das
Physikalische Therapiezentum Wien 13 am Freitag, 13. April nur von 7 – 12 Uhr
und Physita Elf am Freitag, 20.4. nur von 8 – 14 Uhr geöffnet.

Beide Institute bleiben am Montag, 30.April geschlossen.

Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: März.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Februar.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Jänner.2018

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Dezember.2017

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben über die Weihnachtsfeiertage von 23. Dezember bis 1.Jänner geschlossen. Ab 2.Jänner sind wir wieder für Sie da.

Wir wünschen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr!

 

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: November.2017

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Oktober.2017

Wien 11+ Wien 13

Beide Institute bleiben am Freitag, den 27.10.2017 geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: September.2017

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Sommer.2017

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben am Montag den, 14.August geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Juni.2017

Wien 11+ Wien 13

Beide Institute bleiben am Freitag, 16. Juni geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen–Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Mai.2017

Wien 11 + Wien 13

Beide Institute bleiben am Freitag, 26. Mai geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Wartezeiten Wien 11 + Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: April.2017

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Februar.2017

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Jänner.2017

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.
Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Dezember.2016

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben am 9.Dezember und über die Weihnachtsfeiertage von
24.Dezember bis 1.Jänner geschlossen. Ab 2.Jänner sind wir wieder für Sie da.

Wir wünschen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest,
erholsame Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr!

 

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten
längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.
Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: November.2016

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.
Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Oktober.2016

  • Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.
Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

 

  • Firmenjubiläen

Physita Elf wurde vor 35 Jahren eröffnet, das
Physikalische Therapiezentrum Wien 13 vor 30 Jahren.

Das ist eine lange Zeit, in der viele Patienten, Mitarbeiter und Ärzte bei uns herein- und auch wieder hinausgegangen sind.

Es ist eine Freude auch jetzt noch ab und zu Patienten zu haben, die von Anfang an dabei sind und eine große Freude, dass wir auch noch den einen oder anderen Mitarbeiter aus den Anfangszeiten bei uns haben.

Wir sind dankbar für unsere Institute und werden diese mit Freude und mit dem Geist, die Sache gut zu machen, den es von Anfang an hier gab, weiterführen!


Stand: September.2016

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.
Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Juli.2016
Aktuelles aus den Instituten (Sommer 2016)

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.
Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

 

Wir wünschen allen unseren Patienten und Mitarbeitern einen erholsamen Sommer!


Stand: Juni.2016

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn.

Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Mai.2016

Wien 11+ Wien 13

Beide Institute bleiben am Freitag, 6.Mai und am Freitag 27.Mai geschlossen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: April.2016
Aktuelles aus den Instituten (April 2016)

Wien 11+ Wien 13

Wartezeitenn

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

 

Wien 11

Gruppen – Bewegungstherapie

Seit unserer Übersiedlung in die neuen Räumlichkeiten im Mai 2015 sind wir in der glücklichen Lage Bewegungstherapie auch in Gruppen anbieten zu können.

Für alle Patienten, die keine Einzel – Bewegungstherapie benötigen, ist damit ein rascher Beginn mit einer sehr effizienten Therapie möglich.

Die Gruppen werden sehr gut angenommen, auch unsere Therapeuten haben viel Freude damit. Erst kürzlich haben wir, auf Anregung der Therapeuten, unser Angebot erweitert. Es gibt nun auch eine Kindergruppe und zusätzlich zur Seniorengruppe eine Senior – Plus – Gruppe. Das vollständige Angebot finden Sie unter Behandlungsangebot/Gruppenheilgymnastik.

Die Entscheidung ob und welche Gruppen – Bewegungstherapie geeignet ist, wird im Rahmen des Arzttermines und nach Absprache mit dem Patienten von unserem Facharzt getroffen.


Stand: März.2016
Aktuelles us den Instituten (März 2016)

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen− Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.

Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Februar.2016
Aktuelles aus den Instituten (Februar 2016)

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Jänner.2016
Aktuelles aus den Instituten (Jänner 2016)

Wien 13

Teambesprechungen: In beiden Instituten findet im Jänner die erste Teambesprechung des Jahres statt. Diesmal werden dabei auch unsere Personalteamfotos aktualisiert werden. Unser langjähriger Fotograf, Herr Peter Svec, wird dazu wieder ins Haus kommen.

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Dezember.2015
Aktuelles aus den Instituten (Dezember 2015 und Jänner 2016)

 

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben am 7. Dezember und über die Weihnachtsfeiertage von 24. Dezember bis 6. Jänner geschlossen. Ab 7. Jänner sind wir wieder für Sie da.

Wir wünschen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr!

Teambesprechungen: In beiden Instituten findet im Jänner die erste Teambesprechung des Jahres statt. Diesmal werden dabei auch unsere Personalteamfotos aktualisiert werden. Unser langjähriger Fotograf, Herr Peter Svec, wird dazu wieder ins Haus kommen.

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeitenauf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: November.2015

Wien 11

Wir freuen uns, die Übersiedelung nach vis-a-vis abgeschlossen zu haben und nun in unserem neuen, schönen Institut für Sie da sein zu können!

Wir bieten neu: ebenerdige, barrierefreie Räumlichkeiten, mehr Bewegungstherapie durch zusätzlich Gruppen-Bewegungstherapie mit verschiedenen Schwerpunkten, Krafttraining mit hydraulischem Gerätezirkel, Komplexe Entstauungstherapie mit Kompressionsbandagierung bei Lymphödemen.

 

Wien 11 und Wien 13

In beiden Instituten findet wieder unsere jährliche, interne, Elektrotherapieschulung statt. Ziel dabei ist einheitliches Arbeiten unserer Therapeuten sowie die Auffrischung von Erlerntem. In Wien 11 am 30.Oktober, in Wien 13 am 13.November

 

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Oktober.2015

Wien 11

Wir freuen uns, die Übersiedelung nach vis-a-vis abgeschlossen zu haben und nun in unserem neuen, schönen Institut für Sie da sein zu können!

Wir bieten neu: ebenerdige, barrierefreie Räumlichkeiten, mehr Bewegungstherapie durch zusätzlich Gruppen-Bewegungstherapie mit verschiedenen Schwerpunkten, Krafttraining mit hydraulischem Gerätezirkel, Komplexe Entstauungstherapie mit Kompressionsbandagierung bei Lymphödemen.

 

Wien 11 und Wien 13

In beiden Instituten findet wieder unsere jährliche, interne, Elektrotherapieschulung statt. Ziel dabei ist einheitliches Arbeiten unserer Therapeuten sowie die Auffrischung von Erlerntem. In Wien 11 am 30.Oktober, in Wien 13 am 13.November

 

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: September.2015

Wien 11

Wir freuen uns, die Übersiedelung nach vis-a-vis abgeschlossen zu haben und nun in unserem neuen, schönen Institut für Sie da sein zu können!

Wir bieten neu: ebenerdige, barrierefreie Räumlichkeiten, mehr Bewegungstherapie durch zusätzlich Gruppen-Bewegungstherapie mit verschiedenen Schwerpunkten, Krafttraining mit hydraulischem Gerätezirkel, Komplexe Entstauungstherapie mit Kompressionsbandagierung bei Lymphödemen.

 

Wartezeiten Wien 11 und Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartzeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen-Bewegungstherapie in Wien 11 ist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!


Stand: Juni.2015
Aktuelles aus den Instituten Sommer 2015

Wien 11

Wir freuen uns, die Übersiedelung nach vis-a-vis abgeschlossen zu haben und nun in unserem neuen, schönen Institut für Sie da sein zu können!

Wir bieten neu: ebenerdige, barrierefreie Räumlichkeiten, mehr Bewegungstherapie durch zusätzlich Gruppen-Bewegungstherapie mit verschiedenen Schwerpunkten, Krafttraining mit hydraulischem Gerätezirkel, Komplexe Entstauungstherapie mit Kompressionsbandagierung bei Lymphödemen.

Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider lange Wartzeiten. Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich.

 

Wir wünschen allen unseren Patienten und Mitarbeitern einen erholsamen Sommer!


Stand: Mai.2015

Wien 11

Wir freuen uns, mit 11.Mai unseren Betrieb am neuen Standort
Simmeringer Hauptstraße 147 (vis-a-vis) wieder aufnehmen zu können! Terminvereinbarungen von Montag bis Donnerstag 7 - 18: 30, Freitag 7 - 16:30. Arzttermine ab 11.5. Therapie ab 18.5.

Wir bieten nun neu: ebenerdige, barrierefreie Räumlichkeiten, mehr Bewegungstherapie durch zusätzlich Gruppen-Bewegungstherapie mit verschiedenen Schwerpunkten, Krafttraining mit hydraulischem Gerätezirkel, Komplexe Entstauungstherapie mit Kompressionsbandagierung bei Lymphödemen.

Wir danken Ihnen für die Geduld mit den zuletzt teilweise eingeschränkten Bedingungen und unserer Sperre. Wir freuen uns darauf, Sie bald als Patient begrüßen zu dürfen.

 

Wien 13

Im Physikalischen Therapiezentrum Wien 13 werden in der Woche vom 11. bis 15.Mai Renovierungsarbeiten durchgeführt. Am Freitag, 15.5. ist das Institut geschlossen. Die Therapiestationen bekommen neue Arbeitsplätze. Wir bitten um Ihr Verständnis!


Stand: April.2015

Wien 11

Wir freuen uns, mit 11.5.2015 unser Institut am neuen Standort Simmeringer Hauptstraße 147 (vis-a-vis) wieder eröffnen zu können.
Wir bieten nun ebenerdige, barrierefreie Räumlichkeiten sowie mehr Bewegungstherapie durch zusätzlich Gruppenheilgymnastik mit verschiedenen Schwerpunkten.
Terminvereinbarung Montag bis Donnerstag 7−18:30, Freitag 7−16:30.
Wir danken Ihnen für Ihre Geduld und freuen uns, Sie als Patient begrüßen zu dürfen.

Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider lange Wartzeiten. Wenn medizinisch erforderlich ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich.


Stand: März.2015

Wien 11

Wegen Rückbauarbeiten für unsere Übersiedelung (nach vis-a-vis) muss unser Institut leider im März und April 2015 geschlossen bleiben. Wir hoffen, mit Anfang Mai am neuen Standort wieder den Betrieb aufnehmen zu können.
Wir werden an dieser Stelle regelmäßig über die Entwicklung berichten.

Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider lange Wartzeiten. Wenn medizinisch erforderlich ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich.


Stand: Februar.2015

Wien 11

Wegen Rückbauarbeiten für unsere Übersiedelung (nach vis-a-vis) muss unser Institut leider im März und April 2015 geschlossen bleiben. Wir hoffen, mit Anfang Mai am neuen Standort wieder den Betrieb aufnehmen zu können.
Wir werden an dieser Stelle regelmäßig über die Entwicklung berichten.

Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider lange Wartzeiten.

Wenn medizinisch erforderlich ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich.

 


Stand: Jänner.2015
Aktuelles aus den Instituten Jänner 2015

Wien 11

Wegen Rückbauarbeiten für unsere Übersiedelung (nach vis-a-vis) muss unser Institut leider im März und April 2015 geschlossen bleiben. Wir hoffen, mit Anfang Mai am neuen Standort wieder den Betrieb aufnehmen zu können.

 

Wien 13

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider lange Wartzeiten. Wenn medizinisch erforderlich ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich.


Stand: Dezember.2014
(Dezember 2014 und Jänner 2015)

Wien 11+ Wien 13

Unsere Institute bleiben über die Weihnachtsfeiertage von 24. Dezember bis 6. Jänner geschlossen. Ab 7. Jänner sind wir wieder für Sie da.

Wir wünschen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr!!


Stand: November.2014
Aktuelles aus den Instituten (November 2014)

Wien 11: Unser Standort wird auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147) verlegt. Leider verzögert sich der ursprünglich für Sommer geplante Umzug!

Nach der Schließung des Erdgeschoßes ist bis zur Übersiedelung unsere Behandlungskapazität, insbesondere für Heilgymnastik, reduziert. Wenn medizinisch erforderlich, ist Heilgymnastik kurzfristig möglich. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis!
Um die Reduktion so gering wie möglich zu halten, wurde eine provisorische Heilgymnastikkabine im 2.Stock eingerichtet und auch für die übrige Therapie wird jeder freie Platz genützt. Wir bitten um Verständnis für die dadurch manchmal entstehende etwas beengte Raumsituation.

Am neuen Standort werden wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung stehen, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten werden. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.

Wir bedauern, dass für rollstuhlabhängige oder gehbehinderte Patienten die Therapie erst wieder an unserem neuen Standort möglich sein wird.


Stand: Oktober.2014
Aktuelles aus den Instituten (Oktober 2014)

Wien 11: Unser Standort wird auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147( verlegt. Leider verzögert sich der ursprünglich für Sommer geplante Umzug!

Nach der Schließung des Erdgeschoßes ist bis zur Übersiedelung unsere Behandlungskapazität, insbesondere für Heilgymnastik,reduziert.
Wenn medizinisch erforderlich, ist Heilgymnastik kurzfristig möglich. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis!

Um die Reduktion so gering wie möglich zu halten, wurde eine provisorische Heilgymnastikkabine im 2.Stock eingerichtet und auch für die übrige Therapie wird jeder freie Platz genützt. Wir bitten um Verständnis für die dadurch manchmal entstehende etwas beengte Raumsituation.

Am neuen Standort werden wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung stehen, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten werden. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.

Wir bedauern, dass für rollstuhlabhängige oder gehbehinderte Patienten die Therapie erst wieder an unserem neuen Standort mäglich sein wird.


Stand: September.2014

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten finden im September wieder Teambesprechungen statt. In Wien 11 am 16.September, in Wien 13 am 23.September.

Wien 11: Unser Standort wird auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147) verlegt. Leider verzögert sich der ursprünglich für Sommer geplante Umzug!

Nach Schließung des Erdgeschoßes mit Ende Mai ist bis zur Übersiedelung unsere Behandlungskapazität, insbesondere für Heilgymnastik, reduziert. Wenn medizinisch erforderlich, ist Heilgymnastik kurzfristig möglich. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis! Um die Reduktion so gering wie möglich zu halten, wurde eine provisorische Heilgymnastikkabine im 2.Stock eingerichtet und auch für die übrige Therapie wird jeder freie Platz genützt. Wir bitten um Verständnis für die dadurch manchmal entstehende etwas beengte Raumsituation.

Am neuen Standort werden wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung stehen, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten werden. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.

Wir bedauern, dass für rollstuhlabhängige oder gehbehinderte Patienten die Therapie erst wieder an unserem neuen Standort möglich sein wird.


Stand: Juli.2014

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen unseren Patienten und unseren Mitarbeitern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub!

Wien 11: Unser Standort wird auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147) verlegt. Leider verzögert sich der ursprünglich für Sommer geplante Umzug!

Nach Schließung des Erdgeschoßes mit Ende Mai ist bis zur Übersiedelung unsere Behandlungskapazität, insbesondere für Heilgymnastik, reduziert. Wenn medizinisch erforderlich, ist Heilgymnastik kurzfristig möglich. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis!

Wir bedauern, dass für rollstuhlabhängige oder gehbehinderte Patienten die Therapie erst wieder an unserem neuen Standort möglich sein wird.

Am neuen Standort werden wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung stehen, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten werden. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.


Stand: Juni.2014

Wien 11 + Wien 13

Wien 11: Unser Standort wird auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147) verlegt. Leider verzögert sich der ursprünglich für Sommer geplante Umzug!

Nach Schließung des Erdgeschoßes mit Ende Mai ist bis zur Übersiedelung unsere Behandlungskapazität, insbesondere für Heilgymnastik, reduziert. Wenn medizinisch erforderlich, ist Heilgymnastik kurzfristig möglich. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis!

Wir bedauern, dass für rollstuhlabhängige oder gehbehinderte Patienten die Therapie erst wieder an unserem neuen Standort möglich sein wird.

Am neuen Standort werden wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung stehen, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten werden. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.


Stand: Mai.2014

Wien 11 + Wien 13

Wien 11: Für Ende Juli 2014 ist der Umzug auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147) geplant.

Mit 29. Mai wird der Therapiebereich im Erdgeschoß für notwendige Rückbauarbeiten geschlossen. Wir bedauern, dass dadurch für rollstuhlabhängige oder gehbehinderte Patienten die Therapie erst wieder an unserem neuen Standort möglich sein wird.

Bis zur Übersiedelung ist unsere Behandlungskapazität, insbesondere für Heilgymnastik, ab diesem Zeitpunkt reduziert. Wenn medizinisch erforderlich, ist Heilgymnastik kurzfristig möglich. Nicht dringliche Heilgymnastik kann erst nach der Übersiedelung durchgeführt werden. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis!

Am neuen Standort werden wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung stehen, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten werden. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.

Wien 13: Ab 5.Mai. wird auch in Wien 13 mit dem neuen, in Wien 11 bereits etablierten, Computerprogramm gearbeitet. In Wien 11 ist die Umstellung Ende Februar insgesamt problemlos verlaufen - wir erhoffen das auch hier. Wir bitten um Verständnis für Verzögerungen am Schalter in den ersten Tagen!


Stand: April.2014

Wien 11 + Wien 13

In Wien 13 wurde mit März Fr.Lisi Lassnig auf eigenen Wunsch als Standortleitung abgelöst. Ihre Nachfolgerin ist Fr.Karin Haller. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Lisi für die jahrelange engagierte Arbeit und freuen uns für sie, dass sie in Zukunft etwas kürzer treten kann. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Karin und danken ihr für die Bereitschaft diese Funktion zu übernehmen.

In Wien 11 ist für Juli 2014 der Umzug auf die andere Straßenseite (Simmeringer Hauptstraße 147) geplant. Ab Juni ist der Therapiebereich im Erdgeschoß für notwendige Rückbauarbeiten geschlossen, wodurch sich bis zur Übersiedelung unsere Behandlungskapazität ab diesem Zeitpunkt reduziert. Auf Grund der ohnehin schon langen Wartezeiten wirkt sich das bereits jetzt auf die Terminvergabe aus. Nicht dringliche Heilgymnastik kann z.B. erst nach der Übersiedelung durchgeführt werden. Über die Dringlichkeit entscheidet unser Facharzt. Wir bitten dafür um Verständnis! Am neuen Standort stehen wesentlich mehr Termine für Bewegungstherapie zur Verfügung, da wir dann auch Gruppengymnastik anbieten können. Wir erhoffen uns dadurch auch insgesamt eine Reduktion der Wartezeiten bis zum Therapiebeginn.

In den vergangenen beiden Jahren wurde intensiv an der Erstellung eines neuen Computerprogrammes mit verbesserter Benutzerfreundlichkeit gearbeitet. In Wien 11 wurde der Umstieg bereits Ende Februar vollzogen. In Wien 13 wird das über Ostern passieren. Wir danken den Patienten in Simmering (und unseren Mitarbeitern) für die aufgebrachte Geduld in den Anfangstagen und erbitten dasselbe auch von unseren Patienten und unseren Mitarbeitern in Wien 13. Insgesamt ist das Programm sehr gelungen und eine Arbeitserleichterung!


Stand: März.2014

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten finden im März Erste-Hilfe-Kurse für alle Mitarbeiter statt. Nach diesem 16-stündigen Kurs sind alle unsere Mitarbeiter Ersthelfer. Auffrischungskurse sind alle 4 Jahre vorgesehen.

In Hietzing ist der Kurs am Freitag, 7.3. und Samstag, 8.3., in Simmering am Freitag, 14.3. und Samstag 15.3.

An den Freitagen bleibt das jeweilige Institut geschlossen. Wir bitten um Verständnis für diese Qualitätsmaßnahme!


Stand: Februar.2014

Wien 11 + Wien 13

Die ersten Teambesprechungen des Jahres fanden bereits statt, in Hietzing am Mo. 20.01.2014 und in Simmering am Do 23.01.2013.

In beiden Instituten fand im Jänner auch wieder die jährliche Arbeitsmedizinische Überprüfung einschließlich einer Arbeitsplatzevaluierung statt. Es gab keinerlei Beanstandungen.

Beide Institute erhielten, nach der Überprüfung im Dezember, das Zertifikat der ÖQMED hinsichtlich Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement. Dieses löst unsere bisherige ISO-Zertifizierung durch den TÜV ab und muss ebenfalls regelmäßig erneuert werden.


Stand: Dezember 2013 + Jänner .2014

Wien 11 + Wien 13

Unsere Institute bleiben über die Weihnachtsfeiertage von 23.Dezember bis 1.Jänner geschlossen. Ab 2.Jänner sind wir wieder für Sie da.

Wir wünschen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr!


Stand: November.2013

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten findet im November wieder unsere jährliche, interne, Elektrotherapieschulung statt. Ziel dabei ist einheitliches Arbeiten unserer Therapeuten sowie die Auffrischung von Erlerntem - in Wien 11 am Freitag, 8.November, in Wien 13 am Freitag, 13.November.

Im Anschluss daran findet jeweils die letzte Teambesprechung des Jahres statt.

Am Freitag, den 29.November findet unsere gemeinsame Weihnachtsfeier statt. Wir probieren heuer wieder etwas Neues aus und freuen uns auf einen schönen, stimmungsvollen Abend.


Stand: Oktober.2013

Wien 11 + Wien 13

Am 25.Oktober findet wieder die 2-jährliche institutsinterne Lymphdrainge-Fortbildung statt. Herr Erwin Mederitsch hat 3 Kurse zum Thema Kinesiotape in der Lymphdrainage besucht und gibt sein Wissen an seine Kollegen aus beiden Instituten weiter. Die Fortbildung dauert den ganzen Nachmittag, der Schwerpunkt liegt auf praktischen Übungen.


Stand: September.2013

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten findet wieder eine der quartalsmäßigen Teambesprechungen statt. In Simmering am Donnerstag, 19.9. und in Hietzing am Montag, 23.9.


Stand: Juli und August.2013

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen unseren Patienten und unseren Mitarbeitern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub!


Stand: Juni.2013

Wien 11 + Wien 13

Am 6.Juni findet unsere jährliche Hygienebesprechung statt, an der die beiden Hygienebeauftragten jedes Institutes sowie der hygienebeauftragte Arzt teilnimmt. Diese Funktion hat nun nach Erlangung des Diploms für Krankenhaushygiene die ärztliche Leiterin Dr.Lzicar selbst inne.


Stand: Mai.2013

Wien 11 + Wien 13

Physikalisches Therapiezentrum Wien 13: Auf Grund der langen Wartezeiten können wir leider weiterhin nur neue Patienten aus dem 13.Bezirk annehmen.

Unser Institut bleibt am 2. und am 3. Mai für Handwerksarbeiten geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Wien 11 und Wien 13: An den Fenstertagen Freitag, 9.5. und Freitag, 31.5. bleiben beide Institute geschlossen.

Im Mai finden in beiden Instituten wieder Teambesprechungen statt - in Wien 13 am 7.Mai, in Wien 11 am 15.Mai. Am 23.Mai ist der Termin für unsere jährliche Hygienebesprechung, an der die beiden Hygienebeauftragten jedes Institutes sowie der hygienebeauftragte Arzt teilnimmt. Diese Funktion hat nun nach Erlangung des Diploms für Krankenhaushygiene die ärztliche Leiterin Dr.Lzicar selbst inne.


Stand: April.2013

Wien 11 + Wien 13

Physikalisches Therapiezentrum Wien 13: Die Wartezeit auf Therapie hat sich inzwischen glücklicherweise soweit reduziert, dass wir wieder neue Patienten aus dem 13.Bezirk annehmen können. Die Annahme ganz neuer Patienten aus anderen Bezirken ist leider weiterhin nicht möglich.

Physita Elf, Wien 11: Unser Institut bleibt am 29. und am 30.April für Handwerksarbeiten geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis.


Stand: März.2013

Wien 11 + Wien 13

Aufnahmestopp für neue Patienten im Physikalischen Therapiezentrum Wien 13

Leider können wir im Physikalischen Therapiezentrum Wien 13 vorübergehend keine Patienten annehmen, die noch nie bei uns waren. Sobald sich die viel zu langen Wartezeiten, die durch Veränderungen in umliegenden Instituten entstanden sind, reduziert haben, steht unser Institut selbstverständlich wieder allen Patienten offen. Wir bedauern diese Maßnahme sehr und hoffen auf Ihr Verständnis.


Stand: Februar.2013

Wien 11 + Wien 13

Eigentlich als Nachtrag für Jänner: Die ersten Teambesprechungen des Jahres fanden bereits statt, in Hietzing am Mo. 28.01.2013 und in Simmering am Di. 29.01.2013.


Stand: November.2012

Wien 11 + Wien 13

Nachtrag zu Oktober: Dagmar Kardos feierte am 8.Oktober ihr 10-jähriges Jubiläum in Hietzing.

Karin Eglauer feiert am 5.November ihr 25-jähriges Firmenjubiläum.

Wir bedanken uns herzlich und gratulieren!

In beiden Instituten findet im November die jährliche interne Elektro-Therapie-Schulung zur Auffrischung von Erlerntem und anschließend die letzte Teambesprechung des Jahres statt. In Hietzing am Freitag, 9.November, in Simmering am Freitag, 16.November. Die Institute sind für diese Qualitätsmaßnahme ab 13 Uhr geschlossen. Wir bitten Sie um Ihr Verständnis.


Stand: Oktober.2012

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten findet im Oktober die alljährliche Begehung durch den sicherheitstechnischen Berater über die AUVA statt.


Stand: September.2012

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten finden im September wieder eine Teambesprechung statt (12. und 23.September)

Am 17. und 18.September erfolgt die jährliche externe Überprüfung zur Aufrechterhaltung der Qualitätszertifizierung nach ISO 9001.

Am 15.September machen wir einen Betriebsausflug in die Bärenschützklamm nach Mixnitz. Alle Mitarbeiter und ihre Angehörigen sind herzlich willkommen! Wir hoffen auf gutes Wetter und freuen uns auf einen schönen Tag!

In Simmering hat Heidi Gaulhofer am 14.September ihr 20-jähriges Firmenjubiläum.

Heidi arbeitet seit vielen Jahren ausschließlich am Schalter und ist dort mit ihrer umsichtigen Art, ihrem guten Überblick und ihrer großen Routine maßgeblich am Funktionieren aller Abläufe beteiligt. Zusätzlich ist sie seit einigen Jahren stellvertretende Standortleiterin. Auch diese Funktion bewältigt sie ausgezeichnet. Liebe Heidi, herzlichen Dank für die vielen Jahre und bitte bleiben Sie noch ganz viele weitere Jahre!


Stand: Juli.2012

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen unseren Patienten und unseren Mitarbeitern einen schönen Sommer und einen erholsamen Urlaub!


Stand: Juni.2012

Wien 11 + Wien 13

Am Freitag, den 8.Juni haben beide Institute geschlossen. Dieser Tag wird für Handwerksarbeiten genützt werden.


Stand: Mai.2012

Wien 11 + Wien 13

Teambesprechung in Hietzing am 7.Mai.

Jährlicher Besuch unserer Arbeitsmedizinerin ebenfalls am 7.Mai.

Wasserprobenabnahme am 24.Mai

Der geplante Betriebsausflug in die Bärenschützklamm wurde auf September verschoben, damit jeder, der mitmachen möchte auch dabei sein kann.


Stand: April.2012

Wien 11 + Wien 13

Teambesprechung in Simmering am Dienstag, 24.April.

Hygienebesprechung mit den Hygienebeauftragten beider Insititute in Hietzing am Donnerstag, 26.April 19 Uhr.


Stand: März.2012

Wien 11 + Wien 13

Keine Neuigkeiten für März, aber ein Nachtrag zu Februar: In Simmering wurde am Faschingsdienstag auch heuer wieder in Verkleidung gearbeitet – diesmal waren die Schlümpfe am Werken. Die Therapeuten hatten viel Spaß, auch so manchem Patienten konnte ein Lächeln entlockt werden! Wir freuen uns über die Idee und die Initiative unserer Mitarbeiter.


Stand: Februar.2012

Wien 11 + Wien 13

Am 2.Februar und am 3.Februar finden jeweils wieder unsere quartalsmäßigen Teambesprechungen statt. Wir hoffen auf rege Beteiligung.

Wien 11 Im Anschluss an die Teambesprechung in Wien 11 lädt unsere frisch pensionierte Mitarbeiterin Sylvia Schmaldienst ihre ehemaligen Kollegen und Chefs zu einer Feier im Institut ein – wir kommen sehr gerne und danken für die Einladung!

Wien 13 Am 6.Februar feiert Frau Barbara Martin ihr 10-jähriges Firmenjubiläum. Wir sind sehr froh, dass sie schon so lange bei uns ist und hoffen auf noch viele gemeinsame Jahre!


Stand: Dezember + Jänner.2011

Wien 11 + Wien 13

Unsere gemeinsame Weihnachtsfeier findet heuer am Freitag, den 9.Dezember am Zauberberg statt. Wir werden zuerst auf einer Hütte am Berg zünftig „Pfandl-Essen“, dann gehen wir Nachtrodeln (falls es bis dahin hoffentlich schneit….) so oft wir Lust haben, anschließend lassen wir den Abend in der Zauberbar ausklingen. Wer Lust hat, übernachtet dort im Hotel, die anderen fahren mit dem Bus wieder nach Hause. Wir freuen uns auf einen schönen, gemeinsamen Abend.

Wir wünschen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute für das nächste Jahr!


Stand: Oktober.2011

Wien 11 + Wien 13

Im Oktober findet wieder unsere alljährliche, verpflichtende, interne Elektrotherapieschulung statt. Grundlage ist unser Elektrotherapiestandard, Ziel ist vor allem einheitliche Elektrodenanlage sowie korrektes Arbeiten im Sinne der Qualitätssicherung- und verbesserung.
Dazu werden die Institute ab Mittag geschlossen, sodass die Schulung innerhalb der Dienstzeit stattfinden kann und die Mitarbeiter nicht nach einem langen Arbeitstag noch zusätzlich verpflichtet werden müssen – wir bitten Sie um Ihr Verständnis.

Termine sind in Wien 11 am Freitag, 7.10. und in Wien 13 am Freitag, 14.10. Im Anschluss findet in beiden Instituten die quartalsmäßige Teambesprechung statt.

Die 2-jährlich stattfindende Lymphdrainage-Fortbildung findet für die Therapeuten aus Wien 11 am Donnerstag, 6.Oktober statt, für die Hietzinger Therapeuten hat sie bereits am 22.September stattgefunden. Ziel ist Wiederholung von speziellen Grifftechniken, Auffrischung der Durchführung und Dokumentation der Umfangmessungen und anderes. Auch hier geht es um Qualitätserhalt und – Verbesserung.

Wien 13

Mit Mitte Oktober verlässt uns Fr.Dr.Beata Saria um sich mit einer eigenen Ordination selbständig zu machen. Wir bedanken uns sehr herzlich und wünschen alles Gute, viel Freude und Erfolg mit der Selbständigkeit.

Ihre Nachfolgerin ist Fr.Dr.Sophie Breuer, Assistenzärztin für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation am Krankenhaus Hietzing. Wir begrüßen sie herzlich im Team und freuen uns auf die Zusammenarbeit. Sie wird Mittwochs und Freitags Vormittag bei uns sein (Mehr unter „Unser Team“)


Stand: September.2011

Wien 11 + Wien 13

Am Samstag, den 3.September veranstalten wir einen Betriebsausflug. Wir machen eine Draisinentour im Burgenland, bei der heftig getreten werden muss. Auf halber Strecke werden wir die Picknickdecken auspacken und grillen. Unsere Gruppe wird ca. 50 Mann/Frau/Kinder stark sein. Wir freuen uns auf einen lustigen Tag und hoffen, dass uns das Wetter gnädig sein wird.

Am 19. und 20.September findet wieder die alljährliche Überprüfung zur Aufrechterhaltung der Zertifizierung nach ISO 9001 statt. Auch heuer können wir wieder stolz mehrere Verbesserungsmaßnahmen, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurden, präsentieren.


Stand: Juli/August.2011

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und Patienten einen erholsamen Sommer!


Stand: Juni.2011

Wien 11 + Wien 13

Umstellung der Elektrodenbefestigung in der Elektrotherapie

Wir ändern unser System der Elektrodenbefestigung und verwenden in Zukunft anstatt der bisherigen Klettbänder, Bandagen oder Gummigurte Einmalkunststoff-Folien.

Diese Folien erleichtern den Therapeuten die Handhabung, sind hygienisch einwandfrei und minimieren die Verätzungsgefahr durch gleichmäßigen Anpressdruck und sichere Fixierung der Elektroden.

Unsere Mitarbeiter werden, in bewährter Weise, von Frau Groschel von der Firma Schuhfried, eingeschult werden.

Aus diesem Grund ist in Wien 11 am Dienstag, 7.Juni und in Wien 13 am Mittwoch, 8.Juni der Therapiebereich ab 16 Uhr geschlossen. Heilgmynastik und Terminvereinbarungen finden ungestört statt.

– wir bitten um Ihr Verständnis.

Teambesprechungen

Anschließend an die Einschulung findet jeweils die Teambesprechung statt.


Stand: Mai.2011

Wien 11 + Wien 13

Der Mai ist tatsächlich ein Monat ohne Termine! Dafür gibt es dann im Juni umso mehr.


Stand: April.2011

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen unseren Patienten und Mitarbeitern frohe Osterfeiertage!


Stand: März.2011

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten findet im März wieder die zweijährliche Einschau des Gesundheitsamtes MA 15 statt.

Dabei werden unter anderem Hygienepläne, Wasserproben, Notfalls- und Medikamentenausrüstung, Diplome des medizinischen Personals, Gesamteindruck des Institutes und auch Bescheide und Bewilligungen überprüft. In Wien 11 am 15.März, in Wien 13 am 17.März.

Wir sind zuversichtlich, dass es auch diesmal keinen Grund zur Beanstandung geben wird.


Stand: Februar.2011

Wien 11 + Wien 13

Am 3.Februar findet wieder die jährliche Hygienebesprechung mit unserem Hygienefacharzt Dr.Klaus Herbich, den beiden Hygienebeauftragten jedes Institutes, sowie der ärztlichen Leiterin statt. Dabei wird der aktuelle Hygieneplan auf seine Vollständigkeit und Angemessenheit überprüft, allfällige Fragen sowie neue Richtlinien besprochen.

In beiden Instituten finden im Februar wieder Teambesprechungen statt. Wir freuen uns wieder auf regen Austausch.

Homepageaktualisierung

In der Fotogalerie sind jetzt die neuen Fotos online – zu sehen sind aktuelle Teamfotos, Fotos der Räumlichkeiten in Wien 13 nach der Renovierung im vergangenen August, auch ein paar neue Fotos aus Simmering.

Wir haben den Text inhaltlich überarbeitet und aktualisiert, auch Fotos und Detailinformationen über unser Ärzteteam gibt es jetzt wieder.


Stand: Dezember 2010 + Jänner.2011

Wien 11 + Wien 13

Nachtrag zu November:

Im November fand an 2 Wochenenden jeweils ein, eigens für uns organisierter, 16-stündiger Massage-Refresher-Kurs statt, an dem fast alle unsere Therapeuten teilnahmen. Ziel waren unter anderem die Wiederholung von Anatomie, Wirkungsweise der Massage, Wiederholung bekannter und Erlernen neuer Grifftechniken sowie Grundlagen der Triggerpunktbehandlung. Die Kurswochenenden waren intensiv und anstrengend, die Mühe hat sich aber sicher gelohnt. Wir freuen uns darüber, unseren Patienten und unseren Mitarbeitern diese qualitätsfördernde Maßnahme ermöglicht haben zu können!

Unsere gemeinsame Weihnachtsfeier findet heuer am 10.Dezember statt, diesmal an Bord der MS Kaiserin Elisabeth. Die Fahrt führt von Heiligenstadt nach Tulln, ein mehrgängiges Menü erwartet uns an Bord. Wir freuen uns auf einen schönen Abend!

Wir wünschen allen unseren Patienten und Mitarbeitern frohe Weihnachten und alles Gute für das neue Jahr!


Stand: November.2010

Wien 11 + Wien 13

Teambesprechungen

In beiden Instituten finden im November wieder Teambesprechungen statt. In Wien 13 am Donnerstag, 25.11 (mit Fototermin mit unserem Fotografen Herrn Peter Svec, der für uns neue Fotos für unsere Homepage und die Wartezimmerpräsentation macht), in Wien 11 am Montag, 29.11. (hier war der Fototermin schon bei der letzten Teambesprechung).

Wir hoffen auch diesmal wieder auf rege Beteiligung und konstruktive Gespräche!


Stand: Oktober.2010

Wien 11 + Wien 13

Wien 13

Teambesprechung am 6.Oktober

Wien 11

Teambesprechung am 14.Oktober, gleichzeitig auch Fototermin für neue Teamfotos für unsere Homepage und die Wartezimmerpräsentation.

Waltrauds Abschiedsfest am 15.Oktober
Waltraud Seitz, eine unentbehrliche Mitarbeiterin der 1.Stunde (seit 1982) ist mit Ende August in die wohlverdiente Pension gegangen. Sie lädt alle Kolleg/innen zu einem Abschiedsfest im Institut ein. Wir und viele unserer langjährigen Patienten vermissen schon setzt sehr! Von Herzen alles Gute!


Stand: September.2010

Wien 11 + Wien 13

Renovierungsarbeiten in Wien 13

Die Renovierungsarbeiten in Wien 13 befinden, sich mit einigen Verzögerungen, derzeit in der Endphase.

Persönliche und telefonische Terminvereinbarungen sind in der Woche von 30.8. bis 3.9. von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 19 Uhr, Freitags von 8 bis 16 Uhr möglich.

Der Therapiebetrieb wird ab Montag, 6.September wieder aufgenommen.

Wir bitten um Verständnis für die eine oder andere noch bestehende Improvisation und freuen uns darauf, Sie bald in unserem „neuen“ Institut begrüßen zu dürfen.

Renovierungsarbeiten in Wien 11

In Wien 11 wird im Therapiebereich des Erdgeschosses zwischen 6. und 10.September der Bodenbelag erneuert. Während dieses Zeitraumes ist dieser Teil des Institutes geschlossen, in den anderen Bereichen erfolgt ungestörter Betrieb.


Stand: Sommer.2010

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und Patienten einen erholsamen Sommer!

Renovierungsarbeiten in Wien 13

Wegen Renovierungsarbeiten bleibt das Physikalische Therapiezentrum Wien 13

von Mo.09.August bis einschließlich Fr.03.September 2010
geschlossen.

Möglichkeit zur persönlichen Terminvereinbarung während der Umbauphase:

Mo. 30.August   08.00 bis 19.00 Uhr
Di. 31.August   08.00 bis 19.00 Uhr
Mi. 01.September   08.00 bis 19.00 Uhr
Do. 02.September   08.00 bis 19.00 Uhr
Fr. 03.September   08.00 bis 16.00 Uhr

In dringenden Fällen besteht auch die Möglichkeit zur Fortsetzung der Therapie in Wien 11. Wir danken für Ihr Verständnis!


Stand: Juni.2010

Wien 11 + Wien 13

Ärtzeteam

In den vergangenen Monaten gab es einige Veränderungen in unserem Ärzteteam. Nach mehrjähriger, wunderbarer Zusammenarbeit sind Frau Dr.Dore´ Glas und Frau Dr.Martina Angst ausgeschieden. Wir bedanken uns sehr herzlich für Ihre Arbeit.

Unser neues Ärzteteam besteht nun aus 3 Fachärztinnen und 1 Facharzt für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation: Dr.Kordula Lzicar (Wien 11+13), Dr.Wolfgang Stambera (Wien 11+13), Dr.Ingrid Stübner (Wien11) und Dr.Beata Saria (Wien 13).
Wir können nunmehr in beiden Instituten täglich Arzttermine anbieten.

Renovierungsarbeiten in Wien 13

Wegen Renovierungsarbeiten bleibt das Physikalische Therapiezentrum Wien 13 von Mo.09.August bis einschließlich Di.31.August 2010 geschlossen.

Möglichkeit zur persönlichen Terminvereinbarung während der Umbauphase:

Mo. 23.August 09.30 bis 14:00 Uhr
Di. 24.August 15:00 bis 18:30 Uhr
Mi. 25.August 09.30 bis 14:00 Uhr
Do. 26.August 15:00 bis 18:30 Uhr
Mo. 30.August 07:00 bis 18:00 Uhr
Di. 31.August 07:00 bis 18:00 Uhr


In dringenden Fällen besteht auch die Möglichkeit zur Fortsetzung der Therapie in Wien 11. Wir danken für Ihr Verständnis!


Stand: Mai.2010

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten wird seit kurzem ein kostenloser SMS-Service angeboten. Auf Wunsch erhalten unsere Patienten am Vortag ihrer Behandlung ein SMS, das an den Behandlungstermin am nächsten Tag erinnert.

Am 4. und 10.Mai finden wieder unsere quartalsmäßigen Teambesprechungen statt.


Stand: April.2010

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten wird seit kurzem ein kostenloser SMS-Service angeboten. Auf Wunsch erhalten unsere Patienten am Vortag ihrer Behandlung ein SMS, das an den Behandlungstermin am nächsten Tag erinnert.


Stand: März.2010

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten wird seit kurzem ein kostenloser SMS-Service angeboten. Auf Wunsch erhalten unsere Patienten am Vortag ihrer Behandlung ein SMS, das an den Behandlungstermin am nächsten Tag erinnert.


Stand: Februar.2010

Wien 11 + Wien 13

Am 11.Februar findet wieder die jährliche Hygienebesprechung mit unserem Hygienefacharzt Dr. Klaus Herbich, den beiden Hygienebeauftragten jedes Institutes, sowie der ärztlichen Leiterin statt. Dabei wird der aktuelle Hygieneplan auf seine Vollständigkeit und Angemessenheit überprüft, allfällige Fragen sowie neue Richtlinien besprochen.

In beiden Instituten finden im Februar wieder Teambesprechungen statt (Wien 13 am 8.Februar, Wien 11 am 23.Februar). Wir freuen uns wieder auf regen Austausch.


Stand: Dezember + Jänner.2009

Wien 11 + Wien 13

Weihnachtsfeier am 11.Dezember im Restaurant Chadim. Wir freuen uns auf einen schönen gemeinsamen Abend.


Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und unseren Patienten ein frohes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und alles Gute im neuen Jahr!

Unsere jährliche interne Elektrotherapieschulung findet am 15.Jänner in Simmering und am 22.Jänner in Hietzing statt.

Sie dient der Auffrischung von ehemals Gelerntem und der praktischen Wiederholung der Elektrodenanlagen entsprechend unserem Elektrotherapiestandard.

Da uns diese Maßnahme zur Qualitätssicherung sehr wichtig ist, werden die Institute diesmal dafür erstmals ab Mittag geschlossen.

Am 22.Jänner findet ein Fortbildungsausgang für Physiotherapeuten und Ärzte beider Institute in die orthopädische Schuhwerkstatt Ortho-Schuh statt. Wir freuen uns über die Möglichkeit Neues über orthopädische Schuh- und Einlagenversorgung zu erfahren.


Stand: November.2009

Wien 11 + Wien 13

Überraschenderweise keine Termine oder Fortbildungen im November.
Die Therapi-Master-Fortbildung im Oktober für alle unsere Physiotherapeutinnen war ein Erfolg – wir freuen uns über Mitarbeiter, die die Initiative zu Fortbildung ergreifen, nochmals Danke dafür.


Stand: Oktober.2009

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten finden im Oktober wieder Teambesprechungen statt (15. und 19.10.). Wir hoffen wieder auf regen Austausch und konstruktive Ideen.
Am Wochenende 17.+18.Oktober findet in den Räumlichkeiten von Wien 13 für die Physiotherapeuten beider Institute eine Fortbildung am Therapi-Master (mit Frau Andrea Pelucha) statt. Unsere Physiotherapeuten haben sich diese Fortbildung gewünscht um dieses Therapiegerät noch besser als bisher einsetzen zu können. Initiatorin und Organisatorin war Frau Grazyna Gierach – Danke!


Stand: September.2009

Wien 11 + Wien 13

Am 1.September erfolgt wieder das jährliche TÜV-Audit unser Zertifizierung nach der ISO 9001. Dabei werden unter anderem Routineabläufe bezüglich Qualtiätssicherung überprüft. Wie jedes Jahr wird sicher auch heuer wieder die eine oder andere Idee zu weiteren Verbesserungsmöglichkeiten entstehen - wir sind schon gespannt darauf!

Wien 11

Unser Institut ist wegen Adaptierungsarbeiten an den elektrischen Anlagen und des Einbaus neuer Arbeitsplätze in den Therapiestationen im 2.Stock von 16.-18.September gesperrt.
Die alten Arbeitsplätze haben lange genug gedient und wir freuen uns auf eine "Gesichtsveränderung" des Institutes.


Stand: Juli+August .2009

Wien 11 + Wien 13

Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und Patienten einen erholsamen Sommer!


Stand: Juni.2009

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten findet im Juni wieder eine der vierteljährlichen Teambesprechungen statt (in Wien 13 am 24.6., in Wien 11 am 25.6.). Wir wünschen uns wieder rege Beteiligung und gute Kommunikation.

Am 27.Juni nehmen wir als das Team "Knetmasse" am Drachenbootcup teil (www.drachenboot.at). 20 Ruderer in einem Boot, ein Trommler, der den Takt angibt und möglichst viele Anfeuerer. Mehr als 50 Firmenteams liefern sich auf der alten Donau ein Ruderrennen. Teamgeist ist gefragt, Spass garantiert. Wir freuen uns auf diesen gemeinsamen Tag.


Stand: Mai.2009

Wien 11 + Wien 13

In beiden Instituten fand im April die 2-jährliche Überprüfung der Krankenanstalt durch die MA 15 statt. Wir freuen uns, erwartungsgemäß auch dieses Mal alle Vorgaben gut erfüllt zu haben.


Beide Institute verfügen seit kurzem über einen vollautomatischen Defibrillator, wie an öffentlichen Plätzen schon häufig zu finden. Die Geräte sind zum Einsatz durch Laien entwickelt worden, sind selbsterklärend mit Sprachanweisungen und lösen nur einen Stromstoß aus, wenn es nötig ist - es kann also nichts falsch gemacht werden.

In den 27 Jahren des Bestehens der Institute gab es bisher glücklicherweise keinen Notfall, der den Einsatz eines solchen Gerätes erfordert hätte - wir alle wünschen uns, dass das auch weiterhin nicht nötig sein wird.


Stand: April.2009

Wien 11 + Wien 13

In Wien 11 fanden im März Mitarbeitergespräche zusammen mit Firmencoach Mag.Thomaschek statt. In Wien 13 stehen diese im April am Programm.
Zusätzlich wurde auch ein Teamcoaching der Schalterteams der beiden Institute mit Firmencoach Dagmar Heinisch, MSc abgehalten.

All diese Maßnahmen dienen dazu unser Leitbild wieder ein Stückchen mehr zu etablieren und somit die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter, unserer Patienten und unsere eigene positiv zu beeinflussen.


Stand: 03.2009

Wien 11 + Wien 13

Im März finden in beiden Instituten wieder unsere vierteljährlichen Teambesprechungen statt. Wir hoffen auf rege Teilnahme!


Stand: 01.2009

Ab 1.Jänner 2009 gelten neue Bestimmungen der Wiener Gebietskrankenkasse

Pro Halbjahr sind 16 Behandlungen, bei selber Diagnose, gestattet. Für eine neue Diagnose sind wieder 16 Behandlungen möglich.

Sind im Einzelfall mehr als 16 Behandlungen erforderlich, kann wie bisher, mit Beilage eines medizinischen Begründungsblattes (wird von unseren Fachärztinnen ausgefüllt) um Bewilligung angesucht werden.

Wien 11 + Wien 13

Am 12.Februar findet wieder die jährliche Hygienebesprechung mit unserem Hygienefacharzt Dr.Klaus Herbich, den beiden Hygienebeauftragten jedes Institutes, sowie der ärztlichen Leiterin statt. Dabei wird der aktuelle Hygieneplan auf seine Vollständigkeit überprüft, allfällige Fragen sowie neue Richtlinien besprochen.

Für den 19.Februar hat unsere Heilmasseurin Frau Maria Ratheiser wieder eine Fortbildung für Lymphdrainage organisiert, die von Frau Waltraude Reinwald, einer erfahrenen Lymphtherapeutin, in ihren Räumlichkeiten abgehalten wird. Themen sind Austausch von Grifftechniken und Neuigkeiten, sowie Behandlung von Lymphödemen an selten vorkommenden Regionen.


Stand: 12.2008

Wien 11 + Wien 13

Am 5.Dezember findet unsere Weihnachtsfeier statt. Nach vielen Jahren gibt es heuer erstmals wieder eine gemeinsame Feier beider Institute, was wir auch in Zukunft so halten möchten. Wir sind diesmal im Piaristenkeller und freuen uns auf Punsch, gutes Essen und hoffentlich auch wieder auf Jacek´s Gitarrenspiel - also auf einen stimmungsvollen, gemeinsamen Abend.

Am 16.Jänner (Wien 13) und 23.Jänner 2009 (Wien 11) findet wieder die regelmäßige interne Elektrotherapieschulung statt, die auch heuer, wie bisher von MTF Petra Mayer, abgehalten wird. Sie dient der Auffrischung von ehemals Gelerntem und der praktischen Wiederholung der Elektrodenanlagen entsprechend unserem Elektrotherapiestandard.


Stand: 11.2008

Wien 11 + Wien 13, Nachtrag zu Oktober

Am 6.Oktober fand der „Zukunftspfad Physita Elf und Physikalisches Therapiezentrum Wien 13“ statt. (mit Mag.Hans Thomaschek und Dagmar Heinisch, MSc , www.origo.at).
Alle unsere 58 Mitarbeiter nahmen daran teil und erarbeiteten unter anderem gemeinsam „Brennpunkte“ – Themen, die Anliegen sind und verbessert werden könnten. Dabei wurden einige neue Ideen gesammelt.
Unser neues Leitbild wurde vorgestellt.
Vorgestellt wurde auch der neue Planposten „Koordinatorin“ – den Frau Karin Eglauer innehaben wird. Die Standortleitung Wien 11 wirdFrau Waltraud Seitz, die Standortleitung Wien 13 Frau Elisabeth Lassnig übernehmen. Alle 3 sind langjährige, sehr engagierte Mitarbeiter, die ihre neue Rolle bestimmt gut ausfüllen werden.
Frau Isolde Malzer, die Firmengründerin, übergab ihrem Sohn, Herrn Martin Malzer, als dem neuen Geschäftsführer, symbolisch einen großen, schweren Schlüssel und wünschte ihm und ihrer Tochter Dr.Kordula Lzicar, ärztliche Leiterin, alles Gute beim Weiterführen der Institute. Sie wurde, nach gebührender Würdigung ihres Werkes, teils unter Tränen, in die Pension verabschiedet.
Der ereignisreiche Tag fand bei einem gemeinsamen Abendessen einen schönen Ausklang.

Wien 11, Nachtrag zu Oktober

Frau Sylvia Niefergall feierte am 18.Oktober ihr 20-jähriges Firmenjubiläum.
Wir danken für ihre Arbeit und gratulieren herzlich!

Wien 11 + Wien 13

Am 6.November und am 13.November finden jeweils wieder Teambesprechungen statt. Wir hoffen wieder auf angeregte Gespräche.


Stand: 10.2008
Wien 11 + Wien 13

Am 6.Oktober nachmittags findet im Gartenhotel Altmannsdorf der "Zukunftspfad Physita Elf und Physikalisches Therapiezentrum Wien 13" statt. An diesem Tag bleiben unsere Institute ab 13 Uhr 30 geschlossen. Alle unsere Mitarbeiter werden an dieser Teamveranstaltung teilnehmen, die von Herrn Mag.Hans Thomaschek und Fr.Dagmar Heinisch, MSc (Unternehmensberatung, Teamcoaching, www.origo.at) moderiert wird.
Um keine Details zu verraten, werden wir erst beim nächsten Mal Näheres berichten. Wir sind schon gespannt und freuen uns darauf!


Stand: 09.2008
Wien 11 + 13

Am 9.September erfolgt wieder das jährliche TÜV-Audit unser Zertifizierung nach der ISO 9001. Dabei werden unter anderem Routineabläufe bezüglich Qualtiätssicherung überprüft. Wie jedes Jahr wird sicher auch heuer wieder die eine oder andere Idee zu weiteren Verbesserungsmöglichkeiten entstehen – wir sind schon gespannt darauf!

Am 22.September findet neuerlich ein Coaching-Nachmittag mit Mag.Hans Thomaschek und Fr.Dagmar Heinisch statt (www.origo.at). Teilnehmen wird wieder die Geschäftsleitung, die Führungskräfte der beiden Institute sowie noch 2 weitere Mitarbeiter. Das Motto ist weiterhin damit´s noch besser klappt…. – es gibt auch schon einige Pläne und Ideen, sowie einen weiteren Termin. Davon nächsten Monat mehr.


Stand: 07.2008
Wien 11 + 13

Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern und Patienten einen erholsamen Sommer!


Stand: 06.2008

Am 5.Juni findet wieder eine unserer regelmäßigen Teambesprechungen statt.


Stand: 05.1008

Wien 11

Frau Waltraud Seitz feiert am 2.Mai 2008 ihr 25-jähriges Firmenjubiläum.
Waltraud ist fast von Beginn an dabei. Nach vielen Jahren in der Therapie ist sie nun seit langem ausschließlich im organisatorischen Bereich tätig. Sie ist die Perle unseres Institutes, einfach für alles zuständig, kümmert sich um alles und weiß alles. Niemand will sich vorstellen, wie es gehen soll wenn Waltraud in einigen Jahren in die wohlverdiente Pension gehen wird – schade, dass sie nicht noch 25 Jahre anhängen möchte. Wir danken ihr von ganzem Herzen für ihren Einsatz und die unermüdliche, unersetzliche Arbeit, die sie schon seit langem leistet.

Wien 13

Am 26.Mai findet wieder eine unserer regelmäßigen Teambesprechungen statt.

Wien 11+ Wien 13

Am 3.Mai findet ein Job - Coaching-Tag mit Mag.Hans Tomaschek und Fr.Dagmar Heinisch (www.origo.at) statt. Teilnehmen werden Hr. Martin Malzer und Fr.Dr.Kordula Lzicar für die Geschäftsleitung und Fr.Waltraud Seitz und Fr.Heidi Gaulhofer für Wien 11 sowie Fr.Karin Eglauer und Fr.Elisabeth Lassnig für Wien 13. Eine weitere Coaching-Einheit ist für 26.Mai vorgesehen. Damit´s noch besser klappt….


Stand: 04.2008
Neuer Bewilligungsmodus der Wiener Gebietskrankenkasse

  • Erste Serie im Kalenderjahr – 10 Behandlungen
  • Anschluss-Serie bei selber Diagnose – 6 Behandlungen
  • Weitere Anschluss-Serien – im Ausnahmefall, mit medizinischer Begründung (erfolgt durch unsere Fachärztinnen) - 6 Behandlungen
  • Nach 6 Monaten bei selber Diagnose, falls nur 1 Serie durchgeführt wurde – 10 Behandlungen, bei Elektrotherapie nur 6 Behandlungen
  • Neue Diagnose –10 Behandlungen, Anschluss-Serie 6 Behandlungen

Wien 11

Mit Mitte Februar hat uns Frau Monika Luzna, nach fast 16 Jahren, in denen sie als Physiotherapeutin tätig war, verlassen. Wir danken ihr sehr für ihre engagierte Arbeit und wünschen ihr von ganzem Herzen alles Gute für die Zukunft. Liebe Monika – mögen Ihre Wünsche in Erfüllung gehen, wir und unsere Patienten werden Sie vermissen!


Stand: 01.2008
Wien 11 + Wien 13

Im Februar finden in beiden Instituten wieder unsere Teambesprechungen statt, in Wien 11 am 7.2., in Wien 13 am 21.2.

Am 14.Februar findet die jährliche Hygienebesprechung mit unserem Hygienebeauftragtem Arzt, Dr.Klaus Herbich, statt.


Stand: 12.2007
Wien 11 + Wien 13

Unsere Weihnachtsfeiern finden heuer nach längerer Zeit wieder einmal in unseren eigenen Räumlichkeiten statt und zwar in Wien 11 am 7.Dezember und in Wien 13 am 14.Dezember. Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen, gemeinsamen Abend.

Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute im neuen Jahr!


Stand: 11.2007

Die Wiener Gebietskrankenkasse hat Ende August kurzfristig einige Bewilligungsmodalitäten für Physikalische Behandlungen geändert.
Auf Grund dieser Veränderungen kommt es zur Zeit immer wieder zu Unregelmäßigkeiten bei Bewilligungen, die sowohl für unsere Patienten, unser Schalterpersonal, unsere Ärztinnen als auch die Chefärzte der Krankenkasse eine erhebliche Mehrbelastung darstellen.

Wir sind zuversichtlich, dass bald eine Entspannung der Situation eintreten wird und bitten um Verständnis.


Wien 13

Frau Karin Eglauer feiert am 5.November ihr 20-jähriges Firmenjubiläum. Sie kam gleich nach der Schule zu uns – ursprünglich nach Wien 11, arbeitete viele Jahre in der Therapie und ist jetzt schon seit langem ausschließlich am Schalter und auf organisatorischem Gebiet, speziell im Personalbereich, tätig. Sie ist für uns alle unentbehrlich. In bewundernswerter Weise schafft sie es, trotz kleinem Raffael, auch zu unkonventionellen Tageszeiten oder Wochentagen, Zeit für die Firma oder ein offenes Ohr für die Mitarbeiter zu haben, wenn es notwendig ist.

Tausend Dank und auf hoffentlich noch ganz viele weitere gemeinsame Jahre!


Stand: 10.2007

Die Wiener Gebietskrankenkasse hat vor einigen Wochen kurzfristig einige Bewilligungsmodalitäten für Physikalische Behandlungen geändert.
Auf Grund dieser Veränderungen kommt es zur Zeit immer wieder zu Unregelmäßigkeiten bei Bewilligungen, die sowohl für unsere Patienten, unser Schalterpersonal, unsere Ärztinnen als auch die Chefärzte der Krankenkasse eine erhebliche Mehrbelastung darstellen.
Wir sind zuversichtlich, dass bald eine Entspannung der Situation eintreten wird und bitten um Verständnis.


Wien 11 + Wien 13

    • Wir freuen uns auf den Impulsvortrag von Herrn Michael Trybek (Clown, Buchautor, Seminarleiter, www.trybek.at ) am 5.10.07
      „Die Kunst des Scheiterns als Basis des Gelingens“
      zum Thema Humor als Ressource des Denkens, Fühlen und Handelns, sowie auf das gemütliche Beisammensein danach.

    • Im Oktober findet wieder eine unserer regelmäßigen Teambesprechungen statt.


Stand: 9.2007
Wien 11

Herr Peter Pitzek, Heilmasseur, hat am 23.8.07 die Qualifikationsprüfung für Elektrotherapie mit ausgezeichnetem Erfolg abgelegt. Er ist nunmehr berechtigt, wie seine Kollegen auch, Elektrotherapie durchzuführen. Wir gratulieren!


Stand: 07.2007
Wir wünschen allen unseren Mitarbeitern einen schönen Sommer!


Stand: 06.2007
Wien 11

Am 1.Juni feiert unsere Rosmarie Bachmair, die Ende März, nach 23 Jahren bei uns, in Pension gegangen ist ihren offiziellen Abschied. Zum Glück kommt sie hin und wieder auf Besuch und ließ es sich auch nicht nehmen bei den Aufräumarbeiten nach unserem Umbau im April mitzuhelfen. Sicherlich wird am 1.Juni bei uns allen die eine oder andere Träne fließen. Wir freuen uns auf ein schönes Fest!

Wien 13

Leider verließ uns mit Ende Mai Frau Anita Zeller. Anita war 7 Jahre lang als Physiotherapeutin für uns tätig. Wir danken, auch im Namen unserer Patienten, für ihre wertvolle, engagierte Arbeit. Wir alle werden sie vermissen, freuen uns aber für Anita, dass sich für sie ein Einsatzgebiet mit neuen Möglichkeiten ergeben hat. Wir wünschen ihr alles Gute für die Zukunft.

Wir suchen für das Physikalische Therapiezentrum Wien 13 eine Heilmasseurin oder einen Heilmasseur mit Elektrotherapiequalifikation sowie eine diplomierte Physiotherapeutin oder Physiotherapeuten.
Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Lebenslauf, z.Hd.Frau Eglauer, oder Ihren Anruf unter 0699/1 804 61 32.


Stand: 05.2007

Wien 11
Im April haben wir umgebaut. Im 2.Stock konnte der Anmeldebereich endlich vergrößert werden, wodurch mehr Platz sowohl für unsere Patienten, als auch für die Schaltermitarbeiter zur Verfügung steht. Das Arztzimmer ist in den ehemaligen Heilgymnastikraum übersiedelt, dieser wiederum in die neu dazugekommene Einheit in den 3.Stock. Der neue Heilgymnastikraum ist jetzt wesentlich heller und, durch Auslagerung der Garderobe auch etwas größer, was sowohl von unseren Patienten, als auch von den Mitarbeitern, als sehr angenehm empfunden wird. Außerdem sind sämtliche Böden im 2.Stock erneuert worden. Wie immer bei Umbauarbeiten, gab es natürlich einige Pannen und Verschiebungen, sodass manches noch provisorisch ist. Wir bitten Sie diesbezüglich um Nachsicht. Herzlichen Dank auch an alle Patienten, die die Umbauphase mit der Teilsperre „life“ miterlebt haben und so manche Verzögerung oder Turbulenz mit freundlicher Gelassenheit ertragen haben!

Wien 11 + Wien 13
In beiden Instituten fand im April die wiederkehrende, umfassende behördliche Überprüfung durch das Gesundheitsamt, entsprechend dem Krankenanstaltengesetz, statt Wir freuen uns und sind stolz, dass es keinen Anlass für Beanstandungen gab.
In beiden Instituten findet im Mai wieder eine unserer regelmäßigen Teambesprechungen statt. Wir hoffen auf lebhaften Gedankenaustausch.


Stand: 04.2007

Unsere Rosmarie ist Ende März in Pension gegangen.
Rosmarie Bachmair war mehr als 23 Jahre lang der gute Geist des Institutes. Sie wusste immer über alles Bescheid, egal ob ein selten benötigtes Elektrodenkabel gesucht wurde oder die Klimaanlage tropfte. Sie schulte im Laufe er Jahre eine große Anzahl neuer Mitarbeiter ein und war dabei erst zufrieden, wenn diese genau so gut arbeiteten wie sie selbst. Viele Patienten verbinden unser Institut mit Rosmarie, da sie seit dem 2.Jahr des Bestehens dabei war. Diese und wir alle werden sie schrecklich vermissen. Wir bedanken uns von Herzen, wünschen viele schöne Jahre in der Pension und hoffen dringend auf viele Besuche. Alles Gute!


Stand: 03.2007

Wien 11 + Wien 13
Bei unseren Teambesprechungen im Februar haben wir beschlossen, das Smiley-Projekt auszuprobieren. Jedesmal, wenn wir uns im Institut über einen anderen Menschen freuen, können wir diesem einen Smiley-Anstecker schenken. Dieser kann ihn, wenn er möchte wie einen „Orden“ anstecken oder ihn selbst wieder weiterverschenken. Mitarbeiter sammeln die Smileys 1 Woche lang an ihren T-Shirts und beginnen dann wieder von vorne. Wir beginnen mit 500 Smiley-Buttons und sind schon gespannt, wie und ob unser Projekt laufen wird .

Wien 11
Wegen Umbau-und Renovierungsarbeiten bleibt das Institut am 29. und 30.März geschlossen, vom 2. bis 13.April ist der Therapiebereich im 2.Stock geschlossen.


Stand: 12.2006

Wien 11
Seit 1.November haben wir mit Frl. Karoline Führlinger eine neue Physiotherapeutin in unserem Team. Sie folgt Fr.Lucia Göring nach, die ihren Karenzurlaub angetreten hat. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit  mit Karoline und wünschen Lucia alles Gute.
Unsere Weihnachtsfeier findet am heuer am 7.12., im Schloss Thürnlhof statt.Wir freuen uns auf einen stimmungsvollen Abend mit Punsch und gutem Essen.
Wien 13
Wie bereits im letzten Jahr, werden wir auch heuer wieder bei unserer Weihnachtsfeier am 15.12. eine Vorstellung des Kabarett Simpl besuchen. Vorher gibt´s Essen bei einem „Italiener“ in der Stadt. Wir freuen uns auf einen vergnüglichen Abend.
WIR WÜNSCHEN ALLEN UNSEREN MITARBEITERN FROHE WEIHNACHTEN UND ALLES GUTE IM NEUEN JAHR!


Aktuelles aus der Medizin

Stand: März.2019



Bei Schmerzen im Bereich der seitlichen Hüfte erzielen Schulung und Bewegungstherapie mehr allgemeine Verbesserung als Cortison–Injektionen.

Schmerzen im Bereich der seitlichen Hüfte (um den Trochanter major) entstehen zumeist auf Grund von Überlastung oder Fehlbelastung der Hüft – und Gesäßmuskulatur.

In Australien wurde eine Studie mit 167 Frauen und 37 Männern mit Schmerzen im Bereich der seitlichen Hüfte durchgeführt, Durchschnittsalter 54 +/- 8 Jahre. Die Veränderung des allgemeinen Zustandes und der Schmerzintensität auf einer 10–teiligen Skala wurden 8 bzw. 52 Wochen nach Therapiebeginn erhoben.

66 Patienten erhielten Schulung und Bewegungstherapiem, 65 eine einmalige Cortisoninjektion an den Trochanter, 68 Patienten wurden auf eine Warteliste gesetzt.

Nach 8 Wochen berichteten 51 Patienten der Bewegungstherapiegruppe, 35 Patienten der Injektionsgruppe und 20 der Wartelistengruppe über Verbesserung des allgemeinen Zustandes und der Schmerzintensität. Die Verbesserung war jeweils in der ersten Gruppe am ausgeprägtesten. Schmerz von 4,8+/-2,0 Punkten auf 1,5+/-1,5 bzw 2,7+/-2,4 Punkte.

Nach 1 Jahr erschienen noch 93% (189 Personen) zur Kontrolluntersuchung. Die Anzahl der gebesserten Patienten in beiden Therapiegruppen war weitgehend gleich geblieben. In der allgemeinen Verbesserung war die Bewegungstherapiegruppe weiterhin deutlich überlegen, die Verbesserung des Schmerzes war zu diesem Zeitpunkt in beiden Therapiegruppen gleich. In der Wartelistengruppe ohne Therapie verbesserten sich während dieses Jahres zusätzliche 11 Patienten.

Schulung und Bewegungstherapie ist eine wirksame Therapieoption bei Schmerzen im Bereich des großen Trochanters.

 

Quelle: Physik.Med Rehabmed KurortMed, 4.2018, 205, Referat von K.Ammer zu MellorR et al, BMJ 2018;360:k1662



Stand: Februar.2019



Das Laufverhalten von Patienten mit künstlichem Hüftgelenksersatz und dessen Folgeerscheinungen

Laufen wird als Sport mit hoher Stoßbelastung eingestuft und Patienten mit einem künstlichen Hüftgelenk nicht empfohlen. Entgegen dieser Empfehlungen kehren einige Läufer nach der Operation zum Laufsport zurück. Es sind wissenschaftliche Erkenntnisse zum allgemeinen postoperativen Sportverhalten vorhanden, allerdings kaum Ergebnisse zum Laufen im Speziellen.

Auf Basis der aktuellen Datenlage wurde der Frage nachgegangen, wie hoch der Läuferanteil unter den Patienten ist, welche Trainingsparameter festzustellen sind und ob negative Folgeerscheinungen für die Prothesenhaltbarkeit auftreten.

Es fanden sich bei der Literatursuche 39 Arbeiten, die sich mit diesem Thema befassten, 3 davon waren für die Erhebung geeignet.

Postoperativ betrug der Anteil der joggenden Patienten zwischen 3,8% uns 16,3%. Die wöchentliche Trainingsfrequenz lag bei 3,5 – 4x pro Wochen mit Läufen zwischen 7,7 km und 28,4 km. Ein Patient nahm sogar an einem Marathon teil.

In keinem Fall wurde über Prothesenlockerung oder erhöhte Abnützung berichtet. Positiv ist, dass die Läufer eine bessere körperliche Funktion und weniger Schmerzen zeigten als nicht–laufende Patienten.

Der Beobachtungszeitraum war allerdings mit 3,9 Jahren sehr kurz.
Um eine ausreichende Evidenz über die Langzeiteffekte des Laufens auf Hüftgelenksersatz zu erlangen, wären Studien mit langem Beobachtungszeitraum nötig. Auch biomechanische Untersuchungen würden helfen.

Quelle: Physik.Med Rehabmed KurortMed, 1.2018 , 28;4–13, Perschke S et al, Arhtritis und Rheuma 2017; 37(04):232-238



Stand: Dezember.2018



Einfluss von operativer und konservativer Therapie auf die Arbeitsfähigkeit bei Patienten mit subakromialem Impingement (Schulterbeschwerden auf Grund einer räumlichen Enge)

Subacromiales Impingement ist eine der häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen. Die Therapie kann langwierig sein und berufliche Ausfallszeiten sind entsprechend lang. Zunehmend werden operative Versorgungen durchgeführt.

Es wurden 86 Patienten (21 weiblich, 65 männlich, Alter 45,8 +/- 12,3Jahre) in die Untersuchung eingeschlossen. Es erfolgte entweder konservative Therapie mit Infiltrationen und standardisierte, ärztlich kontrollierte Physiotherapie oder eine Arthroskopie.

Kontrolluntersuchungen wurden nach 3 und 6 Monaten durchgeführt. Erhoben wurde die Dauer der Arbeitsunfähigkeit, ein standardisierter Schulterfunktionsfragebogen sowie das Schmerzniveau auf einer 10-teiligen Skala.

Durch beide Therapieoptionen verbesserten sich der Schmerz und die Funktion, allerdings schneller in der konservativen Gruppe.
Die Dauer der AU war nach einer operativen Versorgung durchschnittlich 7 +/- 5 Wochen länger als nach konservativer Therapie.

Beide Behandlungsoptionen führen zu einer zufriedenstellenden Besserung der Beschwerden bei subakromialem Impingement. Patienten unter ärztlich kontrollierter konservativer Therapie erreichen schneller wieder die Arbeitsfähigkeit.

Quelle: Physik.Med Rehabmed KurortMed, 6.2017, 326, Schulze C et al, Z OrthopUnfall 2017; 155(04); 450-456



Stand: November.2018



Interessantes von der Veranstaltung „Disability and Rehabilitation” September 2018 in Wien

Frailty – übersetzt: Gebrechlichkeit (Vorträge Thomas Dorner, Marcus Köller, Tanja Stamm)

18,44% der Österreicher sind derzeit älter als 65 Jahre, 5% sind über 80 Jahre, 2040 werden 10% älter als 80 Jahre alt sein.

Frailty ist das Ergebnis von Sarkopenie, dem Muskelmassenverlust im Alter.

Von Frailty spricht man, wenn bei einem älteren Menschen drei oder mehr der folgenden Veränderungen vorliegen: ungewollter Gewichtsverlust, herabgesetzte Gehgeschwindigkeit (<0,8m/sec), subjektive Erschöpfung, schwache Handkraft, verminderte körperliche Aktivität.

10% der über 65-jährigen sind gebrechlich, 50% haben Vorstufen!

Gebrechlichkeit verkürzt die Lebenserwartung und ist sehr häufig die Ursache für Schenkelhalsfrakturen. Nach Schenkelhalsfrakturen erreichen 50% der Patienten nicht mehr die ursprüngliche Mobilität, 25% werden Pflegefälle.

Die einzige Vorbeugung und Therapie ist Training!
Die Bewegungsempfehlung für Senioren ist prinzipiell ident mit der WHO-Empfehlung für Bewegung für die Gesamtbevölkerung(150 Minuten bei mittlerer Intensität bzw 75 Minuten höhere Intensität pro Woche, zusätzlich 2x wöchentlich Kraft – und Gleichgewichtstraining). Wenn das nicht möglich ist, dann so viel möglich ist.

Ab dem 50.Lebensjahr und speziell hinsichtlich Gebrechlichkeit, hat Krafttraining einen höheren Stellenwert als Ausdauertraining.

224 Patienten einer Akutgeriatrie wurden mit einem Schrittzähler ausgestattet. Konnte die Tagesschrittzahl zwischen Aufnahme und Entlassung um jeweils 100 Schritte gesteigert werden, sank die Wahrscheinlichkeit in den nächsten 2 Jahren zu versterben um jeweils 3%.

Wichtig ist eine ausreichende Eiweißzufuhr (1,2 g pro Kilo Körpergewicht pro Tag).

Ein Blick in den Kühlschrank gibt einen orientierenden Überblick über die Lebenssituation von Senioren.



Stand: Oktober.2018



Interessantes vom Abschiedssymposium für Prim.Wicker 5.7.2018 in Salzburg

  • Der alternde Muskel

Pro Lebensdekade verliert man 14% der Muskelmasse, später sogar bis zu 24% innerhalb von 12 Jahren.

Der Muskelmassenverlust im Alter wird Sarkopenie genannt. Sarkopenie steht in direkter Verbindung mit der Sterblichkeitsrate und auch mit der Anzahl von Krankenhausaufenthalten.

Es gibt einfache klinische Tests und Fragebögen zur Beurteilung von Sarkopenie. Auch eine gewohnheitsmäßige Gehgeschwindigkeit von unter 0,8 Metern pro Sekunde weist auf Sarkopenie hin. (Bemerkung der Verfasserin: Fußgängerampeln
sind auf eine Gehgeschwindigkeit von 1,2 m/sec programmiert!)

Ein 80-jähriger benötigt seine Maximalkraft um vom Sessel aufzustehen. Dadurch entsteht eine körperlich bedingte Erschöpftheit.

Mit 12 Wochen Krafttraining kann ein Zuwachs von 16% erzielt werden!

Um Muskelmasse und Kraft aufzubauen muss 2–3x pro Woche trainiert werden. Zum Aufrechterhalten ist 1x wöchentlich ausreichend.

In einer Untersuchung von 52 Patienten (78 +/- 5 Jahre) zeigte sich, dass kein nennenswerter Unterschied im Ergebnis von Krafttraining mit niedriger Intensität (ca 40% des 1–Wiederholungsmaximums) und dem mit hoher Intensität (70% des 1–Wiederholungsmaximums) besteht.

  • Kreuzschmerz bei Kindern

17–33% der Schulkinder leiden unter unspezifischen Kreuzschmerzen.

Grund ist meist zu wenig oder zu viel Sport.

Zu viel ist mehr als 3–4x pro Woche. Als Faustregel gilt, dass Kinder nicht mehr Stunden pro Woche Sport betreiben sollen, als sie alt sind. Also 8–jährige nicht mehr als 8 Stunden (inklusive Schulsport).

Risikosportarten für Kreuzschmerz sind z.B. Turnen, Ballett, Ballsport, Leichtathletik, Tennis.

Ein 6 bis 12-wöchiges Trainingsprogramm mit Training von Kraft und Kraftausdauer der Rumpfmuskulatur reduziert das Auftreten von Kreuzschmerzen.



Stand: September.2018



Interessantes vom Abschiedssymposium für Prim.Wicker 5.7.2018 in Salzburg

  • Ruptur des vorderen Kreuzbandes am Knie

X–Beinachsenfehlstellung ist ein Risikofaktor, ebenso Rücklage vor dem Sturz.

Bei Beinachsenfehlstellung reduziert ein Sensomotoriktraining 2 – 3 x pro Woche für 20 – 30 Minuten das Verletzungsrisiko signifikant

Durch ein spezifisches Aufwärmprogramm können Verletzungen um 30% reduziert werden, bei Kindern und Jugendlichen sogar um 50%. Die FIFA hat ein solches entwickelt. Es ist sowohl als Video als auch als Poster gratis downzuloaden unter Suchbegriff „FIFA 11+”.

Nach einer Kreuzbandoperation besteht nach 9 Monaten das höchste Risiko zur neuerlichen Ruptur – zu einem Zeitpunkt, zu dem die Patienten oft glauben, dass sie schon ganz wiederhergestellt sind.

Das operierte Bein entwickelt als Schonhaltung eine X–Beinfehlstellung, die ein Risiko für eine neuerliche Ruptur ist.
Als funktioneller Test zur Feststellung der Sportfähigkeit nach frühestens 9 Monaten eignet sich der Lateral-Step–Down–Test: Der Patient steht auf einer 30 cm hohen Stufe und steigt zuerst mit dem einen, dann mit dem anderen Bein seitlich hinunter und setzt die Ferse am Boden auf. Beobachtet wird dabei, ob noch eine X.Beinstellung des operierten Beines vorhanden ist.

Für Wettkampfsportler gilt: Insgesamt ist mit einer Rehabilitationsphase von 12 Monaten nach einer Kreuzbandverletzung mit Operation zu rechnen.

  • Rehabilitation nach lumbaler Bandscheibenoperation

In Jena wurden 100 Patienten nach lumbaler Bandscheibenoperation vor und nach einer 3-wöchigen stationären Reha untersucht.

Die eine Hälfte erhielt öberwiegend Krafttraining, die andere Hälfte überwiegend Sensomotoriktraining.

Beide Gruppen verbesserten sich deutlich körperlich, mental und funktional.
Nach 6 Monaten schnitt die Sensomotorikgruppe besser ab.

Der Effekt eines überwiegenden Sensomotriktrainings nach Bandscheibenoperation ist also langfristiger als der Effekt überwiegenden Krafttrainings.



Stand: Sommer.2018



Interessantes von „Frauengesundheit im Fokus der Physikalischen Medizin und Rehabilitation” vom 13.6.2018

Körperliche Aktivität bei Osteoporose: (Dr.Katharina Kerschan-Schindl, PMR AKH Wien)

Einbein–Stand, zügig Gehen und Tai Chi haben einen gewissen positiven Effekt auf die Knochendichte im Hüftknochen.

Krafttraining mit Steigerung des Widerstandes erhöht die Knochendichte an der Wirbelsäule und der Hüfte.

Wenn nur die Knochendichte erniedrigt ist, aber sich noch keine osteoporotischen Knochenbrüche ereignet haben(„präklinische Osteoporose”) gelten keinerlei Trainingseinschränkungen.
Liegen bereits Wirbelkörpereinbrüche vor soll mit moderater Intensität trainiert und für die Rückenstrecker nur Kraftausdauertraining durchgeführt werden.

Ideal ist ein kombiniertes Trainingspropramm mit Kraft – und Gleichgewichtstraining.

Interessantes von „Vitamin K2 – Update Ernährungsmedizin, Vitamin D und K– das starke Duo für Knochen und Gefäße” vom 14.6.2018

Prof. Dr.Kurt Widhalm: Ernährung

Empfehlenswerte Speiseöle bei uns sind Rapsöl und Olivenöl. Gesättigte Fettsäuren (Palmöl!) meiden.
Milch – entgegen früherer Meinung– nur in Maßen und nicht mehr als 1 Glas pro Tag.

Käse und rotes Fleisch beschränken.

Anteil der Kohlehydrate an der Ernährung sollen 45–60% der Energie = Kalorienzufuhr betragen. In Österreich werden zu wenig Kohlehydrate und zu viel Fett gegessen.

Zugesetzer Zucker < 10% (als zugesetzter Zucker zählt auch der Zucker aus Fruchtsäften!) Bei mehr als 20% zugesetztem Zucker steigen die Blutfette, der Blutzuckerspiegel und die Insulinresistenz.

Ballaststoffe 25 g/Tag

Prof DDr.Huber: Vitamin K2

Bekannt ist Vitamin K1 und seine zentrale Bedeutung bei der Blutgerinnung. Dieses kann in ausreichender Menge mit der Nahrung aufgenommen werden.

Bisher weniger beachtet ist Vitamin K2. Dieses ist notwendig zum Einbau des Calciums in den Knochen und verbessert auch die Hüfknochengeometrie im Sinne höherer Festigkeit. In, teilweise schon sehr lange laufenden Studien konnte gezeigt werden, dass der normale, altersbedingte Verlust an Knochenmasse reduziert wird.

Außerdem mobilisiert es überflüssiges, z.B. in Gefäßen oder im Gehirn, eingelagertes Calcium und kann somit, in gewissem Ausmaß, Verkalkungen wieder rückgängig machen.

Der Vitamin K2-Spiegel im Blut kann bisher nur indirekt gemessen werden. Eine ausreichende Zufuhr mit der Nahrung ist kaum mehr möglich, da für die Entstehung von Vitamin K2 Bakterien im Darm erforderlich sind, wie sie hauptsächlich in fermentiertem Gemüse vorkommen. Dieses wird heutzutage aber nur noch selten gegessen (Sauerkraut und Ähnliches).

Daher ist eine zusätzliche Versorgung mit Nahrungsergänzungsmitteln zu empfehlen. Die tägliche empfohlene Menge beträgt für Frauen 50 – 65 Mikrogramm und für Männer 70 – 80 Mikrogramm.



Stand: Juni.2018



Digitalisierung in der Medizin – Digital verdrängt Sozial

Weg vom sozialen Telefon hin zum digitalen WhatsApp und Facebook. Durchschnittlich dreieinhalb Stunden verbringen Menschen mit digitalen Medien, Tendenz weiterhin steigend.

Die Nutzung dieser Medien macht unmittelbar danach neidisch, depressiv und unzufrieden. 40% der Nutzer berichten nach der Nutzung von Facebook über diese Negativgefühle.

Mehrere Tausend Menschen wurden 2016 befragt. Bis zu 150 Mal am Tag wird das Handy gecheckt und negative Gefühle so getriggert. Bei 13 – 17-jährigen beträgt die Nutzungszeit 7 Stunden, bei 25 – 39 jährigen 7,5 Stunden. Weniger als 10 Minuten wird davon telefoniert.

Die Top – Nutzungszeit liegt zwischen 19 und 21 Uhr, drei Viertel sind online, auch zwischen 1 und 3 Uhr früh ist noch jeder Zehnte online. Konzentrations– und Schlafstörungen sind die Folge.

Im Jahr 2016 wurden auch 5.500 Kinder und Jugendliche befragt, sowie deren Eltern und Kinderärzte. Ein guter Teil der jungen Menschen gab an, Probleme beim selbstbestimmten Kontrollieren der eigenen Internet – Nutzung zu haben.

Bei Kindern zwischen einem Monat und einem Jahr kommt es zu Fütterungs– und Einschlafstörungen des Säuglings, wenn die Mutter während der Säuglings – Betreuung parallel digitale Medien nützt.

Bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren kommt es zu motorischer Hyperaktiviät und Konzentrationsstörungen in Verbindung mit der Nutzung von digitalen Bildschirm-Medien. Bei täglicher Nutzung zeigen sich Sprachentwicklungsstörungen. 69,5% können sich weniger als 2 Stunden selbständig ohne die Nutzung von digitalen Medien beschäftigen, Unruhe und vermehrte Ablenkbarkeit treten auf.

Bei Kindern zwischen acht und 13 Jahren motorische Hyperaktivität und Konzentrationsstörungen bei digitaler medialer Nutzungsdauer von mehr als 60 Minuten und bei täglicher Nutzung. Erhöhter Genuss von Süßgetränken und Süßigkeiten, erhöhter Body–Mass–Index, Unruhe, Ablenkbarkeit.

Im Jahr 2014 wurden 1515 Menschen ab 16 Jahren zu ihren Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen im Zusammenhang mit der zunehmenden Digitalisierung der Gesellschaft befragt. Die Mehrheit sieht die Veränderung skeptisch bis ambivalent mit altersspezifischen Unterschieden. Skeptisch bei unter 30jährigen 35 Prozent, bei 45 – 59jährigen 50 Prozent, bei über 60jährigen 90%

Quelle: Österr.Ärztezeitung 4-2018, 8a, 8-9, Agnes Mühlgassner



Stand: Mai.2018



Beeinflusst sportliche Aktivität die Revisionsrate nach Knietotalendoprothese?

130 Patienten mit einem Altersdurchschnitt von 69,2 Jahren wurden zu ihrer sportlichen Aktivität 22 Monate vor und nach der Implantation eines künstlichen Kniegelenkes befragt und auf Grund des Ergebnis in eine Sport- und eine Nicht-Sport-Gruppe unterteilt.
Nach 7 Jahren wurden die selben Patienten neuerlich zu ihrem Sportverhalten und nach 12 Jahren zusätzlich zu stattgehabten Revisionsoperationen am Knie befragt.

67% der Patienten gaben an regelmäßig Sport zu betreiben, 32% übten keinen Sport aus. Nach 7 Jahren betrieben noch 47 % Sport.

Nach 12 Jahren war es in der Sportgruppe in 15,2% zu Revisonsoperationen am Knie gekommen gegenüber 23,8% in der Nicht–Sport–Gruppe.

Mäßige sportliche Aktivität nach künstlichem Kniegelenksersatz hat keinen negativen Einfluss auf die Standzeit einer Knietotalendoprothese und reduziert sogar die Rate an Revisionsoperationen im Vergleich zu inaktiven Patienten.

Quelle: Physikal.Med Rehab und Kurortmedizin 2017, 263, Valle C et al, Sportverletzung, Sportschaden 2017; 31(02):111-115



Stand: April.2018



Durch Sport zehn Jahre jünger

Forscher des Karlsruher Instituts für Sport und Sportwissenschaft des Institutes für Technologie(KIT) haben in einer Langzeitstudie die Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit untersucht.

Seit 1992 werden im Kreis Karlsruhe rund 500 Frauen und Männer zwischen mittlerweile 35 und 80 Jahren begleitet und auf Kraft, Beweglichkeit, Ausdauer und Feinmotorik getestet. Außerdem werden unter anderem Blut– und Körperfettwerte sowie das seelische Wohlbefinden ermittelt.

Ergebnis: sportlich aktive Menschen sind, motorisch gesehen, im Schnitt 10 Jahre jünger als inaktive. Außerdem erkranken Menschen, die weniger als zweieinhalb Stunden pro Woche sportlich aktiv sind, etwa viermal so häufig an Diabetes.

Quelle: ÖAZ 21, 21

WHO: minderwertige Medikamente auch in Europa

In Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist laut einer Studie der WHO jedes zehnte Medikament gefälscht oder minderwertig. Besonders betroffen ist Afrika südlich der Sahara, 21% betreffen Europa.

Betroffen sind vor allem Antibiotika und Malariamittel, aber auch Medikamente gegen Krebs und die Pille.

Dabei handelt es sich einerseits um komplett gefälschte Medikamente, etwa Pulver oder Tabletten mit bekannten Markennamen aber ohne Wirkstoffe. Andererseits sind Medikamente nicht getestet oder fallen bei Tests durch, weil sie die Qualitätsstandards nicht erfüllen.

Quelle: ÖAZ 23/24,28



Stand: März.2018



Schulter OP's oft überflüssig?

Bei Schulterbeschwerden und Enge im Raum unterhalb des Schulterblattfortsatzes (Impingement) wird dieser Raum häufig arthroskopisch erweitert, in dem dort einengende Knochen – oder Gewebestrukturen abgefräst werden .

In einer britischen Studie wurden 313 Patienten in 32 Krankenhäusern von 51 Operateuren untersucht.
Alle Patienten litten seit mindestens 3 Monaten an Schulterschmerzen, die Sehnenmanschette der Schultermuskulatur war intakt. Alle hatten zuvor auch konservative Therapie mit Infiltrationen und Physiotherapie erhalten. Damit waren bei allen die üblichen Kriterien zur arthroskopischen Schulterdekompression gegeben.

Die Patienten wurden per Zufallsprinzip in 3 Gruppen unterteilt. Bei Gruppe 1 wurde eine arthroskopische Dekompression durchgeführt, bei Gruppe 2 eine diagnostische Arhtroskopie ohne Entfernung von Gewebe. Die Patienten wussten nicht, welcher Eingriff vorgenommen wurde. Gruppe 3 erhielt keine weitere Therapie, lediglich eine ärztliche Folgeuntersuchung nach 3 Monaten.

Alle Patienten wurden nach 6 und nach 12 Monaten untersucht und die Ergebnisse eines umfangreichen, standardisierten Schulterfragebogens hinsichtlich Schmerz und Funktion erhoben.

Es fand sich kein Unterschied zwischen den beiden operierten Gruppen. Beide operierten Gruppen hatten gering bessere Ergebnisse als die Gruppe ohne weitere Therapie. Der Unterschied war jedoch nicht signifikant. In allen 3 Gruppen trat im Beobachtungszeitraum jeweils bei 2 Patienten eine frozen shoulder als Komplikation auf.

Unter diesem Aspekt scheint es angebracht zu sein, den Wert einer arthroskopischen Schulterdekompression bei Impingement zu überdenken.

Quelle: The Lancet,Volume 391, No. 10118, p329 – 338, 27 January 2018 , David J Beard, Jonathan L Rees et al, Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW): a multicentre, pragmatic, parallel group, placebo – controlled, three – group, randomised surgical trial



Stand: Februar.2018



Spinnenseide hilft bei Nervenreparatur

Unterbrochene Nerven sollen mit Spinnenfäden als Leitstrukturen für nachwachsende Nervenzellen repariert werde. Entsprechende Versuche mit der Seide der tansanischen Radnetzspinne laufen derzeit an der Abteilung für Plastische Chirurgie der Universtitätsklinik Wien (Christine Radke)

Die goldene Radnetzspinne aus Tansania spinnt so starke Netze, dass tansanische Fischer diese zum Fischen verwenden. Ihre Spinnenseide ist reißfester als Nylon, viermal dehnbarer als Stahl, bis 250 Grad Celsius hitzestabil, extrem wasserfest und wirkt auch noch antibakteriell.

Bisher konnten bei langstreckigen Nervenverletzungen nur limitierte Nerventransplantationen und künstliche Röhrchen eingesetzt werden um durchtrennte Nerven wieder zu verbinden. Das funktioniert aber nur über kurze Distanzen bis 4 Zentimeter gut.

Nun wurde eine mikrochirurgische Methode entwickelt, bei der Venen mit Spinnenseide als längsverlaufende Leitstruktur gefüllt werden. Die Nervenfasern benützen die Seidenfasern um daran entlang zu wachsen und das gegenüberliegende wieder zu erreichen.

Mit dieser Methode konnten im Tiermodell bereits Distanzen von 6 Zentimetern überwunden werden. Die Nervenfasern wuchsen innerhalb von 9 Monaten funktionsfähig zusammen. Zugleich wird das Gerüst aus Spinnenfäden vom Körper total abgebaut. Abstoßungsreaktionen kommen nicht vor.

Die Uniklinik besitzt derzeit 21 aus Afrika stammende Spinnen, 50 sollen es noch werden. Der Spinnenfaden wird maschinell abgemolken. In 15 Minuten können so bis zu 200m Spinnenseide gewonnen werden. Die Spinnen werden 1x in der Woche gemolken. Den Spinnen geschieht dabei nichts, sie bekommen danach eine extra Ration Heimchen als Futter. Für die Überbrückung von 6 Zentimetern sind mehrere Hundert Meter Seide nötig.

Um die Spinnenseide auch in klinischen Studien am Menschen einsetzen zu können, wird derzeit an der Zertifizierung als Medizinprodukt gearbeitet.

 

Quelle: doktor in wien 12-2017, 30; APA



Stand: Jänner.2018



Interessante Zahlen über Handys, Internet und Social Media

  • 91% der 16 – bis 24–jährigen nutzen in Österreich Social Media. In der Gruppe der 65– bis 74–jährigen sind es immerhin noch 24%
  • 93% aller Jugendlichen sind auf Whats-App aktiv, 90% auf You Tube– Dahinter folgen Instagram mit 68% und Snapchat mit 65%. Facebook ist mit 48% deutlich abgeschlagen.
  • 92% aller Österreicher/Innen zwischen 15 und 69 Jahren kommunizieren mittels Smartphones.
  • 87% der Männer und 84% der Frauen in Österreich sind täglich im Internet unterwegs.
  • 20 oder mehr Apps hat jede fünfte Person in Österreich am Handy installiert.
  • 3,337 Millionen Menschen auf der Welt nutzen das Internet, das sind etwa 50% aller Menschen. 37% der Weltbevölkerung nutzen Social Media.
  • 69% der Befragten einer Studie der Universität Regensburg finden, dass die Digitalisierung auch sehr konkrete Nachteile mit sich bringt. Als Beispiele nannten sie Zeitdruck, Informationsüberflutung und die permanente Erreichbarkeit.

 

Quelle: SALTO – das Magazin vom SOS-Kinderdorf, November 2017, Seite 23



Stand: Dezember.2017



Interessante Zahlen über Handys, Internet und Social Media

  • 91% der 16 – bis 24–jährigen nutzen in Österreich Social Media. In der Gruppe der 65– bis 74–jährigen sind es immerhin noch 24%
  • 93% aller Jugendlichen sind auf Whats-App aktiv, 90% auf You Tube– Dahinter folgen Instagram mit 68% und Snapchat mit 65%. Facebook ist mit 48% deutlich abgeschlagen.
  • 92% aller Österreicher/Innen zwischen 15 und 69 Jahren kommunizieren mittels Smartphones.
  • 87% der Männer und 84% der Frauen in Österreich sind täglich im Internet unterwegs.
  • 20 oder mehr Apps hat jede fünfte Person in Österreich am Handy installiert.
  • 3,337 Millionen Menschen auf der Welt nutzen das Internet, das sind etwa 50% aller Menschen. 37% der Weltbevölkerung nutzen Social Media.
  • 69% der Befragten einer Studie der Universität Regensburg finden, dass die Digitalisierung auch sehr konkrete Nachteile mit sich bringt. Als Beispiele nannten sie Zeitdruck, Informationsüberflutung und die permanente Erreichbarkeit.

 

Quelle: SALTO – das Magazin vom SOS-Kinderdorf, November 2017, Seite 23



Stand: November.2017



EDDY–young – Präventionsprojekt erfolgreich gestartet!

Dicke Kinder sind die kranken Erwachsenen von morgen. Fehlernährung zusammen mit Bewegungsmangel führt zu einem starken Anstieg der übergewichtigen Kinder weltweit.
In Europa sind derzeit rund 15 Millionen Kinder unter 5 Jahren übergewichtig, ein Anstieg auf 50% bis zum Jahr 2030 wird erwartet. Die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan bezeichnet Übergewicht als die derzeit weltweit größte Gesundheitsbedrohung. Die WHO hat daher die Bekämpfung von Übergewicht und Fettsucht als Gesundheitsziel mit oberster Priorität bis 2020 erklärt.

Vor diesem Hintergrund sind Vorbeugung und Initiativen besonders wichtig.

Derzeit läuft in Wiener Volksschulen mit EDDY–young ein Projekt des Österreichischen Akademischen Institutes für Ernährungsmedizin unter der Leitung von Prof.Dr.Kurt Widhalm.

Acht– bis zehnjährige Schüler erhalten über einen Zeitraum von bisher 2 Semestern eine 22-stündige Ernährungs– und Bewegungsintervention. Davon acht Unterrichtsstunden mit praktischen Experimenten und 16 Bewegungseinheiten pro Schulhalbjahr im Rahmen des regulären Unterrichts.
Ergänzt wird das Programm durch eine speziell entwickelte Smartphone-App, mit deren Hilfe spielerisch das Wissen vertieft wird. Es müssen täglich „Callys” mit einer Auswahl an gesunden und ungesunden Lebensmitteln gefüttert werden. Dadurch können die Auswirkungen der Nahrung beobachtet werden.
Im Laufe des Projekts zeigte sich eine hohe Akzeptanz und Interaktion mit der App.

Derzeit nehmen 160 Schüler an dem Projekt teil, circa die Hälfte in einer Kontrollgruppe ohne Intervention. Zu Beginn waren 36% übergewichtig.

Bereits nach 6 Monaten zeigte sich ein deutlicher Unterschied im Body-Mass–Index, in den sportmotorischen Fähigkeiten und im Wissen über Ernährung.
Die Kinder griffen auch seltener zu Weißgebäck, Fastfood und salzigen Snacks.
Nach 12 Monaten kam es nochmals zu einer deutlichen Verbesserung in allen Bereichen.

Die Zahlen lassen darauf schließen, dass ein früher Interventionsbeginn, bereits im Volksschulalter notwendig ist und dass die Einbeziehung von Eltern und Lehrern die Wirksamkeit vergrößere.

Quelle: Doktor in Wien 10/2017, 12–13, kein Autor angeführt



Stand: Oktober.2017



Krafttraining vermindert die Erschöpfbarkeit von Patientinnen mit Fibromyalgie

Erschöpfbarkeit und Müdigkeit beschränkt die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und die Arbeitsfähigkeit von Patientinnen mit Fibromyalgie (spezielle Form des Weichteilrheumatismus mit stark erhöhter Empfindlichkeit des Unterhautgewebes und wandernden Ganzkörperschmerzen), Häufikgeit 1 – 3%, Frauen viel häufiger betroffen.

Die Wirksamkeit von Ausdauer – und Krafttraining auf die Erschöpfbarkeit und Müdigkeit bei Krebspatienten,auch während der Chemotherapie, bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, mit multipler Sklerose und nach Schlaganfall ist schon länger bekannt.

In einer schwedischen Studie wurden 130 Patientinnen mit Fibromyalgie
(22 – 64 Jahre) entweder zu einem progressiven Krafttraining oder einer Kontrollgruppe mir Entspannungstraining zugeteilt. Beides fand unter physiotherapeutischer Anleitung 2x wöchentlich über 15 Wochen statt.

Das Krafttraining erfolgte für alle großen Muskelgruppen mit einer Anfangsintensität von 40% des Einwiederholungsmaximums und wurde individuell gesteigert auf bis zu 80%.

Die Kontrollgruppe absolvierte autogenes Training.

Standardisierte Fragebögen zu Müdigkeit (allgemein, körperlich, mental, verminderte Aktivität, verminderte Motivation) sowie mehrere andere Tests wurden vor Beginn und Ende durchgeführt.

Die Krafttrainingsgruppe erzielte vor allem im Bereich der körperlichen Müdigkeit und der Schlafeffizienz eine deutliche Verbesserung gegenüber der Gruppe mit Entspannungstraining.

Individuell ausgerichtetes Krafttraining kann, deutlicher als Entspannungstraining, die Müdigkeit von Patienten mit Fibromylagie verringern.

Quelle: Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin, 6–2016, 271, Referat zu Arbeit von Ericsson, Palstam et al



Stand: September.2017



Klimawandel — Wie unsere Gesundheit belastet wird.

Sommer für Sommer wird ein neuer Hitzerekord aufgestellt. Der Temperaturanstieg der letzten Jahre belastet besonders ältere Menschen, Kleinkinder, Schwangere, chronisch Kranke und Berufsgruppen, die im Freien arbeiten.

50% der Weltbevölkerung lebt in Städten, in Österreich sind des rund zwei Drittel. Laut Prognosen werden bis 2050 mehr als 70% der Menschen in Städten wohnen.

Vor diesem Hintergrund ist es interessant, die Hitzeentwicklung in Wien zu betrachten. Zwischen 1961 und 1990 gab es in Wien durchschnittlich 9,6 Hitzetage Tage(mit Temperaturen über 30 Grad) pro Jahr, 2010 waren es bereits 15,2 Tage (Anmerkung der Verfasserin: bis 31.7.2017 waren es in Wien 30 Hitzetage laut Zentralanstalt für Meteorologie). Bis 2085 werden 60 Hitzetage pro Jahr erwartet.

Eine unerwartete europäische Hitzewelle 2003 führte in Österreich zu einer Erhöhung der Sterblichkeitsrate bei älteren Menschen um 12,6%.

Extremereignisse wie Überschwemmungen, Waldbrände und Sturmfluten nehmen zu.
Mit Überschwemmungen können sich die Erreger von Darmerkrankungen schneller ausbreiten.

Steigen die Temperaturen, begünstigt das auch das Lebensumfeld potenzieller Krankheitsüberträger.
Durch Stechmücken übertragene Krankheiten waren bis vor wenigen Jahren fast nur südlich des Mittelmeeres zu finden, nun breiten sie sich immer weiter nach Norden aus.
Die Änderung des Klimas begünstigt auch die Überlebensrate der Zecken, außerdem begünstigen milde Winter die Vermehrung und schaffen neue Lebensräume. Das Risiko von Übertragung von Krankheiten wie FSME und Lyme-Borreliose wird dadurch erhöht.

Auch Allergiker sind stark betroffen, da die Temperaturerhöhung die Blühphase und damit die Pollenflugphase der allergieauslösenden Pflanzen bei gleichzeitig erhöhter Pollenproduktion verlängern.
Zudem fühlen sich durch die höheren Temperaturen nun auch Pflanzen mit hohem allergenem Potential in Mitteleuropa wohl (Anmerkung der Verfasserin: z.B. Ragweed)

Heiße Tage gehen mit erhöhter Feinstaubbelastung und Bildung von bodennahem Ozon einher. Dadurch können Schleimhäute gereizt oder entzündliche Reaktionen der Atemwege ausgelöst werden.

Der Klimawandel verändert nicht nur die Natur, er wirkt sich auch jetzt schon auf unsere Gesundheit aus. Nicht nur Hitze, auch extreme Wetterereignisse, erhöhte Schadstoffbelastung der Luft sowie Verbreitung von Krankheiten spielen eine Rolle.
Die aktuellen Prognosen zeigen für unsere Breiten vor allem Verschlechterungen.

 

Quelle: WEBaktuell Nr.59, Sommer 2017, 4-6, Autor nicht angeführt.



Stand: Sommer.2017



Gelenksersatz und Sport

Es wurden Arbeiten aus den Jahren 2010 bis 2016 zu folgenden Fragen studiert.
Welche Auswirkungen hat sportliche Aktivität auf künstliche Gelenke? Welches Sportniveau ist danach wieder erreichbar? Welche Empfehlungen können zu sportlicher Aktivität mit künstlichen Gelenken gegeben werden?

Zusammengefasst trifft für sämtliche künstlichen Gelenke und alle Prothesentypen zu, dass Low–Impact-Sportarten moderater Intensität wie Wandern, Schwimmen, Radfahren, Walken, Golf empfehlenswert sind.

Vor der Operation sportlich aktive Patienten finden nach Hüft– oder Kniegelenksersatz nach 3–6 Monaten wieder zu sportlicher Aktivität zurück, allerdings mit klarer Tendenz zu niedrigerer Intensität und Low–Impact statt High–Impact– Sportarten.

Allgemein ist eine höhere sportliche Leistungsfähigkeit erreichbar, als traditionell empfohlen wird.

Schulterprothesen zeigen die höchsten postoperativen Aktivitätslevel

Quelle: PhysMedRehabilitationsmedizinKurortmedizin 4/2017; 76, Oehler N et al; SportverletzSportschaden 2016; 30(04):195-203



Stand: Juni.2017



Positive Effekte von Nordic Walking schon nach kurzer Zeit

Die positiven Effekte von körperlicher Aktivität sind schon lange gut bekannt. Bezüglich der Auswirkungen auf die Muskelmasse speziell bei herabgesetzter Knochendichte gab es bisher keine speziellen Informationen.

Nun wurden in Polen 45 Frauen zwischen 63 und 79 Jahren (Durchschnitt 68,7 Jahre) mit Osteopenie oder Osteoporose untersucht.

Die Hälfte der Frauen wurde per Zufallsprinzip der Kontrollgruppe, die lediglich beobachtet wurde, zugeteilt.

Die andere Hälfte absolvierte 12 Wochen lang, 3x wöchentlich, von einem Coach geleitete Nordic–Walking-Einheiten. 10 Minuten Aufwärmen, 40 Minuten Walking, 10 Minuten Dehnen. Der Puls lag zwischen 50 und 70% des zuvor individuell festgestellten Maximalpulses, was einer subjektiven Anstrengung von „ziemlich leicht” bis „mittel” entspricht.

Zuvor waren beide Gruppen umfangreich medizinisch untersucht worden. Ebenfalls erhoben wurde vor Beginn und nach 12 Wochen die Muskel- und Körperfettmasse,der Body–Mass-Index, die Kraft der Beinmuskulatur sowie spezielle Tests, die Aussage über die funktionale Mobilität geben (Timed-Up–And–Gp–Test, 6–Minuten–Geh–Test).

Sämtliche untersuchten Parameter besserten sich deutlich in der Aktionsgruppe,in der Kontrollgruppe traten keine Änderungen auf.

Es ist beeindruckend, dass positive Veränderungen bereits nach 12 Wochen moderaten Trainings auftreten. Diese Trainingsintensität kann auch von älteren Patienten mit Osteoporose bewältigt werden. Zusätzlich kann davon ausgegangen werden, dass sich damit auch indirekt positive Auswirkungen auf den Knochen ergeben. Auch das Sturzrisiko wird durch Zunahme der Muskelmasse verringert.

Quelle: Journal für Mineralstoffwechsel 1/2017; 24 (1) Ossowski ZM et al. Clin Interv Aging 2016; 11: 1763–771



Stand: Mai.2017



Krebs und Sport – Vorbeugung und Therapie

In einem renommierten Medizinjournal wurde 2016 eine Studie mit 1,44 Millionen Erwachsenen eröffnet. Es zeigte sich, dass körperliche Aktivität in der Freizeit das Risiko für viele Krebserkrankungen meist unabhängig von Körpergewicht oder Rauchverhalten – um ca 25 % verringert. Schon lange bekannt sind positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf–System, den Stoffwechsel, die Hirnleistung und die Psyche.

Auch Menschen, die bereits an einem Karzinom erkrankt sind, unterstützt sportliche Betätigung durch regelmäßiges Ausdauertraining. Das zeigen Studien die während oder nach Abschluss der Therapie durchgeführt wurden. Es kommt zu einer Verbesserung der Leistungsfähigkeit und Muskelkraft, Verringerung von Müdigkeit und Depression. Besonders effektiv ist Training bei Brust– und Darmkrebs. Hier zeigte sich darüberhinaus auch eine Reduktion des Rezidiv–Risikos.

Krebspatienten, die körperlich aktiv sind, erleiden seltener Infektionen, benötigen weniger Antibiotika, leiden während der Chemotherapie weniger oft an Übelkeit und auch der Spitalsaufenhalt ist meist kürzer, meint Prof. Heinz Ludwig vom Krebsforschungsinstitut des Wiener Wilhelminenspitals. Der postive Effekt dabei ist um so größer, je besser die Grundfitness der Patienten bereits vor Beginn der Chemotherapie war.

Die offizielle Trainingsempfehlung von 150 Minuten aerobem (moderatem) Ausdauertraining pro Woche für Erwachsene gilt prinzipiell auch für Krebspatienten – eine Absprache mit dem behandelnden Onkologen ist aber zu empfehlen da eine Betrachtung der onkologischen Gesamtsituation (Blutbildwerte, Begleiterkrankungen) nötig ist.

Wichtig ist Überanstrengung zu vermeiden. Speziell während Chemotherapie, kurz nach einer Operation oder wenn die Krebsbehandlung insgesamt eben erst beendet wurde ist ein langsamer und gezielter Leistungsaufbau erforderlich. Bei noch nicht abgeschlossener Wundheilung oder Infekten soll kein Sport betrieben werden.
“Minimum ist der Spaziergang mit dem Hund” sagt Prof.Ludwig. Zielführender sind aber Trainingsarten, bei denen das Herz-Kreislaufsystem aktiviert und drei Mal pro Woche für etwa eine halbe Stunde die Pulsfrequenz erhöht wird. Gut geeignet sind Radfahren, Laufen oder richtig durchgeführtes Walken, aber auch Kraftsport ist geeignet. Darüber hinaus ist Yoga insgesamt für gesundheitsfördernden Nutzen bei Krebspatienten bekannt

Tipp: Die Broschüren ”Bleiben Sie in Bewegung“ und ”Bewegung und Krebs“ werden von der Österreichischen Krebshilfe herausgegeben und können unter www.krebshilfe.net kostenlos bestellt werden.


Quelle: ÖÄZ 7, 10.April 2017, 26 – 28, Krebs und Sport, Prof.Heinz Ludwig, Institut für Krebsforschung, WISPI Wien



Stand: April.2017



Effekte des Bergsports auf die Lebensqualität und die Gesundheit

Der Österreichische Alpenverein hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck und der Medizinischen „Paracelsus” Universität Salzburg ein 3 – jähriges Forschungsprojekt zu diesem Thema durchgeführt.

42 gesunde Personen wurden jeweils in 3 verschiedenen Situationen untersucht: Bergwandern in freier Natur in moderatem Tempo (600 Höhenmeter, 6 km), Laufbandsituation mit vergleichbarer Aktivität in Indoor-Umgebung sowie in Kontrollsituation mit sitzender Tätigkeit.

Bergwandern zeigte signifikante positive unmittelbare Veränderungen der psychischen Befindlichkeit im Vergleich zu beiden anderen Situationen, was vor allem durch den Umgebungseffekt erklärt wird. Dieser Effekt übertrifft auch die Auswirkung von bisher früher untersuchten Sportarten. Hier konnte schon gezeigt werden, dass der Effekt auf die psychische Befindlichkeit umso größer ist, je angenehmer die Umgebung empfunden wird.

Physiologische Parameter wie Blutdruck und Herzratenvariabilität zeigte keinen Unterschied zu Laufbandaktivität. Speichelproben zeigten stärkere Reduktion von Cortisol(Stresshormon) beim Bergwandern als am Laufband.

Die Anstrengung beim Bergwandern bergauf war zwar höher als am Laufband, wurde aber nicht als anstrengender empfunden.

Eine typische Bergwanderung ruft eine unmittelbare Verbesserung von Parametern der psychischen Gesundheit hervor. Speziell die Kombination aus körperlicher Aktivität und der Wirkung der Umgebung beim Bergwandern macht diese Bewegungsform besonders effektiv.

 

Quelle: Bergauf 01.2017 – Das Magazin des Österreichischen Alpenvereins, 6-8; Niedemeier, Einwanger, Hartl, Kopp



Stand: Februar.2017



Effekte des Bergsports auf die Lebensqualität und die Gesundheit

Der Österreichische Alpenverein hat in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sportwissenschaften der Universität Innsbruck und der Medizinischen „Paracelsus” Universität Salzburg ein 3 – jähriges Forschungsprojekt zu diesem Thema durchgeführt.

42 gesunde Personen wurden jeweils in 3 verschiedenen Situationen untersucht: Bergwandern in freier Natur in moderatem Tempo (600 Höhenmeter, 6 km), Laufbandsituation mit vergleichbarer Aktivität in Indoor-Umgebung sowie in Kontrollsituation mit sitzender Tätigkeit.

Bergwandern zeigte signifikante positive unmittelbare Veränderungen der psychischen Befindlichkeit im Vergleich zu beiden anderen Situationen, was vor allem durch den Umgebungseffekt erklärt wird. Dieser Effekt übertrifft auch die Auswirkung von bisher früher untersuchten Sportarten. Hier konnte schon gezeigt werden, dass der Effekt auf die psychische Befindlichkeit umso größer ist, je angenehmer die Umgebung empfunden wird.

Physiologische Parameter wie Blutdruck und Herzratenvariabilität zeigte keinen Unterschied zu Laufbandaktivität. Speichelproben zeigten stärkere Reduktion von Cortisol(Stresshormon) beim Bergwandern als am Laufband.

Die Anstrengung beim Bergwandern bergauf war zwar höher als am Laufband, wurde aber nicht als anstrengender empfunden.

Eine typische Bergwanderung ruft eine unmittelbare Verbesserung von Parametern der psychischen Gesundheit hervor. Speziell die Kombination aus körperlicher Aktivität und der Wirkung der Umgebung beim Bergwandern macht diese Bewegungsform besonders effektiv.

 

Quelle: Bergauf 01.2017 – Das Magazin des Österreichischen Alpenvereins, 6-8; Niedemeier, Einwanger, Hartl, Kopp



Stand: Dezember 2016 und Jänner.2017



Krankenstation in Arash, Tansania

Im Rahmen einer Walking Safari im Oktober 2016
besichtigten wir die kleine Krankenstation von Dr.Joseph Nsimba in Arash.
Das ist ein kleiner Ort in Nord-Tansania mitten im Maasai-Buschland.

Dort werden Menschen unter einfachsten Bedingungen von einem einzigen
Arzt mit Unterstützung zweier Krankenschwestern versorgt.
Im unten beschriebenen "kleinen Labor" gibt es lediglich 4 verschiedene
Streifentests – für Hämoglobin/Rotes Blutbild, für HIV, für Syphilis und für
Malaria sowie ein Mikroskop. Es gibt keine Narkosemöglichkeit, also auch kein Kaiserschnitt möglich.

Medikamente, Wundversorgungsmaterial, Handschuhe, Desinfektionsmittel –
alles muss mühsam und teuer von Dr.Nsimba selbst besorgt werden und ist rar.
Er muss mit dem auskommen, was er hat.

Die 10 Betten der Bettenhäuser sind zur vorübergehenden Aufnahme für höchstens
24 Stunden. In der Zeit stellt sich heraus, ob der Patient nach Hause gehen kann oder
ob er mehr Versorgung braucht, als in Arash möglich ist und ins Spital gebracht werden muss.
Für das ganze Gebiet gibt es einen einzigen Ambulanzwagen und es ist nie sicher,
ob der Patient rechtzeitig im Spital ankommt oder ob er wieder zurück kommt.
Beschreibung der Dispensary in Arash (von Melanie Tassev)
Leiter: Dr. Joseph Nsimba (nsimbaj2005@yahoo.com)
1 Haupthaus mit Empfangsbereich, 1 kleine Pharmacy, 1 kleines Labor, 1 Geburtenraum,
1 Untersuchungsraum, 1 Kühlgerät für Impfstoffe, 1 Wasserpumpe (wurde über GEA/Waldviertler finanziert)

2 Bettenhäuser, ca. 10 Betten mit Matratzen (leider ohne Überzüge und ohne Moskitonetze)
Hauptaufgaben: Wundversorgung (referring to Hospitals), Impfungen, Entbindungen,
HIV-Tests bzw. andere Labor-Tests zur Diagnose, Vorträge zur Familienplanung und Gesundheit,
Ausgabe von Medikamenten; "Under-the-tree-clinics"

Einzugsgebiet: ca. 50 km Radius um Arash herum, es sind ca. 2,5 Std. ins nächste Hospital;
das Gebiet wird auch vom Flying Medical Service mit versorgt

Hauptprobleme: Verfügbarkeit von Medikamenten (Antibiotika, Schmerzmittel) und Material
für die Wundversorgung, finanzielle Mittel für den Erhalt der Klinik, Versorgung der
Halb-Nomaden-Familien, weil sie vor Therapieabschluss oft schon wieder weiter ziehen.

Wer helfen möchte: http://w4tler.at/afrika-spenden
Verwendungszweck "Dispensary Arash"(steuerlich absetzbar)



Stand: Dezember.2016



Krankenstation in Arash, Tansania

Im Rahmen einer Walking Safari im Oktober 2016
besichtigten wir die kleine Krankenstation von Dr.Joseph Nsimba in Arash.
Das ist ein kleiner Ort in Nord-Tansania mitten im Maasai-Buschland.

Dort werden Menschen unter einfachsten Bedingungen von einem einzigen
Arzt mit Unterstützung zweier Krankenschwestern versorgt.
Im unten beschriebenen "kleinen Labor" gibt es lediglich 4 verschiedene
Streifentests – für Hämoglobin/Rotes Blutbild, für HIV, für Syphilis und für
Malaria sowie ein Mikroskop. Es gibt keine Narkosemöglichkeit, also auch kein Kaiserschnitt möglich.

Medikamente, Wundversorgungsmaterial, Handschuhe, Desinfektionsmittel –
alles muss mühsam und teuer von Dr.Nsimba selbst besorgt werden und ist rar.
Er muss mit dem auskommen, was er hat.

Die 10 Betten der Bettenhäuser sind zur vorübergehenden Aufnahme für höchstens
24 Stunden. In der Zeit stellt sich heraus, ob der Patient nach Hause gehen kann oder
ob er mehr Versorgung braucht, als in Arash möglich ist und ins Spital gebracht werden muss.
Für das ganze Gebiet gibt es einen einzigen Ambulanzwagen und es ist nie sicher,
ob der Patient rechtzeitig im Spital ankommt oder ob er wieder zurück kommt.
Beschreibung der Dispensary in Arash (von Melanie Tassev)
Leiter: Dr. Joseph Nsimba (nsimbaj2005@yahoo.com)
1 Haupthaus mit Empfangsbereich, 1 kleine Pharmacy, 1 kleines Labor, 1 Geburtenraum,
1 Untersuchungsraum, 1 Kühlgerät für Impfstoffe, 1 Wasserpumpe (wurde über GEA/Waldviertler finanziert)

2 Bettenhäuser, ca. 10 Betten mit Matratzen (leider ohne Überzüge und ohne Moskitonetze)
Hauptaufgaben: Wundversorgung (referring to Hospitals), Impfungen, Entbindungen,
HIV-Tests bzw. andere Labor-Tests zur Diagnose, Vorträge zur Familienplanung und Gesundheit,
Ausgabe von Medikamenten; "Under-the-tree-clinics"

Einzugsgebiet: ca. 50 km Radius um Arash herum, es sind ca. 2,5 Std. ins nächste Hospital;
das Gebiet wird auch vom Flying Medical Service mit versorgt

Hauptprobleme: Verfügbarkeit von Medikamenten (Antibiotika, Schmerzmittel) und Material
für die Wundversorgung, finanzielle Mittel für den Erhalt der Klinik, Versorgung der
Halb-Nomaden-Familien, weil sie vor Therapieabschluss oft schon wieder weiter ziehen.

Wer helfen möchte: http://w4tler.at/afrika-spenden
Verwendungszweck "Dispensary Arash"(steuerlich absetzbar)



Stand: November.2016



Überdiagnostik mit Bildgebung bei Rückenschmerzen

Bei akuten, unspezifischen Rückenschmerzen sind die Beschwerden üblicherweise selbst begrenzend.

Nur bei klinischem Verdacht auf gefährliche Ursachen oder Verlauf, der sich aus der Schilderung des Patienten und der Untersuchung ergibt, soll sofort eine bildgebende Diagnostik erfolgen.

Ansonstens gilt es, mindestens 6 Wochen abzuwarten.

Aus den Routinedaten einer gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland ergibt sich, dass bei 10% aller Patientin, die erstmalig akute Rückenschmerzen hatten eine bildgebende Untersuchung durchgeführt wurde.

Bei einem Drittel der Patienten wurde die Untersuchung zu früh durchgeführt oder war gänzlich unnötig.

Überdiagnostik ist nicht nur ein unnötiger Kostenfaktor sondern belasetet auch den Patienten.

Quelle: PhysMedRehabilitationsmedizinKurortmedizin 4/2016; 154; Linder R et al Dtsch Med Wochenschrift 2016; 141 (10)

 

MRT-Veränderungen an der Wirbelsäule bei beschwerdefreien Pilotenanwärtern

In dieser Arbeit wurden die MRT-Ergebnisse der Lendenwirbelsäule der Jahre 2014 und 2015 von 838 beschwerdefreien Bewerbern für die Verwendung als Piloten vorgestellt.

Nur 48,7% der Untersuchungen waren unauffällig.

Dies bestätigt neuerlich das oftmalige Vorliegen von Veränderungen im MRT der WS bei beschwerdefreien Patienten.

Aus diesem Grund sollen MRT-Untersuchungen nur in speziellen Indikationen und nicht ungezielt durchgeführt werden.

Quelle: PhysMedRehabilitationsmedizinKurortmedizin 4/2016; 154; Pippig TM, Flug-und ReiseMed 2016; 23 (02)



Stand: Oktober.2016



Auswirkungen einer definierten Physiotherapie auf Funktion, Schmerz Knochendichte und Knochenstoffwechsel bei Patienten mit Osteoporose

In einer deutschen Studie wurden 42 Patienten (68 +/- 5 Jahre) mit manifester Osteoporose unter korrekter medikamentöser Therapie untersucht und 2 Jahre lang beobachtet.

25 Patienten führten 2 Jahre lang 1x wöchentlich ein Übungsprogramm unter der Leitung eines Physiotherapeuten durch.

17 Patienten erhielten kein Übungsprogramm und behielten ihr gewohntes Freizeitprogramm bei.

Das Übungsprogramm bestand aus 20 Minuten Aufwärmen und Dehnen, 15 Minuten Walken und 30 Minuten statisches und dynamisches Gleichgewichtstraining: Übungen auf Balance-Brett, Tandemstand,
1-Beinstand, 5x Aufstehen vom Sessel ohne Hilfe der Arme und wieder Hinsetzen = chair-rise-test, Aufstehen von Sessel, 3 Meter gehen, wieder Hinsetzten ohne Hilfe von Personen = timed-up-and-go-test.

Am Anfang, nach 1 Jahr und nach 2 Jahren wurden die Aktivitäten des täglichen Lebens sowie der Schmerz mit einem Fragebogen erhoben, die Knochendichte sowie mehrere Marker des Knochenstoffwechsels in einer Blutabnahme gemessen. Zusätzlich wurde auch die Zeit gemessen, die für die angeführten Gleichgewichtsübungen gebraucht wurde.

Sämtliche Parameter verbesserten sich in der Übungsgruppe deutlich,in der Kontrollgruppe gab es keine Verbesserung.

Gezieltes, regelmäßiges Training von Ausdauer, Kraft und Gleichgewicht bei Patienten mit Osteoporose verbessertnicht nur Funktion, Schmerz, Gleichgewicht und Gehgeschwindigkeit sondern erhöht auch die Knochendichte indem Knochenabbau reduziert und Knochenaufbau gefördert wird.

Quelle: PhysMedRehabilitationsmedizinKurortmedizin 3/2016; 124-129, G.Dischereit, U.Müller-Ladner, U.Lange, PMR Universität Giessen



Stand: September.2016



Wirkung von kombinierten Muskelkräftigungsübungen für Hüfte und Knie im Vergleich zu Übungen nur für das Knie auf Schmerz, Funktion und Gangbild bei Kniearthrose

In einer saudiarabischen Untersuchung wurden 40 Patienten mit einseitiger Kniearthrose nach festgelegten Einschlusskriterien untersucht.
18 männlich, 22 weiblich, Durchschnittsalter 53,1 Jahre.
Ausschlusskriterien waren z.B. Knie-Operation in den letzten 6 Monaten, Knieverletzung in den letzten 3 Monaten, hochgradige Arthrose.

20 Patienten führten kombinierte Muskelkräftigungsübungen für Knie und Hüfte durch, 20 Patienten nur solche für das Knie.

Die Teilnehmer erhielten 18 Übungseinheiten 3x pro Woche über 6 Wochen.

Zur Beurteilung von Schmerz und Funktion wurden standardisierte Fragebögen verwendet, das Gangbild wurde mittels Computer-Dynographie untersucht.

Die Gruppe mit den kombinierten Kräftigungsübungen zeigte in allen untersuchten Punkten eine signifikant deutlichere Verbesserung als die Gruppe mit isolierten Kräftigungsübungen.

Zusätzliche Übungen zur Muskelkräftigung der Hüfte zusammen mit Muskelkräftigungsübungen für das Knie reduzieren die Schmerzen, verbessern die Funktion und das Gangbild bei Patienten mit Kniearthrose

Quelle: PhysMedRehabilitationsmedizin Kurortmedizin 3/2016; 118, A.K.Paul, S.Anwer, S.S.Rau, A.Algahdir



Stand: Juli.2016


Kein Zusammenhang zwischen dem Schweregrad der Enge des Wirbelkanals der Lendenwirbelsäule im MRT und den präoperativen Beschwerden und dem Operationsergebnis

In einer norwegischen Studie wurden 202 Patienten hinsichtlich des Ausmaßes der Enge des Wirbelkanals in der Lendenwirbelsäule im MRT, ihrer Schmerzen und Behinderung vor der Operation und des Ergebnisses 1 Jahr nach der Operation untersucht.

4 verschiedene Schweregrade anhand des MRT-Bildes wurden unterschieden. Für die Erhebung des Schmerzes und der Behinderung wurden standardisierte Fragenbögen verwendet.

Es zeigte sich, dass bei operierten Patienten mit engem Wirbelkanal der LWS kein Zusammenhang mit dem Ausmaß der bestehenden Enge und den vorher bestehenden Beschwerden oder dem Ergebnis der Operation besteht.

Auch in der Dauer der Operation, der Länge des Krankenhausaufenthaltes und der Anzahl der Komplikationen zeigte sich kein nennenswerter Unterschied.

Daraus ergibt sich, dass die bildgebenden Zeichen des engen Wirbelkanals in der LWS in der Entscheidungsfindung nicht überbetont werden sollen.

In einer früheren Studie aus 2015 konnte gezeigt werden, dass sowohl die Operation als auch die konservative Therapie einschließliglich Physikalischer Therapie innerhalb von 2 Jahren zu ähnlichen Verbesserungen führen, auch wenn die Patienten überwiegend die Operation bevorzugen.

Quelle: PhysMedRehabilitationsmedizinKurortmedizin 2/2016; 51, Referat von K.Ammer Wien zu Weber C et al Spine 2016; 41:E78-E83



Stand: Juni.2016



Einfluss von präoperativer Erwartung und postoperativer Zufriedenheit nach Bandscheibenoperationen an der Lendenwirbelsäule

In sämtlichen medizinischen Datenbanken wurde nach Studien zu diesem Thema gesucht. 444 wurden gefunden, 13 davon entsprachen den Einschlusskriterien.

Mit verschiedenen standardisierten Fragebögen zu Kreuz- sowie Beinschmerz, allgemeiner Erwartung, Beeinträchtigung und Lebensqualität wurde jeweils die Erwartung an den Zustand nach der Operation erhoben.

Nach der Operation wurde wieder mit standardisierten Fragebögen untersucht.

Es zeigte sich, dass positive Erwartungen hinsichtlich Beschwerden, Aktivität, allgemeiner Gesundheit und Erholung zu höherer postoperativer Zufriedenheit mit besseren Werten in allen Fragebögen und auch zu früherer Rückkehr an den Arbeitsplatz führen.

 

Quelle: PhysMed Rehabilitationsmedizin Kurortmedizin 12/2015; 285; Ellis DJ et al, Global Spine J 2015;05(05): 436-452



Stand: Mai.2016



Rückenschmerzen in Österreich

Mehr als die Hälfte der in Österreich lebenden Menschen hat regelmäßig Rücken-, Kreuz-, Nacken- oder Schulterschmerzen.

Im Beruf machen vor allem Zeitdruck, Überlastung, die körperliche Arbeitshaltung sowie Bildschirmarbeit zu schaffen.

Im Mai 2013 wurden 405 Personen ab 16 Jahren, die repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ausgewählt wurden, online befragt.

53 Prozent erklärten, dass sie sich — mit vorübergehenden leichten Beeinträchtigungen — gesund fühlen. 19% berichteten über geringe Dauerbeeinträchtigungen, 4 Prozent fühlten sich nicht gesund, 24% hatten keinerlei körperliche Beeinträchtigung.

Bei 57% sind in den 6 Monaten zuvor alle paar Wochen, alle paar Tage oder fast immer Müdigkelit oder Mattheit aufgetreten. 56% berichteten von regelmäßigen Schmerzen an Rücken, Kreuz, Nacken oder Schultern. 38% gaben Schlafstörungen an, 31% Kopfschmerzen und Nervosität, 25% Bluthochdruck und Herz-Kreislauf-Beschwerden.

Quelle: Doktor in Wien 07-08-2013, market



Stand: April.2016


Balance-Training vermindert sturzbedingte Verletzungen bei 75 – 85 jährigen Frauen

In Frankreich wurde in 16 Städten eine Untersuchung mit 706 Frauen, die zu Hause lebten und deren Gleichgewicht und Gehfähigkeit beeinträchtig waren, durchgeführt.

Die Hälfte erhielt 2 Jahre lang einmal wöchentlich eine Gruppen – Therapieeinheit Gleichgewichtstraining sowie ein individuelles Hausübungsprogramm.

Ziel war nach 2 Jahren die Rate von mittelschweren und schweren sturzbedingten Verletzungen in den beiden Gruppen zu vergleichen.
Auch die Sturzhäufigkeit, körperliche und funktionale Fähigkeiten, die Angst vor Stürzen und die wahrgenommene Aktivität, Gesundheit und Lebensqualität wurde erhoben.

Durchschnittlich wurden 53 Mal teilgenommen. In der Übungsgruppe wurden 305 sturzbedingte Verletzungen beobachtet, in der Kontrollgruppe 397, davon 68 schwere Verletzungen gegenüber 87. Während der Therapieeinheiten kam es lediglich zu 5 sturzbedingten Verletzungen.

Frauen in der Übungsgruppe hatten nach 2 Jahren deutlich bessere körperliche Testergebnisse auch die Wahrnehmung des eigenen Gesundheitszustandes war deutlich besser als bei den Frauen der Kontrollgruppe.

Durch regelmäßiges Gleichgewichtstraining in Verbindung mit einem Heimübungsprogramm kann die Zahl von sturzbedingten Verletzungen reduziert und sowohl die gemessene als auch die wahrgenommen körperliche Leistungsfähigkeit verbessert werden.

In vorausgehenden Untersuchungen fanden sich auch ähnliche Ergebnisse für kombinierte Bewegungstherapie.

Quelle: Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin 5 – 2015, El – Khoury F, Cassou B , BMJ 2015; 351:h3830



Stand: März.2016


Stand− und Gangtraining bei PatientInnen nach Schlaganfall

Im Rahmen von Rehabilitation nach Schlaganfall werden eine Vielzahl von Maßnahmen zur Verbesserung der Steh- und Gehfähigkeit durchgeführt.

Ziel der Arbeit war es, durch systematische Recherche der vorhandenen Studien zu diesem Thema einen Überblick über die Effektivität der verschiedenen Maßnahmen zu geben.

Es fanden sich 54 Studien mit insgesamt rund 2600 PatientInnen.

Die Interventionsdauer betrug zwischen 4 Wochen und 6 Monaten, 2− 5x wöchentlich 15 bis 60 Minuten.

Sämtliche Interventionen im Rahmen des Gang− und Standtrainings wie Training am Laufband mit oder ohne Körpergewichtsentlastung, Gleichgewichtstraining, Zirkeltraining und konventionelles physiotherapeutisches Gangtraining zeigten positive Effekte auf die Gangausdauer, Gehgeschwindigkeit, Standbalance, Standsymmetrie, Sturzassoziierte Selbstwirksamkeit sowie die selbständige Gehfähigkeit.

Die besten Ergebnisse wurden durch konventionelles physiotherapeutisches Gangtraining mit funktionellen Übungen für die Beine, Mobilität, Kraft, Ausdauer und Gleichgewicht sowie durch Zirkeltraining mit vorwiegend funktionellen Übungen erzielt.

Quelle: Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin 2-2015, Riech A & Schäfer A; Rehabilitation 2014; 53(06): 402-407



Stand: Februar.2016


Lymphödem im Wandel - Interessantes von der lymphologischen Wintertagung von 8.1.- 9.1.2016 in Walchsee

Jährlich erkranken in Österreich 35 000 Menschen neu an Krebs, > 290 000 haben oder hatten Krebs.

Jährlich tritt bei 3300 Menschen in Österreich neu ein Lymphödem auf. Ca 10% der onkologischen Patienten haben ein Lymphödem

30 Liter Flüssigkeit pro Tag werden im Lymphgefäßsystem transportiert. Es gibt 60 - 70 Lymphknotenstationen im Körper, insgesamt ca 600-700 Lymphknoten.

Operation bei Brustkrebs: Heutzutage kann sehr oft brusterhaltend operiert werden. Mit einer speziellen Methode wird der erste Lymphknoten, durch den die Lymphflüssigkeit nach der Brust fließt (Wächterlymphknoten) markiert, entfernt und untersucht. Ist dieser tumorfrei brauchen keine weiteren Lymphknoten entfernt werden. Eine Entfernung der Achsellymphknoten ist nur nötig, wenn sich dort Tumorzellen befinden. Im Durchschnitt werden dann 22 Lymphknoten entfernt.
Dadurch konnte die Rate an Lymphödemen am Arm von früher 50% auf 25% gesenkt werden. Gleichzeitig treten jetzt aber mehr LÖ an der Brust auf und zwar in 40%.

Ein Lymphödem entsteht durch eine Störung des Lymphabflusses. Sehr oft bleibt es lebenslang bestehen. Man kann es aber kontrollieren. Ein Teil der Therapie wird von Therapeuten durchgeführt, den größeren Teil der Therapie führt der Betroffene selbst durch.

Die wichtigste Behandlung des Lymphödems besteht aus der Kompressionstherapie. Kompressionsbandagierung zur Entstauung, Erhalt durch Tragen eines maßgeschneiderten Kompressionsstrumpfes, Entlastungs-BH. In der Entstauungsphase können unterstützend Lymphdrainagen hilfreich sein.
Wichtig auch: möglichst freie Beweglichkeit der Gelenke, Aktivierung der Muskelpumpe gegen Kompression: entstauende Übungen, Ausdauer -, Krafttraining, Tanzen mit Kompressionsstrumpf!

(aus Vorträgen Christian Ure, Erich Brenner, Froukje Potjik, Martina Dünser, Lympholog. Wintertagung Walchsee Jänner 2016)



Stand: Jänner.2016


Einfluss körperlicher Aktivität auf die Hirnleistung – ist körperliche Aktivität Demenz-vorbeugend?

Auf Grund der Zunahme älterer Menschen in der Bevölkerung spielen Demenzerkrankungen ebenfalls eine zunehmende Rolle.

In der vorliegenden Untersuchung wurden bereits existierende Untersuchungen zu diesem Thema systematisch gesucht und zusammengefasst.

Es zeigte sich, dass körperliche Aktivität sowohl kurz – als auch langfristig einen positiven Effekt auf die Hirnleistung ausüben kann – je mehr, umso weniger bereits Einschränkungen bestehen.

Regelmäßige körperliche Aktivität, in der Regel im aeroben Bereich, reduziert das Risiko kognitiven Abbaus bei älteren Personen um 25% bei undifferenzierter Demenz, um 37% bei Demenz vom Alzheimertyp und um 46% bei leichtem kognitivem Defizit.
Lediglich das Risiko vaskulärer (= durchblutungsbedingter) Demenz wurde nicht nennenswert gesenkt.

Hierin besteht, neben zahlreichen anderen, gesundheitsfördernden Effekten, eine weitere Grundlage für den Sinn regelmäßiger sportlicher Aktivität.

(PhysMed, Rehabilitations und Kurortmedizin 6-2012, 306, Akt Neurol 2012, Reimers CD et al.)
Einflussnahme körperlicher Aktivität auf Ermüdungssyndrom und Lebensqualität bei Patientinnen mit Brustkrebs

Für diese Übersichtsarbeit wurden insgesamt 30 verschiedene Studien zu diesem Thema zusammengefasst.

Der Einsatz körperlicher Trainingsprogramme hat einen positiven Einfluss auf die Müdigkeit und die Lebensqualität bei Brustkrebs.

Ausdauertraining zeigt derzeit die größten Erfolge. Positive Ergebnisse zeigten sich bei der Durchführung sowohl während als auch nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung.

(PhysMed, Rehabilitations und Kurortmedizin 6-2012, 311, physioscience 2012, Weiss A.)



Stand: Dezember.2015


Einfluss körperlicher Aktivität auf die Hirnleistung — ist körperliche Aktivität Demenz-vorbeugend?

Auf Grund der Zunahme älterer Menschen in der Bevölkerung spielen Demenzerkrankungen ebenfalls eine zunehmende Rolle.

In der vorliegenden Untersuchung wurden bereits existierende Untersuchungen zu diesem Thema systematisch gesucht und zusammengefasst.

Es zeigte sich, dass körperliche Aktivität sowohl kurz- als auch langfristig einen positiven Effekt auf die Hirnleistung ausüben kann — je mehr, umso weniger bereits Einschränkungen bestehen.

Regelmäßige körperliche Aktivität, in der Regel im aeroben Bereich, reduziert das Risiko kognitiven Abbaus bei älteren Personen um 25% bei undifferenzierter Demenz, um 37% bei Demenz vom Alzheimertyp und um 46% bei leichtem kognitivem Defizit.
Lediglich das Risiko vaskulärer (= durchblutungsbedingter) Demenz wurde nicht nennenswert gesenkt.

Hierin besteht, neben zahlreichen anderen, gesundheitsfördernden Effekten, eine weitere Grundlage für den Sinn regelmäßiger sportlicher Aktivität.

(PhysMed, Rehabilitations und Kurortmedizin 6-2012, 306, Akt Neurol 2012, Reimers CD et al.)
Einflussnahme körperlicher Aktivität auf Ermüdungssyndrom und Lebensqualität bei Patientinnen mit Brustkrebs

Für diese Übersichtsarbeit wurden insgesamt 30 verschiedene Studien zu diesem Thema zusammengefasst.

Der Einsatz körperlicher Trainingsprogramme hat einen positiven Einfluss auf die Müdigkeit und die Lebensqualität bei Brustkrebs.

Ausdauertraining zeigt derzeit die größten Erfolge. Positive Ergebnisse zeigten sich bei der Durchführung sowohl während als auch nach einer Chemotherapie oder Bestrahlung.

(PhysMed, Rehabilitations und Kurortmedizin 6-2012, 311, physioscience 2012, Weiss A.)



Stand: November.2015



Fit und gesund dank Trampolin - Minitrampolin der Gesundheitsallrounder

Trampolin ist nicht nur etwas für Kinder. Im Gegenteil, es ist ein optimales, sanftes und erfrischendes Gesundheitstraining. Besonders für all jene, die keine Zeit oder Lust auf Bewegung haben ist diese altersunabhängige Bewegungsform ideal, auch für Menschen, die schon lange keinen Sport ausgeübt haben.

Es ist effektiv mit geringem Zeitaufwand. Bereits wenige Minuten lassen nicht nur fitter werden, sondern spätestens beim Absteigen vom Minitrampolin auch noch lächeln.

Es hilft bei Rückenschmerzen, Übergewicht, Stress, Verdauungsproblemen, Verspannungen, Osteoporose, Depressionen, Gelenkserkrankungen, Diabetes, Muskelschwund, Beckenbodenschwäche.

Es stärkt das Herz-Kreislaufsystem, versorgt Bänder, Gelenke und Knochen besser mit Nährstoffen, befeuchtet die Bandscheiben, fördert den Muskelaufbau, unterstützt den Lymphabfluss, wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus, steigert die Lebensfreude, hebt die Laune, sorgt für ein verbessertes Gleichgewicht und entspannt auch noch.

Bestehen ausgeprägtere Beschwerden entscheidet man sich am besten für Schwingen statt Springen. Die Füße heben dabei nicht von der Matte ab.

Dieses Training ist sanft mit großen, positiven gesundheitlichen Auswirkungen. Durch den Wechsel von Muskelent- und anspannung wird die wichtige,stabilisierende Haltemuskulatur am Rumpf gekräftigt. Gleichzeitig tritt durch den Schwerkraftwechsel ein Lockerungseffekt ein.

Ideal sind hochelastische Mini-Swing-Trampoline. Schon wenige Minuten täglich verbessern das Wohlbefinden.

Zu Beginn sollte ein kurzes Aufwärmen stattfinden, in dem man ganz langsam und vorsichtig mit dem Schwingen am Trampolin beginnt. Wer mehr will als Schwingen kann die Arme einsetzen, Joggen, Anfersen, Hampelmann.
Anfänger beginnen mit ganz wenigen Minuten pro Einheit dafür lieber öfter pro Tag. Hat man sich daran gewöhnt, sind 10 - 15 Minuten pro Einheit optimal.

Wer erst einmal ein gutes Trampolin hat und das Gefühl darauf kennengelernt hat benützt es gerne ein bis zwei Mal am Tag. Ob vor einem Spiegel, mit einer zusätzlichen Haltestange als koordinative Hilfe, bei guter Musik oder einfach direkt nach dem Aufstehen um wach zu werden.

 

Quelle: Zeitschrift für Sport- und Präventivmedizin 1/2014, 20 - 21, Mag.Vera Mair



Stand: Oktober.2015



Diagnostik und Training von Kraft und Gleichgewicht zur Sturzprävention im Alter − Empfehlungen eines interdisziplinären Expertengremiums

30-60% aller selbständig lebenden Menschen über 60 Jahre stürzen mindestens 1x pro Jahr, die Häufigkeit steigt mit zunehmendem Alter.

6% aller Stürze führen zu Knochenbrüchen, sehr häufig zu Hüftfrakturen. Rund 50% der Patienten mit sturzbedingter Hüftfraktur erreichen nicht mehr das Mobilitätsniveau, das sie vor der Fraktur hatten.

Aus diesem Grund ist das frühzeitige Erkennen von Sturzgefährdung und die Durchführung von sturzpräventiven Trainingsmaßnahmen wichtig für den Erhalt der Lebensqualität und der Mobilität im Alter.

Sturzursachen können umweltbezogene Faktoren (Teppichkanten, Lichtverhältnisse, Treppen), personenbezogene Faktoren (Kraftrückgang, Gleichgewichtsdefizite, Demenz) und Kombinationen sein.

Im Alter nimmt die Fähigkeit das Gleichgewicht zu halten, die notwendige Muskelvoranspannung abzuschätzen und auf unvorhergesehene destabilisierende Situationen zu reagieren ab.

Zusätzlich kommt es bis zum 80.Lebensjahr (beginnend mit dem 30.Lebensjahr!) zu einer Abnahme der Muskelmasse um ca 50%, zusätzlich funktioniert das Zusammenspiel der Muskelgruppen und Muskelfasern nicht mehr so gut. Von der Kraftabnahme am stärksten betroffen ist die vordere und hintere Oberschenkelmuskulatur, die für die Mobilität und die Selbständigkeit aber eine besonders große Rolle spielt.

Mit einfach und rasch durchzuführenden Tests kann das Vorliegen eines erhöhten Sturzrisikos festgestellt werden.

Durch Kombination aus Gleichgewichts- und Krafttraining kann die Anzahl von Stürzen bei selbständig lebenden Menschen im Alter von 65-97 Jahren um 15-50% verringert werden.

Das Training soll regelmäßig und permanent durchgeführt werden. Die ideale Trainingsdauer beträgt 3 Stunden pro Woche. Einerseits in der Gruppe unter fachkundiger Anleitung, zusätzlich auch individuell zu Hause. Das subjektive Belastungsempfinden soll " etwas bis mäßig anstrengend " sein.

Die Trainingsmittel sind einfach: die eigene Körpermasse, Hanteln, Thera-Bänder, instabile Unterlagen, Seile, Stäbe.

 

Quelle: Zeitschrift für Gerontologie und Geratrie, 47: 513-526, U.Granacher, T.Mühlbauer, Y.Gschwind, B.Pfenninger, R.W.Kressig. Potsdam, Basel, Bern



Stand: September.2015



Yoga als unterstützende Therapie bei Brustkrebs

Yoga wird zur Linderung psychischer und körperlicher Beschwerden als Folge der Erkrankung selbst oder deren Behandlung eingesetzt.

Amerikanische Studien zeigen, dass Yoga während der Bestrahlung die körperliche Gesundheit und Müdigkeit positiv beeinflussen und auch Angst, Depressivität und Schlafstörungen lindern kann.

In einer indischen Studie zeigen sich diese Effekte auch während einer Chemotherapie, auch auf die Nebenwirkungen der Therapie hatte Yoga positive Effekte.

Nach Abschluss der kurativen Therapie scheint Yoga insbesondere die Vitalität zu steigern und die Müdigkeit zu lindern.
Einzelne Studien weisen darüber hinaus auch auf positive Effekte auf Wechselbeschwerden und Lymphödeme nach abgeschlossener Therapie des Brustkrebses hin.

Insgesamt kann Yoga, zur Linderung psychischer und physischer Beeinträchtigungen während Bestrahlung und Chemotherapie sowie der Müdigkeit nach abgeschlossener Behandlung eines nicht-metastasierenden Mammakarzinoms empfohlen werden.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 2015; 25; Cramer H. Yoga in der supportiven Therpie des Mammacarzinoms: Wissenschaftliche Evidenz. DZO 2014: 46 (04): 152-156



Stand: Juni.2015


Kein Zusammenhang zwischen dem mittels MRT bestimmten Schweregrad von Kniearthrose und der Wirksamkeit von Bewegungstherapie

Bereits seit den 1950er Jahren ist bekannt, dass das Ausmaß von Arthrosezeichen am Knie im Röntgenbild nicht mit den subjektiv empfunden Beschwerden wie Schmerz und Behinderung übereinstimmen muss.

In einer neuen Studie bestätigte dies sich auch für die in der Magnetresonanzuntersuchung (MRT) sichtbaren Veränderungen.

Bei allen Schweregraden von Arthrose, sowohl im Röntgen als auch in der MRT, fand sich bei 700 Personen eine deutliche Kraftminderung der vorderen Oberschenkelmuskulatur im Vergleich zu schmerzfreien Menschen.

Bei 95 Patienten mit Knieschmerzen und Arthrosezeichen in der MRT wurde ein 12-wöchiges Trainingsprogramm durchgeführt. Nach 12 Wochen Bewegungstherapie waren im Durchschnitt die Muskelkraft um 21% verbessert, die Aktivitätseinschränkungen um 24% und die Schmerzen um 34% vermindert.

Bei hochgradiger Arthrose waren die Verbesserungen teilweise etwas geringer.

Alle Schweregrade von Kniearhtrose profitieren von professionell durchgeführter Bewegungstherapie, auch wenn die Wirksamkeit bei fortgeschrittener Arhtrose weniger sein kann

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 2014; 24; Knoop, Dekker, Van Der Leeden, Arthtitis Care and Research 2014; 66(1): 63-68



Stand: Mai.2015



Fitness schützt vor altersbedingten Chromosomenschäden

Wer aktiv ist, bleibt eher gesund. Dass das genauso für ältere Menschen gilt, zeigten kürzlich Wiener Wissenschaftler der Forschungsplattform " Active Aging" der Universität Wien (Ernährungswissenschaft, Molekularbiologie und Sportwissenschaft)
Ziel war zu sehen, was eine Änderung des Lebensstils bringen kann.

Untersucht wurden 120 freiwillige Personen (Durchschnittsalter 84 Jahre, 65 -98 Jahre) die in Wiener Pensionistenhä usern leben. Das Langzeitprojekt lief über 18 Monate, erste Ergebnisse liegen nun vor.

Die Teilnehmer wurden per Zufall in 3 Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe trainierte zweimal in der Woche mit Therabändern, zunächst mit Dissertanten des Institutes für Sportwissenschaften, später alleine. Die Anforderungen wurden nach und nach erhöht.
Eine weitere Gruppe trainierte ebenfalls, nahm aber zusätzlich eiweißreiche Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin D, B2, B12 und Folsäure.
Die dritte Gruppe trainierte nicht, nahm aber zweimal wöchentlich an einem Gedächtnistraining teil.

Alle Teilnehmer wurden regelmäßig untersucht (Blutwerte, Muskelfunktionstests, Muskelbiopsien, Tests zur psychischen Befindlichkeit)

Schon nach 6 Monaten zeigten sich in den Trainingsgruppen um 15-20% weniger Chromosomenschäden durch altersbedingte Fehler bei der Zellteilung (z.B. Strangbrüche) als für das Alter zu erwarten gewesen wäre. Diese Chromosomenschäden spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung von z.B. Krebs oder Diabetes.
Es konnte auch ein positive Auswirkung auf das Immunsystem beobachtet werden.
Auch in der Gruppe mit den gemeinsamen Gedächtnisübungen zeigten sich positive Effekte.

Die noch laufenden Analysen sollen zeigen, welchen Stellenwert die Nahrungsergänzungsmittel dabei haben.

" Je fitter jemand ist, desto geringere Schäden an den Chromosomen. Im Alter nicht nachgeben und auch trotz Wehwehchen weiter aktiv bleiben. Nur von A nach B gehen reicht aber nicht aus, man muss das Training schon auch spüren " - so der wissenschaftliche Leiter Univ.Prof.Dr.Mag. Wagner-

 

Quelle: Pressemeldung der Uni Wien vom 16.2.2015, A.o.Univ.Prof.Mag.Dr.Karl-Heinz Wagner, Leiter Department Ernährungswissenschaften Univ.Wien.



Stand: April.2015



Früh gegenüber spät: Gibt es den optimalen Zeitpunkt für einen chirurgischen Eingriff am Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule?

Eine nahezu komplette oder teilweise Rückbildung des Bandscheibenvorfalls mit Abklingen der Beschwerden im Laufe von Wochen bis Monaten ist möglich. Bis zu 90% der symptomatischen Bandscheibenvorfälle an der LWS lassen sich durch konservative Behandlung beherrschen.

5% der durchgeführten Bandscheibenoperationen erfolgen im Rahmen von Notfallindikationen, 95% sind geplante Operationen.

Untersucht wurden 2 Gruppen von Patienten zwischen 18 und 75 Jahren mit Beschwerden im Rahmen von Bandscheibenvorfällen in der LWS ohne Ansprechen auf konservative Therapie.
Die 1.Gruppe wurde nach einem kurzen konservativen Therapieversuch innerhalb von 12 Wochen operiert, die 2.Gruppe wurde mehr als 12 aber weniger als 36 Wochen ambulant konservativ behandelt. Beide erhielten im Anschluss an die OP einen 3-wöchigen Reha-Aufenthalt.

Die beiden Gruppen unterschieden sich nicht hinsichtlich der Lokalisation der Bandscheibenvorfälle, des Body-Mass-Indexes oder der OP-Methode.
Alle Patienten wurden unmittelbar vor, nach und 6 Monate nach der OP mittels standardisierter Fragebögen zu ihren Beschwerden befragt.

Weder sofort noch 6 Monate nach der OP bestand ein signifikanter Unterschied zwischen den beiden Gruppen.

Es besteht also Anlass zu der Annahme, dass niemand vor dem Ablauf von 8-12 Wochen operiert werden muss, wenn keine Notfallindikation besteht.

Nach 3 Monaten konservativer Behandlung kann bei tendenzieller Verbesserung der Schmerzsymptomatik die konservative Behandlung fortgesetzt werden. Eine deutliche Verbesserung bis zur völligen Regeneration ist innerhalb von 4-6 Monaten möglich. Solange kann also die konservative Therapie bei Ansprechen weitergeführt werden, ohne dass bei sekundärer (späterer) Operation ein schlechteres Ergebnis zu erwarten ist. Wichtig ist jedoch die zunehmende Verbesserung und die Kontrollierbarkeit der Schmerzen.

Im Falle wiederkehrender oder länger als 3 Monate anhaltender starker Schmerzattacken ist eine Operation in Erwägung zu ziehen.

 

Quelle: PhysMedRehab J, Febr 2015, 19-29, J.M.Salehin, F.Krummenauer, K.Schaper, Univ.Witten, Klinik Stadt Köln



Stand: März.2015



Peitschenschlagsyndrom – HWS – Schleudertrauma

Auch nach Auffahrunfällen mit geringer Geschwindigkeit treten oft Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule und des Schultergürtels auf. Die Ursache dafür ist unbekannt. Meistens wird in bildgebenden Untersuchungen keine unfallbedingte, pathologische Veränderung gefunden.

Es gibt Überlegungen zu kurzfristiger Überdehnung der unteren, kleinen Halswirbelgelenke im Rahmen des biomechanischen Stresses während eines solchen Unfalls.

Psychologischer Stress mit Erwartung von Beschwerden und Angst vor solchen spielen jedenfalls eine Rolle.

Dies zeigte sich auch in einer Studie (Castro, 2001) mit einem Schein-Auffahrunfall.
51 freiwillige Testpersonen (33 Männer, 18 Frauen, Durchschnittsalter 32 Jahre) nahmen an dem Versuch teil. Alle waren vor dem Test beschwerdefrei.

Es wurde ein Auffahrunfall mit Heckkollision mit entsprechenden Geräuschen und Bewegungen simuliert. Die tatsächliche biomechanische Beschleunigung betrug 20% der Beschleunigung des normalen Gehens.

Unmittelbar nach der Scheinkollision berichteten 9 Personen (17,6%), nach 3 Tagen 10 Personen (19,6%) und nach 4 Wochen 5 Personen (9,8%) über Beschwerden.

Rund 20% der Personen nach einem Scheinauffahrunfall ohne relevante Beschleunigung berichten über Beschwerden als Ausdruck einer psychologischen Komponente bei der Entstehung dieser Beschwerden.

 

Quelle: Vortrag von H.J. Wilke „Biomechanischer Hintergrund zu HWS-Beschleunigungsverletzungen “ am 16.Symposium der Spine-Gesellschaft am 31.1.2015 in Wien;„No stress–no whiplash?”Castro WH et al, INt J Legal Med 2001; 114(6): 316-22



Stand: Februar.2015



Beweglichkeit im höheren Lebensalter – Studie zur Trainierbarkeit bei Personen zwischen 61 und 88 Jahren.

Die Beweglichkeit der Arme und Beine hat eine große Bedeutung für die Aktivitäten des täglichen Lebens wie z.B Heben, Tragen, Reichen, Körperpflege, Hausarbeit. Je besser die Beweglichkeit und auch die Kraft umso besser und eher können diese Aktivitäten selbständig durchgeführt werden – diese wurde schon in früheren Studien gezeigt.

Nun wurde untersucht, in wie weit die Beweglichkeit bei älteren Personen trainiert werden kann. Untersucht wurden 53 Personen in Deutschland, die sich auf ein Zeitungsinserat entweder für die Trainingsgruppe oder die Kontrollgruppe meldeten. Für die Trainingsgruppe meldeten sich zu 90% Frauen, für die Kontrollgruppe nur 66% Frauen, sonst unterschieden sich die Gruppen nicht voneinander.

In der Trainingsgruppe wurde 12 Wochen lang einmal wöchentlich für 1 Stunde ein moderates Übungsprogramm mit vorwiegend Dehnungsübungen für Arme, Beine, Rumpf und Schultern durchgeführt, zusätzlich auch Koordinationsübungen für das Gleichgewicht und leichte Kräftigung.

Auch die Teilnehmer der Kontrollgruppe trafen sich 1x wöchentlich und erhielten und hörten Vorträge und Informationsveranstaltungen.

Die Beweglichkeit der Arme und Beine wurde in beiden Gruppen zu Beginn, nach 6 Wochen und am Ende mittels genau festgelegter Tests untersucht.

In der Trainingsgruppe zeigte sich eine mittlere bis große Verbesserung (an den Armen + 5 cm, an den Beinen + 9 cm), keine Veränderung in der Kontrollgruppe.
Je besser die Beweglichkeit schon zu Beginn war, um so geringer war die Verbesserung.

Regelmäßiges, moderates, gezieltes Beweglichkeitstraining ist auch im höheren Lebensalter ausgeprochen effektiv. Bessere Beweglichkeit wirkt sich entscheidend auf die selbständige Durchführung der Aktivitäten des täglichen Lebens und damit auf das Zutrauen in die eigenen körperlichen Aktionen und die Wahrnehmung der Leistungsfähigkeit aus.

 

Quelle: Z:Gerontol Geriatrie 2013, 46:339-345, V.Cihlar, RK-Univ Heidelberg



Stand: Jänner.2015


Knie- Endoprothesen (künstliches Kniegelenk) bei Übergewichtigen doppelt so häufig

In einer nordirischen Studie wurden 1000 Patienten, die ein künstliches Kniegelenk erhalten sollten erfasst, mehr als 90% von ihnen waren übergewichtig. In der Gesamtbevölkerung sind 59% übergewichtig.

Übergewichtige Männer haben ein doppelt so hohes Risiko ein künstliches Kniegelenk zu benötigen im Vergleich zu normalgewichtigen Personen, bei übergewichtigen Frauen ist das Risiko sogar 2,4 fach erhöht.

Außerdem haben übergewichtige Personen auch ein doppelt so hohes Risiko für Komplikationen nach der Operation, besonders ab einem Body-Mass-Index ab 35 (normal bis 24,5) zeigte eine Schweizer Studie.

Quelle: ÖAZ 13/14, 7/14, 19, APA

 

Armut in Österreich

1,2 Millionen Menschen (14,4%) in Österreich sind armutsgefährdet, Frauen sind häufiger betroffen (15%) als Männer (12%). 304 000 Kinder und Jugendliche (17%) bis 19 Jahre sind armutsgefährdet.

426.000 Menschen (5%) gelten als manifest arm. Manifeste Armut bedeutet aus finanziellen Gründen den definierten Mindestlebensstandard nicht erreichen zu können. Als Mindeststandard gilt, was sich jeder Mensch in Österreich leisten können soll: nahrhaftes Essen, neue Kleidung, warme Wohnung, Arztbesuche, Freunde einladen, regelmäßige Zahlungen und erwartete Ausgaben.

698 000 Menschen (8%) können es sich nicht leisten, einmal im Monat Freunde oder Familie zum Essen einzuladen. Ebenso viele können sich aus finanziellen Gründen nicht ausgewogen ernähren. Für 479 000 (6%) Menschen ist es nicht möglich neue Kleidung zu kaufen, wenn die alte abgetragen ist. Für 263 000 Menschen (3%) sind Heizkosten nicht leistbar.

Caritas Spendenkontonummer: Caritas der Erzdiözese Wien − Hilfe in Not
AT47 2011 1890 8900 000

Quelle: Caritas & Du, November 2014, www.caritas-wien.at



Stand: Dezember.2014


Knie- Endoprothesen (künstliches Kniegelenk) bei Übergewichtigen doppelt so häufig

In einer nordirischen Studie wurden 1000 Patienten, die ein künstliches Kniegelenk erhalten sollten erfasst, mehr als 90% von ihnen waren übergewichtig. In der Gesamtbevölkerung sind 59% übergewichtig.

Übergewichtige Männer haben ein doppelt so hohes Risiko ein künstliches Kniegelenk zu benötigen im Vergleich zu normalgewichtigen Personen, bei übergewichtigen Frauen ist das Risiko sogar 2,4 fach erhöht.

Außerdem haben übergewichtige Personen auch ein doppelt so hohes Risiko für Komplikationen nach der Operation, besonders ab einem Body-Mass-Index ab 35 (normal bis 24,5) zeigte eine Schweizer Studie.

Quelle: ÖAZ 13/14, 7/14, 19, APA

 

Armut in Österreich

1,2 Millionen Menschen (14,4%) in Österreich sind armutsgefährdet, Frauen sind häufiger betroffen (15%) als Männer (12%). 304 000 Kinder und Jugendliche (17%) bis 19 Jahre sind armutsgefährdet.

426.000 Menschen (5%) gelten als manifest arm. Manifeste Armut bedeutet aus finanziellen Gründen den definierten Mindestlebensstandard nicht erreichen zu können. Als Mindeststandard gilt, was sich jeder Mensch in Österreich leisten können soll: nahrhaftes Essen, neue Kleidung, warme Wohnung, Arztbesuche, Freunde einladen, regelmäßige Zahlungen und erwartete Ausgaben.

698 000 Menschen (8%) können es sich nicht leisten, einmal im Monat Freunde oder Familie zum Essen einzuladen. Ebenso viele können sich aus finanziellen Gründen nicht ausgewogen ernähren. Für 479 000 (6%) Menschen ist es nicht möglich neue Kleidung zu kaufen, wenn die alte abgetragen ist. Für 263 000 Menschen (3%) sind Heizkosten nicht leistbar.

Caritas Spendenkontonummer: Caritas der Erzdiözese Wien − Hilfe in Not
AT47 2011 1890 8900 000

Quelle: Caritas & Du, November 2014, www.caritas-wien.at



Stand: November.2014


Nordic Walking − Bewegung in den Alltag bringen

Effektives Nordic-Walking hat nachweislich positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System. Es kommt zu einer Zunahme des Energieverbauchs um bis zu 21%, einem leicht erhöhten Blutdruck und leicht erhöhter Herzfrequenz während der Belastung, Zunahme des maximalen Sauerstoffverbrauchs um 20% (als Ausdruck verbesserter Ausdauer)

Trotz eines erhöhten Kalorienverbrauchs von ca 20% wird Nordic Walking bei gleicher Gehgeschwindigkeit nicht als anstrengender empfunden.

In einer Studie fand sich eine Abnahme der totalen Fettmasse, der LDL-Werte („schlechtes Cholesterin"), der Triglyceride und des Hüftumfanges sowie eine Zunahme der HDL-Werte („gutes Cholesterin"). Bei einer Gruppe von Patienten mit koronarer Herzkrankheit traten weder vermehrt Herzrhythmusstörungen noch EKG-Veränderungen auf.

Die Verwendung der Stöcke trägt zu einer deutlichen Reduktion der Gelenks- und Sehnenbelastung bei. Bei richtiger Anwendung der Technik kommt es zum Einsatz von 80-90% der gesamten Muskulatur.

In Studien zeigten sich Gewichtsreduktion bei Übergewichtigen, Verlängerung der Gehstrecke bei Duchblutungsstörungen an den Beinen, Abnahme der belastungsabhängigen Atemnot bei chronischen Lungenerkrankungen, Verbesserung der Lebensqualität bei Fibromyalgie, Depression, chronischen Schmerzen und Brustkrebs. Schmerzreduktion bei chronischen Nacken- und Schulterschmerzen, Verbesserung der Gehgeschwindigkeit und der Gehstrecke bei Parkinson, Verbesserung der Schlafqualität.

Bei völlig untrainierten Personen zeigten sich bereits nach 8 Wochen die ersten Verbesserungen.

Ziel sollte es sein, sich mindestens 2,5 Stunden pro Woche in Einheiten von 30-60 Minuten über mindestens 3 Tage verteilt, zu bewegen. Speziell bei Untrainierten sollte vor Beginn zumindestens ein Ruhe-EKG, besser aber noch eine sportärztliche Untersuchung mit Belastungs-EKG und Lungenfunktionsuntersuchung stehen um die Trainingsparameter für den optimalen Effekt ohne Überlastung und Überanstrengung festzulegen.

Quelle: ÖAZ 10.10.14/26-29/ Irene Mlekusch



Stand: Oktober.2014


Computerspiele ersetzen Antidepressiva?

In den USA nahmen 60 − 89-jährige Personen mit Depression, bei den Antidepressiva nicht gewirkt haben, an einem Computer-Trainingsprogramm mit Computerspielen teil.

Das Trainingsprogramm war ursprünglich entwickelt worden, um zu überprüfen, in wie weit auch das ältere Gehirn durch intensive Praxis trainiert werden kann und verlorene Lern-und Gedächtnisfunktionen wieder erlangt werden können.

Es zeigte sich dass sich Gedächtnisfunktionen und Entscheidungsprozesse verbesserten und sich in 72% die Depression vollständig zurückbildete.

Die Computer-Therapie war genauso gut wirksam wie die Therapie mit einem bestimmten Antidepressivum, das die Patienten einer Vergleichsgruppe erhielten.

Während bei der medikamtentösen Therapie der Depression die Wirkung erst nach 12 Wochen eintritt zeigte sich bei der Computertherapie die Besserung schon nach 4 Wochen.

Quelle: ÖAZ 10.9.14/APA/Nature Communications



Stand: September.2014


Studien an Zwillingspaaren sind sehr gut dazu geeignet den Anteil an erblichen Faktoren an Krankheitsentstehung von denen der Umwelt- und Lebensfaktoren zu trennen.

Eineiige Zwillinge haben 100% der Gene identisch, zweieiige Zwillinge 50%. Ein Hinweis auf einen genetischen Einfluss ergibt sich, wenn das Auftreten eines Krankheitsbildes unter eineiigen Zwillingen viel höher wäre als unter zweieiigen. Wenn sie in beiden Gruppen gleich wären kommen in erster Linie gemeinsam erlebte Umweltfaktoren, Lebensstilfaktoren und familiäre Einflüsse bei der Krankheitsentstehung zum Tragen.

In einer britischen Studie8564 erwachsene Zwillingspersonen (Durchschnittsalter 54,7 Jahre, 87,3% Frauen) hinsichtlich Fibromyalgiesyndrom, chronischen Unterleibsschmerzen, Migräne und Reizdarmsyndrom mit anerkannten Fragebögen befragt.

Alle erhobenen Schmerzsyndrome hatte ein deutlich häufigeres Auftreten unter eineiigen Zwillingspaaren. Der errechnete genetische Einfluss auf die Ausbildung eines Fibromyalgiesyndroms betrug 27%, für chronische Unterleibsschmerzen 46%, für Migräne 43% und für Reizdarmsyndrom 19%.

In einer australischen Studie wurden 105 Zwillingspaare zwischen 16 und 65 Jahren hinsichtlich chronischer, unspezifischer Rückenschmerzen untersucht.

Auch hier war die Häufigkeit bei eineiigen Zwillingen deutlich höher. Der errechnete Vererbungsfaktor beträgt 32%. Die Wahrscheinlichkeit, dass der zweite eineiige Zwilling auch Rückenschmerzen bekommt ist 5x höher als bei zweieiigen Zwillingen.

Dieser Wert liegt in der gleichen Größenordnung wie bei anderen stark genetisch beeinflussten Störungen wie Depression oder Alkohol- und Drogenabhängigkeit.

Quelle: ÖSG Schmerznachrichten 3/2014;8; Kommentar von Prim.Ao.Univ.Prof.Dr.Christian Lampl



Stand: Juli.2014


Französische Autoren analysierten zu dieser Fragestellung 17 internationale Studien mit insgesamt 4305, zu Hause lebenden Teilnehmern älter als 60 Jahre.

Vier Kategorien von Stürzen wurden identifiziert: alle Stürze mit Verletzungen, Stürze mit daraus begründeter medizinischer Behandlung, Stürze mit schweren Verletzungen, Stürze mit Knochenbrüchen.

Bewegungstherapie hat in allen Kategorien einen deutlichen Einfluss mit einer Reduktion von bis zu 75%.

Bemerkenswert ist, dass auf Gleichgewicht fokussierte Bewegungstherapie keine &uumL;berlegenere Wirksamkeit gegenüber anderen Formen der Bewegungstherapie zeigte. Auch Bewegungstherapie mit Schwerpunkt Geh-, Koordinations- und Funktionstraining, Bewegungen in allen 3 Raumebenen sowie Kombination von Bewegungstherapien waren gleich wirksam.

Bewegungsprogramme zur Sturzprävention bei Senioren können die Rate von sturzbedingten Verletzungen reduzieren.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 1/14, Referat zu El.Khoury F, Cassou B, Charles M-A, Argent-Molina BMJ 2013;347:f6234



Stand: Juni.2014


In einer aktuellen finnischen Studie wurden 150 Patienten zwischen 35 und 65 Jahren untersucht. Bei allen Patienten bestand ein Meniscuseinriss ohne vorausgegangene Verletzung. Abnützungsbedingte Veränderungen am Gelenksknorpel im Sinne einer Arthrose bestanden nicht.

Alle Patienten wurden mittels Arthroskopie operiert. Bei der Hälfte wurde eine Meniscusoperation (= eine teilweise Entfernung des Meniscus) durchgeführt, bei der anderen Hälfte nur eine diagnostische Arthroskopie (genaue Untersuchung und Beurteilung des Inneren des Kniegelenkes).

Sämtliche Patienten berichteten von einer deutlichen Schmerzreduktion. Auch nach 12 Monaten fand sich zwischen den beiden Gruppen kein nennenswerter Unterschied. 7 der 150 Patienten mussten nochmals operiert werden: 2 der meniscusoperierten und 5 der nur diagnostisch operierten Patienten.

Ein Jahr zuvor wurde in einer anderen Studie gezeigt, dass bei Patienten mit Gonarthrose und Meniscuseinriss das Ergebnis einer physikalischen Therapie etwa gleich erfolgreich ist wie die Operation. Zuwartendes Vorgehen wurde empfohlen.

Quelle: Ärztekrone 8/14: www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1305189



Stand: Mai.2014


Operationen mit Schultergelenksersatz mit anschließendem Rehabilitationsaufenthalt werden inzwischen häufig durchgeführt. An mehreren deutschen Universitätskliniken wurden die Patientenzufriedenheit und das funktionelle Ergebnis nach dieser Maßnahme, sowie auch der Einfluss von Ko-Faktoren untersucht.

Untersucht wurden 57 Patienten zwischen 47 und 82 Jahren (Durchschnittsalter 67 Jahre), die auf Grund abnützungs - oder verletzungsbedingter Veränderungen einen Schultergelenksersatz erhielten. Je nach Diagnose wurden verschiedene Prothesenarten verwendet. Die Nachbehandlung war für alle Patienten gleich. Nach 4 Wochen traten die Patienten einen 3-wöchigen Rehabilitationsaufenthalt mit einheitlichen Therapiemaßnahmen an.

Am Anfang und am Ende der Reha-Maßnahme wurde das funktionelle Ergebnis beurteilt. Als Beurteilungsgrundlage wurde ein standardisierter Schulterfragebogen (Constant-Score), der das Ausmaß der Beschwerden und die Patientenzufriedenheit abbildet, verwendet. Je höher die Punkteanzahl, umso weniger Beschwerden, maximale Punkteanzahl 100. Zusätzlich wurden Bewegungsumfang und Kraft sowie das Schmerzausmaß beurteilt.

Am Anfang der Reha betrug die Punktezahl durchschnittlich 31 (+/-3), es fand sich kein nennenswerter Unterschied zwischen den Prothesenarten. 82% der Patienten waren am Ende der Reha zufrieden. Die Punkteanzahl am Ende hatte sich im Durchschnitt auf 64 (+/-12) verbessert.
Ko-Faktoren: Patienten, die von erfahrenen Operateuren behandelt wurden erreichten 13 (+/-2) Punkte mehr.
Patienten die zwischen OP und Reha Bewegungstherapie durch einen Physiotherapeuten erhielten erreichten 8 (+/-2) Punkte mehr als solche, die nur selbständig übten.
Motivierte Patienten erreichten 7 (+/-2) Punkte mehr.

Quelle: Phys Med RehabKuror 2014;24:21-28 Aliyev RM et al Prediction of Function after Shoulder Replacement



Stand: April.2014


Die bisherige Therapie bei Morbus Dupuytren (Verdickung der Handflächensehnenplatte, oft mit Beugestellung der Langfinger) bestand bisher aus einer operativen Entfernung dieser Verdickung. Seit kurzer Zeit gibt es mit der Injektion von Kollagenase, einer Substanz, die diese Stränge enzymatisch auflöst, eine Alternative.

2 vergleichbare Patientengruppen mit jeweils 14 Patienten wurden mit der einen und mit der anderen Methode behandelt und das Ergebnis nach 1 Jahr verglichen.

Die Injektion von Kollagenase zeigt nach 1 Jahr eine bessere Gesamtreduktion der Beugekontrakturen, trotz größerer Restkontrakturen. Auf Grund der subjektiv geringeren Belastung ist die Patientenzufriedenheit mit der Injektion größer, die Funktionsverbesserung ist mit der des operativen Eingriffes vergleichbar. Nebenwirkungen wie Taubheitsgefühl, Durchblutungsstörungen und Schmerzen waren nach Injektion seltener und von kürzerer Dauer.

Quelle: ÖZPMR 6:13, Referat Handchir Mikrochir plast Chir 2013; 54(5):258-264



Stand: März.2014


Untersucht wurde je eine Gruppe mit 40 Patienten nach Kniegelenksersatz, eine Gruppe mit normalgewichtigen Patienten ( BMI 20-25) und eine Gruppe mit übergewichtigen Patienten (BMI > 25). Die Gruppen wurden zuvor nach Alter, Geschlecht und Diagnosen abgeglichen.

Ausgewertet wurden die Patientenzufriedenheit betreffend Schmerz, Funktion und Beweglichkeit sowie die Muskelkraft.

Die Patientenzufriedenheit war in der Gruppe der übergewichtigen Patienten signifikant niedriger. Die Kraftentwicklung unterschied sich nicht.

Quelle: Schaumburger J et al., Orhtop Unfall 2012; 150(6):641-647

Postmenopause: Gibt es ein Idealgewicht um Knochenbrüche zu vermeiden?

Mehr als 50.000 Frauen über 50 Jahre aus zehn Ländern nahmen an der GLOW-Studie (Global Longitudinal Study of Osteoporosis in Women) teil. Die Frauen füllten über 3 Jahre jährlich einen Fragebogen zu aktuellen und früheren Knochenbrüchen aus. Die Angaben wurden mit der Körpergröße, dem Körpergewicht und dem Body-Mass-Index in Relation gesetzt.

Je niedriger der BMI (Normalgewicht zwischen 20 und 25) desto häufiger traten Wirbelkörperbrüche, Schenkelhalsbrüche und Handgelenksbrüche auf.

Bei Frauen mit einem BMI zwischen 18,5 und 30 waren osteoporotische Frakturen etwas seltener, die Gesamtzahl der Knochenbrüche war aber ähnlich hoch, da mit steigendem Körpergewicht andere Frakturen wie etwa Knöchelbrüche häufiger auftreten.

Bei übergewichtigen Frauen war die durchschnittliche Dauer eines Krankenhausaufenthaltes länger als bei normalgewichtigen.

Optimal zur Frakturvermeidung scheint ein normaler Body-Mass-Index zu sein

Quelle: Compston JE et al, J Bone Miner Res 2013, doi: 10.1002/jbmr.2051



Stand: Februar.2014


Eine Kur ist eine medizinische Maßnahme zur Behandlung von Krankheiten unter Berücksichtigung natürlicher Heilmittel, vorzugsweise in einem Kurort.

Die Dauer einer Kur sollte 3 Wochen betragen, der Kurort sollte wohnortfern sein. Spätkomplikationen und das Fortschreiten bestehender Krankheiten soll vermieden werden, bestehende Schädigungen sollen besser bewältigt und kompensiert werden.

Verschiedene Untersuchungen haben längerfristige Effekte einer Kurbehandlung nachgewiesen. Noch 6 Monate nach einer 3-wöchigen Kur war die Motivation zur Bewegung deutlich gestiegen, die Befragten konnten mit Stress besser umgehen, ernährten sich bewusster, rauchten weniger oder gar nicht.
Noch 12 Monate nach einer Kur gaben Patienten mit Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates niedrigere Werte bei der Schmerzerfassung an, die Schmerzmittteleinnahme hatte sich anhaltend reduziert.
Im Jahr nach einer Kur verringerte sich die Zahl der Krankenstandstage, während diese bei Patienten, die nicht auf Kur waren, sogar erhöhten. Die beste Wirkung wiesen Kuren bei Personen bis etwa 50 Jahre auf.

Am besten belegt sind Kuren mit Schwefelwässern oder Radon. Indikationen sind Arhtrosen, degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule, Periarthropathien, Fibromyalgiesyndrom, für Radon zusätzlich entzündlich-rheumatische Erkrankungen wie rheumatoide Arthritis oder Morbus Bechterew.

Kuraufenthalte können ergänzende Maßnahmen bei degenerativen und entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sein. Die ärztliche Indikation ist individuell zu stellen.

Quelle: Gut für die Gelenke, Ärztemagazin 26/13, 10-14



Stand: Dezember 2013 + Jänner .2014


Jährlich werden weltweit rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Das verursacht nicht nur enorme Wirtschaftseinbußen, sondern auch schwere Umweltschäden, wie der kürzlich präsentierte Report der UNO "Folgen der Nahrungsmittelverschwendung - Auswirkungen auf die Naturressourcen" ergab.

Weil weltweit 28% des Ackerlandes für die Produktion von Nahrung, die nicht verbraucht wird, genützt wird, entsteht jährlich ein direkter finanzieller Schaden von 565 Milliarden Euro. Für die Produktion von nie konsumierten Lebensmitteln werden pro Jahr 250 Kubik-Kilometer Wasser (entspricht dem 5-fachen Volumen des Bodensees) verschwendet. Zusätzlich entstehen Treibhausgase, die der Wirkung von 3,3 Milliarden Tonnen Kohlendioxid entsprechen.

Quelle: ÖÄZ 18, 25.9.2013

Caritas Wien caritas-wien.at Afrika südlich der Sahara ist weltweit nach wie vor jene Region, in der verglichen zur Gesamtbevölkerung die meisten Menschen an Hunger leiden - insgesamt 223 Millionen Menschen oder 25% der Gesamtbevölkerung. Die Länder Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, Senegal und Burkina Faso sind besonders betroffen. Ein länderübergreifendes Caritas-Programm, das von 2013 bis 2016 läuft und von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert wird, setzt Maßnahmen, um die Ernährungsssituation von etwa 3.100 armen Familien in den Regionen Oromya (Äthiopien), Centre-Nord und Sahel (Burkina Faso), Tambacounda (Senegal) und Katanga (Demokratische Republik Kongo) zu verbessern.

Unterstützungen und Vorsorge helfen Familien. Die Familien können durch Zugang zu Geräten, verbessertem Saatgut und ökologischem Dünger die Erträge ihrer Felder steigern. Gemüseanbau und Kleintierhaltung ermöglichen eine Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion.

Caritas Spendenkontonummer: Caritas Wien, 404.050.050, RBI 31000, "Ernährungssicherheit/ADA" oder "Hunger"



Stand: November.2013


Neben Diät und Medikamenten stellt körperliches Training die dritte Säule der Therapie des Typ-2-Diabetes dar. Bisherige Praxisleitlinien geben jedoch kaum detaillierte Empfehlungen für eine effektive Gestaltung des Trainings. Daher wurden im Rahmen einer Literaturanalyse alle vorhandenen Studien zu diesem Thema untersucht und zu Handlungsempfehlungen zusammengefasst.

Ausdauertraining, Krafttraining und kombinierte Programme besitzen das gleiche Potential zur Senkung des HbA1c (Langzeitszuckerwert) um etwa 0,5 bis 0,8.

Ausdauertraining verbessert die kardiovaskuläre (= Herz-Kreislauf) Fitness und das gesamte kardiovaskuläre Risikoprofil. Im Vergleich zu Krafttraining ist es mit deutlicheren Effekten auf Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen und Körpergewicht verbunden, dies gilt ebenso für kombinierte Programme.

Gesundheitsfördernde Wirkungen treten innerhalb einer großen Bandbreite hinsichtlich Art, Intensität und Umfang auf. Innerhalb einer Woche sollten Typ-2-Diabetiker Ausdauertraining von mindestens 90 Minuten bei höherer Intensität (>65% VO2max) oder 150 Minuten bei moderater bis niedriger Intensität (40-65% VO2max) durchführen.

Mindestens 240 Minuten körperliche Gesamtaktivität pro Woche ist mit deutlicher Reduktion des kardiovaskulären Risikoprofils und der Anzahl der kardiovaskulären Ereignisse (Herzinfarkt, Schlaganfall) verbunden als geringere Umfänge.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 6-2011;Geidl W & Pfeifer K, Rehabilitation 2011; 50(4):255-265



Stand: Oktober.2013


Körperliche Aktivität führt kurzdauernd zu einer Hebung der Schmerzschwelle und/oder reduzierter Schmerzwahrnehmung.

Ziel einer Literaturübersicht war zu klären, ob regelmäßiges, systematisches Training bei orthopädisch-rheumatologischen Schmerzsyndromen (subakute und chronische Lumbalgie, Cox- und Gonarthrose, primäre Fibromyalgie) überdauernd schmerzlindernd wirkt.

Es fanden sich 25 Studien zu Lumbalgie, 37 zu Arhtrosen und 27 zu Fibromyalgie. Bei allen Schmerzsyndromen wiesen 52%-64% aller Studien eine signifikante Schmerzlinderung nach, unabhängig von der Art des Trainings (Ausdauertraining, Krafttraining, kombiniertes Training, Tai Chi). Krafttraining war jedoch deutlich häufiger wirksam als Ausdauertraining. Die Dauer des wöchentlichen Trainings hatte keinen Einfluss auf den schmerzlindernden Effekt. Keine Studie zeigte eine belastungsgedingte Schmerzzunahme.

Regelmäßiges körperliches Training, vor allem Krafttraining, kann bei unspezifischem Kreuzsschmerz, Arthrose des Hüft- und Kniegelenks sowie Fibromyalgie schmerzlindernd wirken und sollte in die Therapie integriert werden.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 2012;22, Reimers N & Reimers CD



Stand: September.2013


Nahezu alle Bevölkerungsschichten sind von den dramatischen Einsparungen im Gesundheitssystem betroffen. Am härtesten sind diejenigen betroffen, f¨r die es schon vor der Krise schwer hatten: Migranten, mittellose EU-Bürger, Menschen, die unter prekären Bedingungen leben. Fremdenfeindliche Übergriffe auf Migranten nehmen zu, sie müssen als "Sündenböcke" herhalten. Ein griechischer Apotheker berichtet in einem Brief an "Ärzte der Welt" über die Situation des Gesundheitssystems in Griechenland.

In Griechenland spielt der Apotheker seit jeher die Rolle eines Grundversorgers. Er kennt seine Patienten seit vielen Jahren, er hört ihre Geschichten und Ihre Nöte.

Wir können unsere Patienten nicht mehr mit den Medikamenten versorgen, die sie brauchen. In den letzten 3 Jahren wurden die Medikamentenpreise um mehr als 50% gesenkt, was zu unzuverlässigen Lieferungen durch die Firmen führt. Die Preise für einige Medikamente, die nur von multinationalen Konzernen bezogen werden können, z.B. Zytostatika , wurden erhöht. Geliefert wird überhaupt nur mehr gegen Vorauskassa. Oft aber haben die Apotheken das Bargeld dafür nicht. Der griechische Staat schuldet jedem Apotheker im Schnitt etwa EUR 50.000,--. Die (inzwischen einzige) Krankenkassa bezahlt die Rezeptabrechnungen unregelmäßig oder gar nicht. Bankkredite gibt es für die wirtschaftlich geschwächten Apotheken überhaupt nicht mehr, viele Apotheken sind bereits bankrott und die Wege für die Patienten, die oft von Apotheke zu Apotheke laufen müssen, werden weit.

Wenn überhaupt Medikamente zu bekommen sind, sind sie für viele nicht mehr zu bezahlen. Für jedes Medikament müssen 25% selbst bezahlt werden, eine soziale Staffelung gibt es nicht.

Die Wege werden auch weit, wenn es um Arztbesuche geht. Niedergelassene Ärzte mit Kassenvertrag bekommen ein Monatsgehalt von der Krankenkassa, das für 10 Patienten pro Tag berechnet ist. Ab dem elften Patienten sind 10 Euro pro Konsultation zu bezahlen, oder es muss auf den nächsten Tag gewartet werden, oder auf den übernächsten, oder die nächste Woche, in der Hoffnung, dass man irgendwann unter den ersten zehn ist. Oder man versucht es beim Nachbararzt.

Das durchschnittliche Gehalt bei mittleren Angestellten liegt derzeit bei etwa 700 Euro - 40% weniger als vor 3 Jahren, vorausgesetzt man gehört nicht zu den zahllosen Arbeitslosen, so wie 64% aller Jugendlichen.

80% der staatlichen Gesundheitszentren wurden wegen Geldmangels geschlossen. In den verbliebenen gibt es Wartezeiten von einigen Wochen bis zu zwei Monaten.

Selbstverständlich gibt es Privatärzte für Privatpatienten. Dort gibt es ausreichend schnell ausreichend viele Termine, denn es gibt keine Mittelschicht mehr, die es sich leisten könnte.

In den Krankenhäusern ist die Situation nicht weniger trist. Die Bezahlung ist miserabel, der Staat ist mehrere Monatsgehälter schuldig. Die Folge ist ein eklatanter Ärztemangel im öffentlichen Bereich. Viele Krankenhäuser wurden aus Kostengründen zusammengelegt, außerhalb der Ballungszentren gibt es oft in weitem Umkreis kein Krankenhaus mehr.

Die Versorgung der Bevölkerung wird nun - notdürftig - von Hilfsorganisationen übernommen, die vor der Krise für Immigranten tätig waren, wie z.B. Ärzte der Welt, Ärzte ohne Grenzen. Der Zulauf von Patienten hat sich in den letzten Monaten vervielfacht. Vor allem ist es der ehemalige Mittelstand, der in die Armut abgerutscht ist.

Die Suizidrate ist explodiert, die Säuglingssterblichkeit hat von 2008 bis 2011 um 51% zugenommen. Unter den zahllosen Verarmten und Obdachlosen kursiert Shisha - eine synthetische Billigdroge, die schwerste Aggressionsschübe und damit Gewaltexzesse auslöst und schnell zum Tod führt. Sie ist einfach und sehr billig herstellbar. Armut und Drogensucht erzeugt Billigstprostitution, HIV und andere Geschlechtskrankheiten boomen.

"Die soziale Sicherheit ist die verlässlichste Grundlage der Demokratie." (Motto des Hauptverbandes der Österreichischen Sozialversicherungsträger). Wie wahr dieser Satz ist, lässt sich derzeit in Griechenland feststellen, wo die verheerende soziale Lage die faschistische Partei rasch und sicher wachsen lässt - auch weil die Faschisten Lebensmittel und Gebrauchsgüter verteilen.

Ärzte der Welt: Unabhängige internationale Hilfsorganisation, gegründet 1980 in Frankreich. Betreibt in Griechenland 5 Polikliniken (Athen, Perama, Thessaloniki, Chania, Kavlala) in denen Patienten von überwiegend ehrenamtlich arbeitenden Ärzten kostenlos behandelt werden. Der Athener Klinik ist eine Apotheke angegliedert, die Bedürftige kostenlos mit notwendigen Medikamenten versorgt. Zusätzlich wird ein Klinik-Mobil betrieben, das besonders Kinder und Jugendliche in ganz Griechenland, besonders auch zahnmedizinisch, versorgt.

www.aerztederwelt.org
Konten: Ethniki Trapeza: IBAN GR 2701101410000014129611217
Alpha Bank: IBAN GR0601401990199002002002401
Kennwort: Mdm Greece

Quelle: Brief an die ÖGAM, Ärzte Krone 13/13, ÖGAM-News



Stand: Juli und August.2013


In einer Norwegischen Studie wurden von 1995 bis 1997 8733 Männer und 10149 Frauen zwischen 30 und 69 Jahren ohne chronische Kreuzschmerzen und 2669 Männer und 3988 Frauen mit chronischen Kreuzschmerzen hinsichtlich ihres Body-Mass-Indexes untersucht. (Body-Mass-Index: Bewertung des Körpergewichtes in Relation zur Körpergröße, Normalwert 18,5 - 25,0)

Nach 11 Jahren (2006-2008) wurden die Teilnehmer beider Gruppen befragt, ob sie an chronischen Kreuzschmerzen leiden (definiert als Kreuzschmerz während mindestens 3 Monaten innerhalb des letzten Jahres).

Es zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang zwischen erhöhtem Body-Mass- Index und chronischem Kreuzschmerz. Für Frauen mit einem BMI von 30 oder mehr war das Risiko für chronischen Kreuzschmerz gegenüber Frauen mit einem BMI von unter oder bis 25 um 34% erhöht, für Männer um 22%. Alter, Berufstätigkeit und Art der Tätigkeit, Freizeitaktivitäten, Rauchverhalten, Blutdruck und Blutfette wurden berücksichtigt.

Bei Frauen fand sich auch ein positiver Zusammenhang für erhöhten BMI und die Häufigkeit der Kreuzschmerzepisoden.

Das Vorhandensein von chronischem Kreuzschmerz zu Beginn hatte keinen Einfluss auf nachfolgende Veränderungen des Body-Mass-Indexes.

Übergewicht führt zu einem deutlich höheren Risiko zur Entwicklung chronischen Kreuzschmerzes.

Quelle: J für Mineralstoffwechsel 1/2013, Heuch I et al Spine 2013;38:133-9



Stand: Juni.2013


Das Ballen der rechten Faust hilft Rechtshändern sich Worte besser zu merken. Ballt man die linke Faust, hilft das, die Worte wieder aus dem Gedächtnis abzurufen - das ergab eine amerikanische Studie aus New Jersey mit 51 Rechtshändern. Einfache Bewegungen können also durch zeitweise Veränderung der Gehirnaktivität das Gedächtnis verbessern.

Quelle: ÖÄZ 10, 25.5.2013

Kleine Handbewegung hilft Sportlern im Wettbewerb

Für Sportler werden bei jahrelangem Training viele Bewegungen zu Automatismen, die sie nicht mehr bewusst steuern. "Wenn Athleten unter Druck ihre Leistung abrufen sollen, machen sie sich diese Bewegungsabläufe manchmal zu präsent. Sie zeigen meist eine bessere Leistung, wenn sie sich auf ihre motorischen Fähigkeiten verlassen und dabei nicht zu viel &uum;ber Bewegungen und Trainingsempfehlungen nachdenken".

Sportpsychologen haben herausgefunden, dass Rechtshänder, die vor dem Wettkampf einen Ball in ihrer linken Hand fest zusammendrücken, oder diese Hand zur Faust ballen, ihre Leistung unter Stress besser abrufen können, als diejenigen, die das nicht tun. Grund ist, dass die beiden Gehirnhälften jeweils die andere Körperhälfte verschalten. Mit der linken Hand lässt sich also die rechte Gehirnhälfte, die für automatisierte Bewegungen zuständig ist, aktivieren.

Auch über den Sport hinaus könnten diese Ergebnisse Bedeutung haben: "Ältere Menschen konzentrieren sich aus Angst vor einem Sturz oft zu stark auf ihre Bewegungsabläufe. Rechtshänder könnten ihr Gleichgewicht verbessern, indem sie vor dem Treppensteigen die linke Hand zusammenballen."

Quelle: Iatrios Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, 2012/04/28, Jürgen Beckmann, Technical University of Munich

...Jetzt geht es nur noch darum zur rechten Zeit die richtige Faust zu ballen...



Stand: Mai.2013


An 7 amerikanischen Krankenhäusern wurden 351 Patienten, 45 Jahre oder älter, mit Beschwerden auf Grund von Meniscusveränderungen und zusätzlich geringer bis mittelgradiger Arthrose (Grad 0 - 3), untersucht und behandelt.

Eine Gruppe wurde primär operiert, die andere Gruppe erhielt primär Physiotherapie (6 Wochen, 1-2x wöchentlich, regelmäßiges Heimübungsprogramm, Training gegen zunehmende Widerstand) Die Zuteilung erfolgte nach dem Zufallsprinzip, ein Wechsel zu OP-Gruppe zu einem späteren Zeitpunkt war möglich.
Sowohl die Operation als auch die Physiotherapie erfolgten einheitlich.

Schmerz, Funktion und Beeinträchtigung der Lebensqualität wurden an Hand eines standardisierten Fragebogens (WOMAC) 6 und 12 Monate nach der Therapie erhoben.

Nach 6 Monaten waren 30% der Patienten, die primär Physiotherapie erhalten hatten, ebenfalls operiert worden.

Nach 6 und nach 12 Monaten fanden sich in sämtlichen Bereichen kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen.

Bereits zu einem früheren Zeitpunkt wurde in ähnlichen Studien kein Unterschied im Ergebnis von Arthroskopie und konservativer Therapie bei Arthrose über einen Zeitraum von 2 Jahren gefunden.

Quelle: New England Journal of Medicine 2013, DOI:10.1056/NEJMoa1301408



Stand: April.2013


Bewegung als Vorbeugung und Therapie von Übergewicht ist nichts Neues. Nun zeigt eine groß angelegte Studie, dass Bewegung im Umfang von mehr als 7,5MET pro Woche ( 1 MET = 1 metabolische Einheit = Kalorienverbrauch in Ruhe pro Stunde) positive Auswirkungen auf die Lebenserwartung hat. 7,5 MET entsprechen etwa 150 Minuten Bewegung mittlerer Intensität pro Woche.

Diese positive Wirkung ist so stark, dass im Vergleich schwer übergewichtige Personen mit einem BMI (Body Mass Index, Normalwert 19 – 25), die in diesem Ausmaß aktiv sind, eine höhere Lebenserwartung haben, als normalgewichtige Personen, die nicht körperlich aktiv sind.

Mittlere Intensität bedeutet, dass die Atmung etwas beschleunigt ist, während der Bewegung aber noch gesprochen werden kann.

Höhere Intensität bedeutet, dass ma n tiefer atmen muss und nur noch kurze Wortwechsel möglich sind. Es kann auch Bewegung mittlerer und höherer Intensität kombiniert werden.

20 Minuten Bewegung mittlerer Intensität zählt gleich viel wie 10 Minuten Bewegung höherer Intensität.

Quelle: Österreichische Gesellschaft für Ernährung, Ernährung aktuell 4/2012; zusammengefasst von Klosterberghotel, Tagesblatt 3.3.2013



Stand: März.2013


Atemnot, Verminderung der Lebensqualität und eingeschränkte Leistungsfähigkeit sind die wesentlichen Beschwerden von Patienten mit COPD und treten bereits in frühen Stadien auf. Die eingeschränkte Leistungsfähigkeit stellt einen der wichtigsten prognostischen Faktoren hinsichtlich des Überlebens der Patienten dar.

Eine Empfehlung zur Trainingstherapie gilt bereits ab Stadium II, ist aber auch schon früher sinnvoll. Vor Beginn des Trainings sollte eine Spiroergometrie zur Ermittlung des Trainingspulses und der maximalen Sauerstoffaufnahme durchgeführt werden.

Ausdauertraining soll mindestens 2x wöchentlich in einem Pulsbereich von 60-80% der max. Herzfrequenz als Fahrradergometer – oder Gehtraining durchgeführt werden.

Krafttraining 2-3x wöchentlich, beginnend mit einer Intensität von mind. 40% des Einwiederholungsmaximums, 2-4 Sätze pro Muskelgruppe mit je 8-15 Wiederholungen – auf richtige Atemtechnik und Vermeidung von Pressatmung achten!,

Atemübungen 3x wöchentlich bis täglich.
Sauerstoffgabe während des Trainings bei Patienten mit Abfall der Sauerstoffsättigung auf unter 88% während Belastung. Die Sauerstoffsättigung während des Trainings soll nicht weniger als 90% betragen.

Nach 12-wöchigem Training konnte in verschiedenen Untersuchungen eine Verbesserung der maximalen Sauerstoffaufnahme von 11%, der maximalen Wattleistung von 18%, eine Verbesserung der Ausdauertrainingszeit um 87% und eine Verlängerung der Gehstrecke im 6 –Minuten-Gehtest um 49 Meter erreicht werden. Es zeigte sich auch eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität, Reduktion der Infektionen, der Spitalsaufenthalte sowie der Dauer der Spitalsaufenthalte

Quelle: Ärzte Krone 2-2013, Dr.Karin Vonbank, Klinische Abteilung für Pulmologie, Universitätsklinik für Innere Medizin II, Medizinische Universität Wien; Pulmonary Rehabilitation in COPD, Trousters et al, AM J Respir crit Care Med 2005; 172: 19-38



Stand: Februar.2013


68 Patienten nach Hüft-Prothese wurden nach mindestens 2 Jahren untersucht. Beurteilt wurden subjektive Parameter (Fitnesslevel, Schmerzen, Angst/Unsicherheit, Zufriedenheit), Bewegungsumfang sowie prä- und postoperatives Sportverhalten (Sportart, Frequenz, Dauer), aufgeschlüsselt nach Geschlecht und Alter.

Nach 2,7 Jahren (+/- 0,7 Jahre) zeigten sich gute klinische Ergebnisse. Sport konnte in 26% nach 1-2 Monaten, in 25% nach 3-4 Monaten und in 47% nach mehr als 5-6 Monaten ausgeübt werden. Die Anzahl der Sportarten sank leicht von 3,9 auf 3,5 Disziplinen. Sportarten mit hoher Intensität (Fußball, Joggen) gingen deutlich zurück, Aktivitäten mit niedriger Intensität nahmen zu (Nordic Walking, Fitness).

Bei der Dauer und Häufigkeiten wurde das präoperative Niveau wieder erreicht. 40% fühlten sich in ihrer Aktivität eingeschränkt – bei 30% bedingt durch Unsicherheit oder freiwillige Beschränkung, nur in 10% durch Schmerzen oder muskuläre Schwäche. 41% führten wieder Sportarten mit hoher oder mittlerer Intensität aus.

Patienten können nach Hüft-Prothese zu einem guten Niveau sportlicher Aktivität zurückkehren. Es ist eine Verschiebung von Sportarten mit hoher zu jenen mit niedriger Intensität zu beobachten. Das ist aus Sicht des Operateurs wünschenswert, sollte jedoch, vor allem mit aktiven Patienten, präoperativ besprochen werden.

Quelle: Physikalische Medizin Rehabilitation Kurortemedizin, 4-2012; 230; Schmidutz, Grote, Pietschmann, Weber et al. Universität München Orthopädie



Stand: November.2012


Ziel war die Untersuchung objektiver und subjektiver Ergebnisse 6 Monate nach Schultergelenksersatz.

Untersucht wurden 19 Patienten, Durchschnittsalter 72 Jahre, außerdem wurden die Ergebnisse von anatomischen und inversen Prothesen verglichen.

Als Messinstrumente wurden mehrere Schulter-Beurteilungsbögen mit objektiven und subjektiven Parametern zu Schmerz, Funktion und Beweglichkeit verwendet. Alle Patienten verbesserten sich signifikant zwischen der präoperativen Untersuchung und der Kontrolle 6 Monate nach der OP.

Patienten mit einer inversen Prothese zeigten präoperativ eine deutliche schlechtere Funktion. Die Heilungsverläufe unterschieden sich in den ersten Monaten, nach 6 Monaten war kein funktioneller Unterschied zwischen den beiden Gruppen feststellbar.

Quelle: Phy Med Rehab 4-2012; 171; Raeber C et al, Objektive und Subjektive Kurzzeitergebnisse von Patienten nach Schulterarhtroplastik, Physioscience 2012;8(2):61-66



Stand: Oktober.2012


Ziel war zu untersuchen, ob das Alter bei Männern einen Einfluss auf das Ausmaß der möglichen Intensitätsteigerung beim Krafttraining hat.

Untersucht wurden 24 Männer, unterteilt in sportlich nicht aktive junge Männer (26 +/- 4 Jahre), sportlich nicht aktive ältere Männer (67 +/- 5 Jahre) und sportlich aktive ältere Männer (71 +/- 3 Jahre, Läufer).

Alle absolvierten ein Krafttraingsprogramm, 2x wöchentlich über 13 Wochen. Die Muskelkraft wurde mittels Ein-Wiederholungs-Maximum am Anfang und am Ende gemessen. Die Trainingsgewichte wurden, je nach individuellem Verlauf, schrittweise um jeweils 5-10% erhöht.

Die Muskelkraft steigerte sich in allen 3 Gruppen in ähnlichem Ausmaß. Die Erhöhung der Trainingsgewichte bei sportlich nicht aktiven älteren Männern unterschied sich nicht von denen der sportlich ebenfalls nicht aktiven jungen Männer. Im Gegensatz dazu konnte bei den älteren Läufern die Gewichte deutlich mehr erhöht werden. In keiner Gruppe traten Verletzungen auf.

Gesunde, sportlich nicht aktive ältere Männer können in der selben Weise Krafttraining durchführen und steigern wie junge Männer. Sportlich aktive ältere Männer können im Vergleich zu sportlich nicht aktiven jungen Männern sogar intensiver trainieren.

Quelle: Phy Med Rehab 5-2010; 245: Ciolag EG et al, Resistance Exercise Intensity Progression in Older Men, Int J Sports Med 2010; 31;433-438)



Stand: September.2012


Der Speichenbruch ist die häufigste knöcherne Verletzung des Menschen. Nach der notwendigen Ruhigstellung im Gips ist die Beweglichkeit eingeschränkt, die Unterarmmuskulatur hat Volumen verloren, oft besteht auch Schmerz. Zusätzlich wurde die normale Bewegung auch „verlernt“.

In dieser Studie wurde untersucht, ob mentales Training trotz ruhiggestelltem Handgelenk bessere Ergebnisse erzielt.

Mentales Training ist das planmäßig wiederholte, bewusste Sich-Vorstellen einer Handlung/Bewegung, ohne dass diese gleichzeitig praktisch ausgeführt wird.

21 gesunden, rechtshändigen Männern wurde links ein Unterarmgips angelegt. Die Ruhigstellung betrug 3 Wochen, zusätzlich wurden auch 3 freiwillige Personen mit tatsächlicher Handgelenksfraktur einbezogen.

Nach dem Zufallsprinzip erhielt eine Hälfte Unterweisung im mentalen Training, die andere Hälfte erhielt keine Therapie.

Zu Beginn und am Ende des Experimentes erfolgte eine Messung der Beweglichkeit des Handgelenkes, eine Vermessung der Unterarmmuskulatur mit MRT sowie eine funktionelle MRT-Untersuchung der Aktivität der Großhirnareale, die für die Handgelenksbewegung von Bedeutung sind.

In der Trainingsgruppe war die Handgelenksbeweglichkeit deutlich besser, die Unterarmmuskulatur hatte deutlich weniger abgenommen und die betreffenden Gehirnareale zeigten deutlich mehr Aktivität – ebenso bei den „echten“ Patienten.

Mentales Training kann bei geeigneten Patienten mit Handgelenksfraktur die negativen Folgen der Gelenksruhigstellung positiv beeinflussen.

Quelle: Phy Med Rehab 2011; 21; 214: Einsiedel T et al, Z Orthop Unfalll 2011; 149:288-295



Stand: Juli.2012


In einer nordamerikanischen Studie wurden Schwarz-Weiß-Fotos von Männern und Frauen danach bewertet, wie ansprechend die abgebildete, lächelnde Person wirkt.

In der Bewertung erhielt die linke Gesichtshälfte auf einer Skala von eins bis neun durchschnittlich bessere Noten als das rechte Profil – unabhängig davon, ob das Bild gespiegelt war oder nicht.

Das Geschlecht der Abgebildeten spielte dabei keine Rolle.

Die Ursache könnte sein, dass sich Gefühle über die linke Gesichtshälfte stärker ausdrücken lassen, und spreche ästhetisch eher an, so die Vermutung der Wissenschaftler.

Quelle: ÖAZ 10.5.2012, APA/Experimental Brain Research

Vorderer Knieschmerz – Patelllofemorales Syndrom Bewegungstherapie statt Ruhe

An der Universität Rotterdam wurde eine Studie mit 130 Patienten mit Knieschmerzen hinter der Kniescheibe durchgeführt.

Die Patienten im Alter von 14 – 40 Jahren wurden in 2 Gruppen aufgeteilt.

Der einen Gruppe wurde Ruhe empfohlen, der anderen Gruppe Übungen zur Kräftigung der Muskulatur unter Anleitung von Physiotherapeuten.

Nach 3 Monaten zeigte sich eine bessere Kniebewgeglichkeit und eine Schmerzabnahme in der Übungsgruppe im Vergleich zur Kontrollgruppe. Auch nach einem Jahr bestanden noch weniger Schmerzen, sowohl bei Bewegung, als auch in Ruhe. Der Bewegungsumfang war nach 1 Jahr wieder gleich.

Gezielte Muskelkräftigung unter Anleitung von Physiotherapeuten führt zur Schmerzabnahme und verbesserter Beweglichkeit bei vorderem Knieschmerz. Quelle: ÖAZ 11/09, APA Britisch Medical Journal



Stand: Juni.2012


Seit langem ist die antisuizidale Wirkung von Lithium bei Menschen mit manisch-depressiven Erkrankungen bekannt und wird auch als Stimmungsstabilisator als Medikament eingesetzt.

Lithium lässt sich auch im natürlichen Trinkwasser nachweisen, die Konzentration in einzelnen geografischen Regionen ist sehr unterschiedlich.

Nach einigen ausländischen Studien zu diesem Thema wurde nun von der Medizinischen Universität Wien (Universitätsklinik für Psychoanalyse und Psychotherapie) eine Studie durchgeführt.

Von 2005 – 2009 wurden 6460 Trinkwasserproben aus ganz Österreich den Selbstmordraten in 99 Bezirken gegenübergestellt.

Statistische Faktoren wie Unterschiede in Alter und Geschlecht der untersuchten Region im Vergleich zur Gesamtbevölkerung wurden berücksichtigt, ebenso Faktoren, die nachweislich die Selbstmordrate beeinflussen wie Bevölkerungsdichte, Pro-Kopf-Einkommen oder römisch-katholischer Bevölkerungsanteil oder psychiatrische/allgemeinmedizinische Versorgung.

Die durchschnittlichen Lithiumspiegel der Bezirke wurden ermittelt.

Es zeigte sich ein deutlicher Zusammenhang – je höher der Lithiumspiegel, umso weniger Selbstmorde.

Lithium im Trinkwasser scheint, neben anderen Ursachen, ein eigenständiger Einflussfaktor zu sein und bereits sehr geringe Lithium-Mengen könnten über einen langen Zeitraum eine schützende Wirkung haben.

In Bezug auf Überlegungen zu einer Anreicherung des Trinkwassers mit Lithium als suizidpräventive Maßnahme warnen die Autoren vor voreiligen Schlüssen. Noch sei die Frage von möglichen Nebenwirkungen ungeklärt und weitere Untersuchungen nötig.

Quelle: Ärzte Krone 7/12, Kapusta N et al, Brit J Psychiatry 2011;198:346-350



Stand: Mai.2012


16 Patienten wurden untersucht.

8 Patienten führten, nach vorheriger Testung der körperlichen Fitness und Ermittlung des optimalen Trainingsbereiches 3x wöchentlich ein 50-minütiges Lauftraining über 10 Wochen durch.

Die 8 Patienten der Kontrollgruppe absolvierten kein Training.

Nach 10 Wochen zeigte sich in der Trainingsgruppe eine Reduktion der Anzahl der Migräne-Tage pro Monat und eine Reduktion der Schmerzintensität. Zusätzlich hatte sich auch die körperliche Fitness verbessert. In der Kontrollgruppe kam es zu keiner Veränderung.

Verbesserung der körperlichen Fitness durch aerobes Ausdauertraining kann zu einer Verbesserung der Beschwerden bei Migrän e führen und ist eine zusätzliche Behandlungsoption.

Quelle: Int J Sports Med 2011; 32(6):455-460, S et al, Aerobic Exercise as a Therapy Option for Migraine, a Pilot Study



Stand: April.2012


Welche Arten der Trainingstherapie wirken sich positiv auf die Knochendichte von Gesunden von Patienten mit verminderter Knochendichte aus?

Basierend auf den Empfehlungen der Leitlinie „Physiotherapie und Bewegungstherapie bei Osteoporose“ wurde in einer Datenbank Literatur-Recherche Arbeiten zu diesem Thema verglichen.

Für Menschen mit Risikofaktoren zu Entwicklung einer Osteoporose ist ein vorbeugendes Training mit Maximalkrafttraining mit zunehmender Gewichtsbelastung oder auch Sportarten mit hohen „impact-Kräften“ – das sind Sportarten, bei denen große Kräfte auf Knochen und Muskeln wirken, wie Tennis, Fußball , Step-Aerobic, Laufen, Tanzen, auch Treppensteigen empfehlenswert.

Bei präklinischer Osteoporose – verminderte Knochendichte ohne Knochenbrüche – ist ebenfalls progressives Maximalkrafttraining zu empfehlen.

Bei gleichzeitig erhöhtem Sturzrisiko soll ein sensomotorisches Training mit Gleichgewichtsübungen, Kraft-, Flexibilitäts- und Ausdauer-Elementen durchgeführt werden, alternativ auch Tai-Chi.

Bei manifester Osteoporose (mit Wirbelkörpereinbrüchen oder anderen Knochenbrüchen) stehen sensomotorisches Training und Gleichgewichtsübungen zur Verminderung von Sturzangst und Sturzrisiko im Vordergrund.

Sowohl Maximalkrafttraining als auch High-Impact-Sportarten sind bei regelmäßiger Durchführung geeignet, die Knochendichte von Gesunden und Patienten mit verminderter Knochendichte zu erhalten oder zu verbessern.

Quelle: Phys Med REhab Kurort 2010, 281 (Bily, Strasser, Alacamlioglu, Franz, Kern Institut für PMR Wilhelminenspital Wien)



Stand: März.2012


Österreich ist ein Zuwanderungsland. 17,3% der Bevölkerung haben ausländische Wurzeln, ohne Zuzug würde die österreichische Bevölkerung schrumpfen. Der Großteil der Zuwanderer kommt aus der EU. Soziale und gesundheitliche Probleme hängen in großem Ausmaß von Einkommen und Bildung ab.

Migranten verdienen im Schnitt weniger als Österreicher und haben schlechtere Wohnverhältnisse. Österreicher verdienen um rund 20% mehr als Ausländer. 13% der Ausländer bewegen sich im untersten Einkommenssegment, darunter auffallend viele Türken. Migranten sind zu 24% armutsgefährdet, Österreicher zu 11%, Türken zu 36%. Die durchschnittliche Wohnfläche von Österreichern beträgt 45m2 pro Kopf, die von Türken 21m2.

Auch die zweite Generation von Migranten steht wirtschaftlich und sozial oft im Abseits, diese Jugendlichen bekommen kaum Lernförderung, besuchen selten höhere Schulen- Kontakte zu österreichischen Jugendlichen nehmen nach der Schulzeit stark ab. Es gibt kaum Migranten-Vorbilder.

Junge Menschen, die zuwandern, sind gesünder als die österreichische Bevölkerung. Durch mangelnde Möglichkeiten, Berufsqualifikationen, die in Dritt-Staaten erworben wurden, zu nutzen, bleiben viele gut ausgebildete Menschen in Branchen mit hoher körperlicher Belastung wie Bau oder Tourismus stecken.

Wirbelsäulenbeschwerden sind, besonders in der türkischstämmigen Bevölkerung, als Ausdruck von jahrelanger, schwerer körperlicher Arbeit, besonders häufig, auch Migräne, Kopfschmerzen, chronische Angstzustände und Depressionen.

Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen, auch Impfungen, werden von Migranten oft nur halb so oft in Anspruch genommen, oft bestehen kulturelle und sprachliche Barrierren. Es werden eher praktische Ärzte und Spitalsambulanzen aufgesucht als niedergelassene Fachärzte.

Motiv für die Einwanderung nach Österreich ist weniger der heimische Arbeitsmarkt als das Bedürfnis nach Sicherheit. Wer fliehen muss, kann schwer vorher noch rasch die notwendige Sprache lernen. Natürlich ist es wichtig die Sprache der neuen Heimat zu erlernen, bis es aber so weit ist, brauchen Migranten Rücksichtnahme (und Dolmetscher in Spitälern!). Ganz besonders gilt das für Menschen, die in Schubhaft geraten, und gar keine Chance hatten, Fuß zu fassen.

Gemäß der Ottawa-Charta zur Gesundheitsförderung muss es auch Migranten ermöglicht werden ihre physischen, psychischen und sozialen Fähigkeiten so zu entfalten und auszuschöpfen, dass sie ein gesellschaftlich, wirtschaftlich und geistig erfülltes Leben führen können.

Quelle: ÄrzteKrone Nr.24 /11, 8-9, Dr.Irmgard Bayer „Auf der Suche nach Heimat“



Stand: Februar.2012


40 Patienten (18 – 80 Jahre) mit Schmerzen des Bewegungsapparates wurden untersucht.

30 Patienten erhielten eine Therapieserie Physikalischer Kombinationstherapie. Je nach den individuellen Erfordernissen wurde mit Packungstherapie, Massagen, Ultraschall, Elektrotherapie oder Bewegungstherapie behandelt. Es wurden 10 Behandlungseinheiten durchgeführt.

10 Patienten bildeten die Kontrollgruppe, die während der Wartezeit keine Physikalische Therapie erhielt.

Schmerzintensität, Funktionsbeeinträchtigung und Befindlichkeit wurden mit verschiedenen, genau definierten Tests und Fragebögen in beiden Gruppen zu Beginn und am Ende untersucht. In allen Bereichen kam es zu einer deutlichen Verbesserung in der Therapiegruppe, nicht jedoch in der Kontrollgruppe.

Durch individuell angepasste Physikalische Kombinationstherapie kann bei Beschwerden des Bewegungsapparates eine signifikante Schmerzreduktion und Funktionsverbesserung erreicht werden.

Quelle: Physikalische Medizin Rehabilitationsmedizin KurortMedizin 5-2010, 288, Paternostro-Sluga, Pieber, Herceg, Kienbauer, Univ.Klinik für PMR, MUW Wien



Stand: Dezember + Jänner.2011


(vom Kurs für Krankenhaushygiene 17.-19.11.2011 in Graz)

In Österreich gibt es ca 1000 Todesfälle durch Grippe pro Jahr. Die Zeit zwischen Ansteckung und Erkrankung beträgt 1-3 Tage, auch schon in dieser symptomfreien Zeit werden Viren verbreitet und andere Personen angesteckt – das bedeutet umgekehrt, dass man sich an (noch) gesunden Menschen in dieser Zeit ansteckt! 25% der jungen Menschen, die sich selbst anstecken bekommen keine Grippe, sind aber ansteckend. Das Grippevirus ist hochansteckend Die ersten Grippefälle des Jahres sind Schulkinder – sie (und Kleinkinder und alte Menschen) erkranken häufiger als Erwachsene. Kinder haben kein oder ein geringeres Hygienebewusstsein, sind „der Motor von Infektionskrankheiten“ – seit in Japan in Volksschulen die Grippeimpfung verpflichtend ist, sind die Erkrankungen bei den Über-65-jährigen extrem zurückgegangen! In Österreich lassen sich nur 7% der Bevölkerung impfen, die ohnehin niedrige Duchimpfungsrate nimmt seit 2007 weiter ab. Die Impfung schützt nicht nur mit hoher Wahrscheinlichkeit (je nach Ansprechen) vor der Erkrankung sondern auch vor der Ansteckung (und somit der Verbreitung). Der Impfschutz hält circa 4 Monate. Da die meisten Grippefälle im Jänner und Februar sind, soll daher erst im November geimpft werden.

Quelle: Vortrag von E.Marth, Insititut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizn der Medizinschen Universität Graz

Und nun noch etwas Erfreuliches , praktisch, jetzt zur Weihnachtszeit….

Schokolade verringert das Risiko für einen Schlaganfall

Eine schwedische Langzeitstudie befragte in Stockholm 33.000 Frauen zwischen 49 und 83 Jahren zu ihren Essgewohnheiten bezüglich Schokolade und registrierte anschließend 10 Jahre lang die Anzahl der Schlaganfälle. Am häufigsten waren Frauen betroffen, die mit 0-8 Gramm pro Woche am wenigsten Schokolade aßen, am seltensten die, die mit durchschnittlich 66 Gramm pro Woche am meisten Schokolade aßen. Es wurde dabei nicht zwischen heller und dunkler Schokolade unterschieden, in diesem Zeitraum (1997 – 2007) wurde in Schweden jedoch zu 90% Milchschokolade konsumiert.

Quelle: ÖAZ 21, 10.11.2011, APA/Journal of the American College of Cardiology

Wir hoffen, im Sinne der Gleichberechtigung, dass das für Männer auch gilt…………..



Stand: Oktober.2011


Verglichen mit der normalgewichtigen Bevölkerung (Body-Mass-Index BMI 19 – 21) haben übergewichtige Patienten mit einem BMI von mehr als 30 nach der Implantation einer Hüftendoprothese ein 3,3-fach erhöhtes Risiko Infektionen zu entwickeln, ein 1,5-fach erhöhtes Risiko mechanisch bedingte Lockerungen zu entwickeln sowie ein 2-fach erhöhtes Risiko für Thrombosen oder Luxation. Nach Kniegelenksersatz beträgt die Gesamt-Risikoerhöhung 284 Prozent.

Diese Daten wurden auf dem 12.Jahreskongress der Europäischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie präsentiert. Dabei wurden Daten aus 15 Studien mit insgesamt 15.000 Patienten analysiert.

Experten fordern, dass übergewichtige Patienten über diese Risiken informiert und dazu angehalten werden, ihr Gewicht vor der Operation zu reduzieren.

Quelle: Schmerz-Nachrichten 9-2011, Zeitschrift der Österreichischen Schmerzgesellschaft, Seite



Stand: September.2011


Untersucht wurde die Auswirkung eines 12-monatigen Trainingsprogrammes bei 51 jungen (20 – 35 Jahren), untrainierten Frauen.

Es wurden 3 Gruppen gebildet: high-impact-aerobic („Step-Aerobic“), moderates Krafttraining der Beine und eine Kontrollgruppe ohne Übungsprogramm.

Bei allen Teilnehmern wurde zu Beginn die Knochendichte und die Beinkraft gemessen.

In die Untersuchung eingeschlossen wurden nur Personen, die zumindestens an 80% der Einheiten teilgenommen hatten.

Nach 12 Monaten hatte die Knochendichte in der Step-Aerobic-Gruppe um 4,4% zugenommen, die Beinkraft um 15%.
In der Krafttrainings-Gruppe nahm die Beinkraft um 48% zu, die Knochendichte erhöhte sich jedoch nicht.

Durch High-Impact-Step-Aerobic über einen Zeitraum von 12 Monaten kann, im Gegensatz zu moderatem Krafttraining, ein Zuwachs der Knochendichte erreicht werden.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 2-2011;21; Liang MTC et al., Int J Sports Med 2011; 32(2):100-108



Stand: Juli/August.2011


Im Rahmen einer Literatursuche nach zu diesem Thema zwischen 1999 und 2009 veröffentlichten Studien wurden 14 kontrollierte Studien ausgewertet.

In 10 von 14 Studien konnte sowohl nach kurzer Interventionszeit (10 Tage) als auch nach Langzeitinterventionen von mindestens 8 Wochen eine deutliche Verbesserung der depressiven Symptomatik innerhalb der aktiven Trainingstherapiegruppe und/oder im Vergleich mit Kontrollgruppen nachgewiesen werden

Aktive Trainingstherapie kann als Zusatztherapie zu einer medikamentösen Behandlung eine Verbesserung der depressiven Symptomatik bewirken. Einzelne Studien zeigen sogar eine vergleichbare Wirkung zwischen aktiver Trainingstherapie mit einer Mindestintensität und rein medikamentöser Therapie.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 2-2011;21; Dominik F. Physioscience 2010; 176(4): 143-152

Subjektive Krankheitstheorien und funktionaler Verlauf nach Knie- und Hüftgelenksersatz

135 Patienten nach Hüftgelenksersatz und 127 Patienten nach Kniegelenksersatz wurden vor und 1 Jahr nach der Operation mit speziellen, standardisierten Fragebögen umfassend nach Schmerz, Funktion, Beeinträchtigung und Zufriedenheit befragt.

Zusätzlich erhielten die Patienten vor der OP einen Fragebogen betreffend ihre Erwartungen an den Verlauf nach der Operation und an das Behandlungsergebnis.

82,3% der Hüftpatienten und 70,6% der Kniepatienten waren nach 1 Jahr mit der Gesamtsituation zufrieden.

Patienten, die nach der OP eine längerdauernde Krankengeschichte erwartet hatten, waren nach 1 Jahr weniger zufrieden; Patienten, die vor der OP besorgt um den Rehabilitationsverlauf waren, hatten einen ungünstigeren Verlauf. Die Erwartung, dass die OP hilfreich sein würde, war mit einem günstigeren Verlauf verbunden.

Die Ergebnisse bestätigen den prognostischen Wert subjektiver Erwartungen des Patienten und unterstreichen dadruch die Bedeutsamkeit einer angemessenen Aufklärung und die Wichtigkeit des Patientengespräches.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 6-2010;20; Bethge M et al., Z.Orthop Unfall 2010; 148 (4): 387-392



Stand: Juni.2011


Therapieerfolge bei metabolischem Syndrom (Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und zu hohe Blutfette) hängen sowohl von der Art des durchgeführten Trainings als auch von der Ernährung während des Trainings ab.
In neueren Studien zeigt kohlehydratreduzierte Ernährung Vorteile gegenüber stark fettreduzierter Ernährung.

Untersucht wurden 86 Patienten zwischen 36 und 56 Jahren während eines 3-wöchigen stationären Rehabilitationsaufenthaltes für Patienten mit metabolischem Syndrom in Deutschland.

Die Patienten nahmen an einem einheitlichen Trainings- und Schulungsprogramm mit angepasstem Kraft- und Ausdauertraining unter kohlenhydratreduzierter Kost teil.

Zu Beginn und am Ende wurden Ausdauerleistung, Muskelkraft, ausgewählte Blutwerte, Blutdruck, Gewicht, Körperfettanteil, Gesamtbefinden und Medikation erfasst.

Ausdauerleistung, Muskelkraft und Gesamtbefinden verbesserten sich deutlich, Blutfette und Blutdruck sanken deutlich, Nüchtern- und Langzeitblutzuckerwerte sanken etwas, Körpergewicht und Fettanteil nahmen ebenfalls ab. Bei 43% der Patienten konnte die Blutdruckmedikation, bei 94% die Blutzuckermedikation reduziert werden.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 1-2011;21; Heilmeyer&Thomas, Physioscience 2010; 6(3); 90-96



Stand: Mai.2011


Untersucht wurde die Wirkung eines kurzen Krafttrainingsprogrammes bei 42 gesunden jungen Frauen (Durchschnittsalter 21 Jahre).

Trainiert wurde 2-4x pro Woche, 8 Wochen lang, mit 3 bis 4 Sets (Durchgängen) mit je 8-15 submaximalen Wiederholungen. Eine Gruppe trainierte mit Thera-Bändern, eine mit Hanteln, Gewichtsmanschetten oder Trainingsgeräten, und eine Gruppe gar nicht (Kontrollgruppe).

Gemessen wurde die maximale willkürliche isometrische Kraft bei drei verschiedenen Übungen (Rudern im Stehen, Rückenstrecker, Kniebeugen) zu Beginn und am Ende des Trainingsprogrammes.

In beiden Trainingsgruppen kam es zu einem deutlichen Kraftzuwachs in den untersuchten Muskelgruppen - + 19,87% beim Rudern, + 14,07% bei Kniebeugen, + 14% bei Rückenstreckern. In der Kontrollgruppe trat keine Veränderung auf.

Durch Training mit elastischen Bändern kann ein gleichwertiger Kraftzuwachs wie mit Training mit freien Gewichtern oder Krafttrainingsmaschinen erreicht werden.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 1-2011;5; Colado JC et al, Int J Sports Med2010; 31 (11): 810-817



Stand: April.2011


Im Gegensatz zur erfolgreichen Behandlung akuter Schmerzen mit verschiedenen, betäubend wirkenden Medikamenten, sind diese bei vielen chronischen, nicht tumorbedingten, Schmerzzuständen oft nur wenig erfolgreich.

Von einer deutschen Unfallversicherungsanstalt wurden von 2008-2008 rund 100 Personen mit chronischen Schmerzen nach Verletzungen untersucht. 63 Personen litten, teils seit vielen Jarhren, an chronischen Schmerzen nach Verletzungen des Bewegungsapparates (Mehrfachverletzungen an Armen, Beinen oder Rücken), 24 Personen an chronifizierten Schmerzen nach Schleudertrauma, 26 Patienten litten an CRPS (chronisches regionales Schmerzsyndrom = Morbus Sudeck).

Als Therapieziel wurde nicht die Schmerzminderung, sondern die erfolgreiche Wiedereingliederung im Sinn von Teilnahme am Leben festgelegt.

Das Absetzen der Schmerzmedikamente hatte keinen wesentlichen Einfluss auf das Ausmaß der Schmerzen, führte aber zu einer Verbesserung der Befindlichkeit (z.B. Fahrtauglichkeit).

Die Patienten erhielten ein intensives Rehabilitationsprogramm nach dem bio (=körper)-psycho (=seeele)-sozialen Krankheitskonzept mit psychologischen Maßnahmen und intensiver Physikalischer Therapie.

Durch zunehmende Aktivierung und Funktionsverbesserung konnte die Belastbarkeit gesteigert und die chronischen Schmerzen reduziert werden. Das Schleudertrauma ist eine Muskelfunktionsstörung der Halsmuskeln und völlig rückbildungsfähig, Arbeit an der Muskelausdauer und der Koordination sind dabei wichtiger als Krafttraining. In allen 3 Gruppen konnte mit schrittweise vermehrtem Einsatz ein gutes Ergebnis erreicht werden.

Quelle: Phys Med Rehab Kuror 2010; 20; 221-231,Kuegelgen B und C, Therapiezentrum Koblenz



Stand: März.2011


Eine wichtige Ursache für den Verlust der Fähigkeit, selbständig leben zu können, ist eine eingeschränkte körperliche Mobilität, die vor allem auf dem Verlust von Muskelmasse, Muskelkraft und herabgesetzter muskulärer Ausdauerleistungsfähigketi basiert. Zusätzlich erhöht sich dadurch das Sturzrisiko.

Zwischen dem 20. und dem 80.Lebensjahr verringert sich die Anzahl der Muskelfasern um 50%, ab dem 55.Lebensjahr ca um 15% pro Lebensjahrzehnt. Ein Großteil wird durch Körperfett ersetzt. Am ausgeprägtesten ist der Kraftverlust an der Beinmuskulatur. Durch den Verlust an Muskelmasse wird der tägliche Energieverbrauch reduziert, in Verbindung mit reduzierter körperlicher Aktivität kommt es zu einer Erhöhung des Körperfettanteiles.

Verglichen wurden mehrere Studien mit Teilnehmern zwischen 72 und 98 Jahren, die Krafttraining unterschiedlicher Intensität und Häufigkeit, sensomotorisches Training z.B. mit einem Therapiekreisel, Gehtraining oder gar kein Training durchführten.

Mit Krafttraining kann die muskuläre Kraft, die Muskelmasse und die Nervenversorung der Muskulatur bis ins hohe Alter positiv beeinflusst werden. Die Muskelkraft konnte in den ersten Monaten um 30% bis über 100% gesteigert werden.

Am effektivsten war ein hochintensives Krafttraining mit dynamisch-konzentrischen Kontraktionen bei einer Intensität von 70-80% des Einwiederholungsmaximums in mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche. Bei trainingsunerfahrenen Personen wurde mit niedrigerer Intensität begonnen und dann gesteigert, um Überlastungsschäden zu vermeiden.

Es schein kein erhöhtes Risiko von Verletzungen oder Nebenwirkungen zu bestehen. Zuvor ist eine sportärztliche Untersuchung nötig.

Auch mit sensomotorischen Training oder Kraftausdauertraining (Krafttraining mit einer Intensität von 30% des Einwiederholungsmaximums) konnte eine Kraftzunahme erreicht werden, allerdings in wesentlich geringerem Ausmaß.

Quelle: T.S.Kaeding, Institut für Sportwissenschaften Frankfurt am Main, Physikal.Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortmedizin 4/ 2010; 20:217-220



Stand: Februar.2011


Untersucht wurden 121 körperlich aktive 18- bis 35-jährige, die einen akuten Riss des vorderen Kreuzbandes erlitten hatten.
Es wurden 2 Behandlungsstrategien verglichen: strukturierte Rehabilitation und sofortige operative Rekonstruktion (62 Patienten) mit strukturierter Rehabilitation und darauffolgender Operation, wenn diese erforderlich war (59 Patienten).

Nach einem Beobachtungszeitraum von 2 Jahren wurden die Ergebnisse bezüglich Schmerzen, Symptomen, Kniefunktion beim Sport und der, von der Kniefunktion abhängigen, Lebensqualität erhoben.

Aus der zweiten Patientengruppe wurden 23 Patienten verzögert operiert, bei 36 Patienten war die konservative Rehabilitation ausreichend.

Die Ergebnisse der beiden Patientengruppen unterschieden sich nicht. Daraus lässt sich schließen, dass bei jungen, aktiven Erwachsenen mit akuter vorderer Kreuzbandruptur das Therapiekonzept Rehabilitation + frühzeitige Bandrekonstruktion dem Therapiekonzept Rehabilitation + nötigenfalls späterer Operation nicht überlegen ist.

Quelle: Frobell RB et al: A randomized trial of treatment for acute anterior cruciate ligament tears. New England Journal of Medicine 2010; 363:331-342



Stand: Dezember 2010 + Jänner.2011


Untersucht wurden 114 Patienten, die für eine arthroskopische Schulteroperation auf bei Schulterbeschwerden bei Impingent vorgemerkt waren und während der einige Monate betragenden Wartezeit auf die Operation an einem Übungsprogramm mit Bewegungstherapie teilnehmen wollten. Patienten mit einem Riss der Rotatorenmanschette (= Impingement Grad 3) wurden ausgeschlossen.

Die Patienten erhielten unter Anleitung von Physiotherapeuten gezielte Übungen zur Kräftigung der Schulterblattfixatoren und zur Gelenkszentrierung und wurden auch zur selbständigen Übungsdurchführung zu Hause angehalten.

Nach 4 Wochen waren Schmerz, Beweglichkeit und Funktion durchwegs deutlich gebessert. Diese Besserung wurde auch nach 6 Monaten noch beobachtet, Untersuchungen nach 12 Monaten sind zur Zeit noch nicht abgeschlossen.

Durch zielgerichtete, spezifische Bewegungstherapie kann eine anhaltende Besserung der Beschwerden bei Impingement (bis Grad 2) erreicht werden.

Quelle: Vortrag von Fr.OA Dr.Gerda Vacariu, Amb. Für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation am orthopädischen Spital Speising Wien, Jahrestagung der Österr.Ges.f.Phys.Med September 2010 in Wien



Stand: November.2010


Die Fibromyalgie ist ein häufiges und komplexes Beschwerdebild mit chronischen, über den ganzen Körper verteilten, Muskel- und Gelenksschmerzen, sowie Müdigkeit und Schlafstörungen. Insgesamt ist sowohl die körperliche als auch die seelische Befindlichkeit oft stark beeinträchtigt. Die Ursachen sind bisher unbekannt, man geht vom Zusammenwirken mehrerer Faktoren aus.

Die Behandlung ist schwierig und sollte neben der medikamentösen und lokalen Schmerztherapie möglichst auch medikamentöse Therapie mit Antidepressiva, Verhaltens- oder Psychotherapie, Patientenaufklärung und besonders auch aktive körperliche Betätigung umfassen.

Da die meisten Fibromyalgie-Patienten aber, oft auf Grund ihrer Schmerzen, wenig fit sind wurde Tai Chi als neuer Behandlungsansatz untersucht. Eine Patientengruppe führte 2x wöchentlich 60 Minuten Tai Chi durch, die Kontrollgruppe erhielt genau so oft eine Intervention mit Aufklärung und, speziell für Fibromyalgie-Patienten empfohlene Dehungsübungen. Vor Beginn und nach 12 Wochen wurden ein speziell für Fibromyalgie entwickelter Fragebogen (Fibromyalgia Impact Questionnaire) sowie ein Fragebogen zur Lebensqualität (SF-36, hier die Bereiche für körperliches und psychisches Wohlbefinden) ausgefüllt.

Es zeigte sich, dass in der Tai-Chi-Gruppe in allen Bereichen eine signifikant größere, positive Auswirkung erreicht werden konnte, in den Bereichen körperliches und psychisches Wohlbefinden sogar um ein Mehrfaches.

Tai-Chi ist also eine sinnvolle und nebenwirkungsfreie Maßnahme bei Fibromyalgie.

Quelle: WangC et al, A Randomized Trial of Tai Chi for Fibromyalgia, NEnglJMed 2010;363(8),743-754



Stand: Oktober.2010


Untersucht wurden 40 Patienten (35 Frauen, 5 Männer) zwischen 18 und 80 Jahren mit Rückenschmerzen und Schmerzen am Bewegungsapparat, die länger als 3 Monate bestanden.

Ausgeschlossen wurden Patienten mit Schmerzen auf Grund von Verletzungen, manifester Osteoporose mit Wirbelkörpereinbrüchen sowie entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Im Rahmen einer ärztlichen Untersuchung wurde vom Facharzt für Physikalische Medizin eine Kombinationstherapie bestehend aus 3 verschiedenen Behandlungen (schmerzstillende Elektrotherapie, Ultraschall, Wärmetherapie, Massagen oder Bewegungstherapie) festgelegt. Die Patienten erhielten innerhalb von 4-6 Wochen 10 Therapieeinheiten.

Eine gleich große Kontrollgruppe von 40 Patienten mit den gleichen Beschwerden erhielt keine Therapie (diese befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf der Warteliste für die Therapie).

Beide Gruppen wurden am Anfang und am Ende mittels standardisierter Tests und Fragebögen zur Feststellung der Schmerzintensität, der Beweglichkeit, der Mobilität sowie der Selbsteinschätzung der Lebensqualität und Gesundheit untersucht.

In der Behandlungsgruppe zeigte sich eine relevante Verbesserung aller Tests, in der Kontrollgruppe veränderten sich Schmerz und Funktion nicht oder verschlechterten sich sogar tendenziell.

Die Wirksamkeit physikalischer Kombinationstherapie im Vergleich zur Nichtbehandlung konnte gezeigt werden.

Quelle: Vortrag von Fr.Univ.Prof.Dr.Tatjana Paternostro-Sluga, Abteilung für Physikalische Medizin und allgemeine Rehabilitation AKH Wien bei der Österreichischen Jahrestagung September 2010



Stand: September.2010


In einer gesundheitsökonomischen Studie an Hand von englischen Daten wurde der Zusammenhang zwischen Löhnen in Berufen und dem Body-Mass-Index erhoben.

Es konnte gezeigt werden, dass übergewichtige Frauen in Berufen mit geringeren Durchschnittslöhnen tätig sind und die Wahrscheinlichkeit, einen Beruf mit höheren Anforderungen auszuüben, geringer ist.

Übergewichtige Männer hingegen sind nicht durch ihr Gewicht benachteiligt. Sie arbeiten sowohl in Berufen mit höheren oder niedrigeren Durchschnittsgehältern und Anforderungen, ohne Unterschied zu normalgewichtigen Männern.

Quelle: Zeitschrift für Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin 3/2010,129; Sundmacher L & Morris S. Adipositas und Erfolg am Arbeitsmarkt



Stand: Sommer.2010


Untersucht wurde der Effekt eines 8-wöchigen Muskeltrainings gegen zunehmenden Widerstand auf Kraft, Funktion und Muskelmasse.

13 Patienten (durchschnittliches Alter 43 Jahre, 35 – 51 Jahre) mit neurologisch bestätigter Diagnose und milder bis mittelgradiger Beeinträchtigung nahmen 2x wöchentlich über 8 Wochen am Trainingsprogramm teil. Die Intensität lag zwischen 40 und 70% der Maximalkraft und wurde zunehmend gesteigert.

Nach 8 Wochen hatte die isometrische Kraft um 16%, die Kraftausdauer um 84% sowie die Maximalkraft um 51% zugenommen. Eine Zunahme der Muskelmasse konnte mittels MRT-Bildern der Hüftregion, die Verbesserung der Funktion in einem standardisierten Ganguntersuchungstest gezeigt werden.

Mäßiges Widerstandstraining bei multipler Sklerose kann die Muskelfunktion ohne nachteilige Auswirkungen verbessern und ist ein vielversprechender Therapieansatz um die funktionelle Beeinträchtigung durch Multiple Sklerose zu verzögern.

Quelle: Zeitschrift für Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin 3/2009,130; De Souza-Teixeira, Effects of Resistance Training in Multiple Sclerosis, Int.J Sports Med 2009; 30;245)



Stand: Juni.2010


Schulterbeschwerden bei Impingement (Einengung des Raumes zwischen Schulterblattfortsatz und Oberarmkopf, meist auf Grund von Abnützungsveränderungen an Knochen oder Sehnen oder Kalkeinlagerungen) sind sehr häufige Diagnosen und werden oft operativ behandelt.

Nun konnte gezeigt werden, dass in 70% auch mit konservativer, nicht operativer Behandlung ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht werden kann.

Untersucht wurden 94 Patienten (35 – 65 Jahre) an Hand eines standardisierten Fragebogens, der Schmerzausmaß, Dauer der Beschwerden, Beweglichkeit, Funktion und Beeinträchtigung erhebt.

Alle Patienten erhielten dann eine Infiltration mit Lokalanästhetikum mit Cortsionzusatz ganz in die Nähe des Schultergelenkes. Es wurde auch das Ansprechen der Patienten auf diese erstmalige Infiltration erhoben –zumindest 50%ige Schmerzreduktion bei Testmanövern 10 Minuten nach der Infiltration wurden als „gutes Ansprechen“ eingestuft.
Alle Patienten erhielten anschließend 4-wöchige Bewegungstherapie unter physiotherapeutischer Anleitung, sowie weitere subacromiale Infiltrationen.

Kontrolluntersuchungen nach 6 Wochen, 3 Monaten, 6 Monaten, 1 Jahr und nach 2 Jahren wurden durchgeführt. Nach 2 Jahren waren 20 Patienten operiert worden. Von den übrigen 74 Patienten bestand bei 30% noch etwas Schmerz, die übrigen waren beschwerdefrei.
Es hat sich auch gezeigt, dass das Ausmaß des Ansprechens auf die erste Infiltration und auch die Anzahl der insgesamt nötigen Infiltrationen einen Aussagewert hinsichtlich der Notwendigkeit einer Operation haben.

Quelle: Zeitschrift für Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin 6/2009,309; Cummins et al, J shoulder ellbow surgery 2009; 18;172-177)



Stand: Mai.2010


246 selbständig lebende Frauen (69 ±3 Jahre) wurden entweder einer Trainingsgruppe oder einer Kontrollgruppe zugeteilt.

In der Trainingsgruppe wurde 2x pro Woche eine 60-minütige Trainingseinheit mit Kraft- und Ausdauertraining absolviert, zusätzlich noch 2x pro Woche Heimtraining für 20 Minuten.
Die Kontrollgruppe erhielt 1x wöchentlich ein 60-minütiges Wellnessprogramm.

Nach 12 Monaten wurde die Knochendichtemessung mit der Anfangsmessung verglichen, sowie die Sturzhäufigkeit über Trainingstagebücher und Telefoninterviews ermittelt.

In der Trainingsgruppe konnte im Vergleich zur Kontrollgruppe eine signifikante Zunahme der Knochendichte beobachtet werden, die Sturzhäufigkeit lag um 1/3 unter derjenigen der Kontrollgruppe.

Der positive Effekt eines körperlichen Trainings mit geringem Trainingsumfang auf Risikofaktoren von Knochenbrüchen konnte damit gezeigt werden.

Quelle: Zeitschrift für Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin 6/2009,302; B&G 2009;25; 162-168)



Stand: April.2010


Bei einem Lipödem besteht eine anlagebedingte Fettgewebsvermehrung, die zu einer symmetrischen Verdickung der Beine führt. Es besteht eine starke Druckschmerzhaftigkeit und Hämatomneigung. Die teils massiven Schwellungen führen zu psychischer und körperlicher Belastung mit Abnahme von Aktivität und Bewegungsfreude.

Untersucht wurde die Wirksamkeit eines vibrationsgestützten Trainings auf einer Vibrationsplattform (27 Patienten) im Vergleich zu einem herkömmlichen Training zur Aktivierung der Beinmuskelpumpe (Venengymnastik, 17 Patienten).

Alle Patienten erhielten 12 Therapieeinheiten innerhalb von 6 Wochen.

Vor der ersten und letzten Therapieeinheit, sowie 6 Wochen danach wurden die Druckschmerzhaftigkeit, die Hämatomneigung, die Mobilität, die Ausdauerleistung sowie der Einfluss auf eine Lebensstiländerung beurteilt.

In allen Bereichen konnte in beiden Gruppen eine deutliche Besserung erreicht werden, die in der Vibrationsgruppe stärker ausgeprägt war. Bewegungstherapie sollte somit Teil der Therapie des Lipödems sein.

Quelle: Zeitschrift für Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin 4/2009, 225, Charite Berlin Mathiske-Schmidt, 114.Jahrestagung der DGPMR



Stand: März.2010


141 Patienten mit stabilem Lymphödem nach behandeltem Brustkrebs wurden über 1 Jahr untersucht.

Das Ausmaß des Lymphödems wurde durch Umfang- oder Volumsmessung festgestellt. Außerdem wurden die Häufigkeit von vorübergehenden Zunahmen des Ödems, Anzahl und Ausmaß von Beschwerden und die Muskelkraft erhoben.

Die eine Patientengruppe erhielt eine Jahreskarte in einem öffentlichen Fitnessclub und trainierte in der ersten 13 Wochen unter Aufsicht von Fitnesstrainern, in den restlichen 9 Monaten dann selbständig.

Trainiert wurde 90 Minuten 2x wöchentlich mittels Dehn- und Aufwärmübungen, Übungen für Rücken- und Bauchmuskulatur und Gewichtstraining an Geräten unter langsamer Steigerung der Belastung, wenn nach 2 Trainingssitzungen weder Ermüdung noch Zunahme der Beschwerden durch das Lymphödem ausgelöst worden war.
Alle Patienten trugen während des Trainings einen Kompressionsstrumpf am betroffenen Arm.
Beim Auftreten von vermehrt Symptomen wurde das Training an den Beinen fortgesetzt, an den Armen vorübergehend pausiert und dann auf niedrigerem Belastungsniveau fortgesetzt.

Die andere Patientengruppe veränderte das Ausmaß ihrer sportlichen Aktivität während des Studienjahres nicht.

Nach 1 Jahr war es bei 11% der trainierenden und bei 12% der Kontrollpatienten zu einer Zunahme des Armvolumens von 5 oder mehr Prozent gekommen, somit führte Krafttraining zu keiner Zunahme des Armvolumens. Im Vergleich zur Kontrollgruppe litten die Trainingspatienten deutlich weniger unter subjektiven Lymphödembeschwerden, hatten deutlich weniger vorübergehende Schwellungszunahmen sowie eine deutliche Kraftzunahme an Armen und Beinen.

Quelle: ÖZPMR 19/2 (2009), K.Ammer, Zusammenfassung einer Studie NEJM 2009;361:664-73



Stand: Februar.2010


In einer englischen Studie wurden jeweils 65 Patienten mit Beschwerden seit 6 Wochen entweder mit Cortisoninjektionen in schmerzhafte Stellen am Ellbogen (zwei Mal innerhalb von zwei Wochen), Physiotherapie (Übungsprogramm und passive Weichteiltechniken, 8 Behandlungen über 6 Wochen) oder gar nicht (und der Mitteilung „es wird auch so besser werden“) behandelt.

Nach 6 Wochen waren 78% der Patienten mit Cortison zufrieden, aber nur 27% der Patienten mit „Abwarten“, 65% der Patienten mit Physiotherapie. Nach 52 Wochen waren 68% der Cortisongruppe zufrieden, gegenüber mehr als 90% der beiden anderen Gruppen.

Die Gruppe mit Physiotherapie hatte während des gesamten Beobachtungszeitraums außerdem einen deutlich geringeren Bedarf an entzündungshemmenden, schmerzstillenden Medikamenten als die „Abwarten“-Gruppe.

Quelle: Pharmainfo 12/09 BMJ 2006, 339



Stand: Dezember + Jänner.2009


Weltweit gibt es 650 Millionen behinderte Menschen. 85% davon leben in Entwicklungsländern.

Nur 1-2% der behinderten Kinder haben Zugang zu Bildung, 2% dieser Menschen haben Zugang zu Therapie und Rehabilitation. Coca-Cola ist dort überall erhältlich.

Die Sterblichkeit bei behinderten Kindern beträgt 80%.

60% der Frauen, die ein behindertes Kind zur Welt bringen, werden von ihrem Ehemann verlassen, da Behinderung als Strafe Gottes angesehen wird.

Behinderte Kinder werden versteckt, sitzen oft jahrelang in der Hütte.

Behinderte Menschen können nichts erlernen, nicht arbeiten und nichts zum Lebensunterhalt beitragen.

Kinder betreuen ihre blinden Eltern oder Großeltern und können dadurch nicht in die Schule gehen.

80% der Fälle von Blindheit wären durch Behandlung vermeidbar. Frauen mit Behinderungen sind Freiwild und oft Opfer sexuellen Missbrauchs.
20 Millionen Frauen pro Jahr leiden unter Komplikationen von Schwangerschaft und Geburt. Die Wartezeit auf einen Kaiserschnitt beträgt oft 7 Tage.

Es gibt keine soziale Unterstützung vom Staat.

(Quelle: Rehabilitation in Entwicklungsländern, Licht für die Welt, Jahrestagung der Österr.Gesellschaft für Physik.Medizin 9/07, )


Afrika: Vor allem die Jungen sterben

In Afrika ist fast die Hälfte der verstorbenen Menschen nicht einmal 15 Jahre alt geworden, während in den reichen Ländern nur etwa 1% der Todesfälle auf diese Altersgruppe entfällt. Das geht aus einer WHO-Statistik für das Jahr 2004 hervor. Haupttodesursachen der afrikanischen Kinder waren Komplikationen bei der Geburt, Durchfallerkrankungen, Atemwegsinfekte und Malaria.

(Quelle: ÖAZ 11/08)



Stand: November.2009


Untersucht wurden 151 Frauen nach der Menopause, die zufällig 3 Gruppen zugeteilt wurden. In 2 Gruppen wurde 2x wöchentlich für 60 Minuten ein Multifunktionstraining mit Aerobic, Gleichgewichtstraining und funktioneller Kräftigung durchgeführt. In den letzten 15 Minuten des Trainings erfolgten Kräftigungsübungen für die Beinmuskulatur auf Vibrationsplatten, die nur in einer dieser beiden Gruppen eingeschaltet waren. Die dritte Gruppe (Kontrollgruppe) absolvierte sanftes Gymnastik- und Entspannungsprogramm.
Zu Beginn und nach 12 Monaten wurde die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule und an der Hüfte gemessen, Sturzereignisse wurden täglich notiert.
Nach 1 Jahr zeigten beide Trainingsgruppen eine Steigerung der Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, in der Kontrollgruppe gab es keine Veränderung. Die Knochendichte an der Hüfte blieb in den Trainingsgruppen gleich, während sie in der Kontrollgruppe abnahm.
Zwischen den beiden Trainingsgruppen bestand kein Unterschied hinsichtlich der Knochendichte, die Sturzhäufigkeit war jedoch in der Gruppe mit Vibrationstraining deutlich geringer.
(Quelle: Phys.Med und Kurortemedizin 2009;19:238, Stengel S et al)



Stand: Oktober.2009


In Australien wurden 102 Patienten untersucht, die kurz zuvor ein künstliches Kniegelenk erhalten hatten. Die Zuteilung zur Übungsgruppe „Land“ oder „Wasser“ erfolgte zufällig. Die Therapie fand 6 Wochen lang, 2x wöchentlich, jeweils 1 Stunde lang statt.
Gehleistung, Stiegensteigen, Schmerzintensität, Beweglichkeit des operierten Knies und das Ausmaß der Gelenksschwellung wurden vor Therapiebeginn, und 8 sowie 26 Wochen nach der Operation mit standardisierten Tests erhoben.
In beiden Gruppen zeigte sich eine deutliche Verbesserung aller Parameter, es Bestand kein nennenswerter Unterschied zwischen den beiden Gruppen.
(Quelle: Phys.Med und Kurortemedizin 2009;19:65, Harmer AR, Naylor JM, CrosbieJ)



Stand: September.2009



Die Effektivität der Massage bei Brustkrebspatientinnen auf Distress und Schmerz

Untersucht wurden 72 Frauen, mittleres Alter 59 Jahre, mit behandeltem Brustkrebs, seit mindestens 3 Monaten abgeschlossener Chemo- oder Strahlentherapie, Diagnosestellung nicht länger als vor 4 Jahren, keine Fernmetastasen.

34 dieser Patientinnen erhielten zusätzlich zur konventionellen Therapie über einen Zeitraum von 5 Wochen 2x wöchentlich eine 30- minütige klassische Heilmassage.

Subektives Stresserleben, psychisches und körperliches Befinden wurde 1 Woche vor, am Ende und 6 Wochen nach der Behandlung erhoben.

Bei den Patientinnen, die Massagen erhalten hatten, konnte eine Reduktion der Anspannung und Sorgen, ein Anstieg der Freude sowie Verringerung der Schmerzen festgestellt werden.
6 Wochen nach Beendigung der Massegebehandlung war dieser Effekt nicht mehr nachweisbar.

Auch in früheren Arbeiten wurde schon die schmerzlindernde und entspannende Wirkung klassischer Massage nachgewiesen.
Die Massage bewirkt bei Brustkrebspatientinnen eine Verbesserung des psychischen und physischen Wohlbefindens, trägt damit zur Verbesserung der Lebensqualität bei und kann daher zusätzlich zur konventionellen Therapie empfohlen werden.

(Quelle: Phys.Med und Kurortemedizin 2007;17:220, Listing, Neumann, Berlin)



Stand: Juli+August .2009


Zusammenspiel von Kopf- und Blickbewegungen als Ursache für Schmerzen im Nacken- und Schultergürtel

In manchen Berufsgruppen treten schmerzhafte Verspannungen der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur besonders häufig auf, wie z.B. bei Menschen mit sitzender Tätigkeit, Bildschirmarbeit, Fließbandarbeitern.

Es wurde festgestellt, dass das Verhältnis von Augen- zu Kopfbewegungen beim Sehen sowohl altersabhängig als auch individuell unterschiedlich ist.

Die Blick- und Kopfbewegungen beim Fixieren von Gegenständen wurden bei 75 gesunden Kindern und Jugendlichen und 75 Erwachsenen mit Beschwerden im Nacken- und Schultergürtelbereich untersucht.
Kinder bis 7 Jahre bewegen dabei fast ausschließlich den Kopf, ältere Kinder bewegen zu gleichen Teilen Kopf und Augen, Jugendliche nur noch zu 27% den Kopf. In der Patientengruppe waren nur noch 16% "Kopfbeweger".

Veränderte Umfeldbedingungen für die Kombination von Augen- und Kopfbewegungen bei Blickbewegungen führen zu einem verändertem Gebrauch der Nacken- und Schultergürtelmuskulatur, der Schmerzen hervorrufen kann.
Auch wenn das individuelle Verhältnis dieser Bewegungen, z.B. berufsbedingt, nicht möglich ist, können Beschwerden ausgelöst werden. Andererseits kann wiederum durch Nackenschmerz das individuelle Verhältnis dieser Blickbewegungen beeinflusst werden.

(Quelle: Phys.Med und Kurortemedizin 2007;17:221, Beyer, Seidel, Weimar)



Stand: Juni.2009



Geschlechtsspezifische Unterschiede bei Beschwerden des Bewegungsapparates

Krankheiten des Bewegungsapparates sind mit Schmerzen, Funktionseinschränkung und, bei chronischen Schmerzen, mit Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden. Diese kommen bei Frauen eindeutig häufiger vor.

Mädchen haben häufiger Skoliose der Wirbelsäule, sporttreibende junge Frauen ein 2-8 fach erhöhtes Risiko auf Riss des vorderen Kreuzbandes am Knie.

Im mittleren Lebensalter leiden Frauen weitaus häufiger an chronischen Schmerzen der Wirbelsäule, Überlastungsbeschwerden wie z.B. Carpaltunnelsyndrom, Fibromyalgie, Sudeck, Knie - und Fußbeschwerden.

Im Alter sind Osteoporose und Arthrose bei Frauen besonders häufig.

Biologische Risikofaktoren sind hormonelle Einflüsse auf Bänder, Muskulatur, Knochen und Schmerzrezeptoren.
Frauen haben dehnbarere Bänder, weniger Muskelmasse, mehr Fettanteil und somit geringere Kraftentwicklung als Männer.
Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Überlastungen und Verletzungen besonders im Bereich der unteren Extremitäten aber auch unterschiedliche Verletzungsmechanismen durch ungünstigere neuromuskuläre Kontrolle.

Weitere Faktoren sind unterschiedliche Arbeits- und Lebensbedingungen, arbeitsplatzbedingte Überlastungen und Unterschiede in Gesundheitsverhalten und Krankheitsbewältigung.

(Quelle: Phys.Med und Kurortemedizin 2008, 18:289, Prager, PMR Wien SMZ-Ost)



Stand: Mai.2009



Therapievergleich bei akutem Kreuzschmerz

60 Patienten mit akutem Kreuzschmerz ohne Ausstrahlung oder neurologische Ausfälle wurden auf 3 verschiedene Arten behandelt.

Je 20 Patienten erhielten mittelfrequente Elektrotherapie (wie z.B. Stereodynator), Massagen und Fango sowie manuelle Mobilisation.

Die Behandlungsdauer betrug jeweils 20 Minuten an 3 aufeinanderfolgenden Tagen. Vor Beginn und nach Ende der Therapie wurde die Schmerzintensität anhand einer Schmerzskala ermittelt.

In allen 3 Gruppen kam es zu einer deutlichen Schmerzreduktion, am stärksten in der Gruppe der Elektrotherapie um 2/3 des Ausgangswertes, gefolgt von Mobilisation mit Reduktion um die Hälfte, und Massage/Fango um knapp die Hälfte .

(Quelle: Phys.Med und Kurortemedizin 2007, 17:220, Atabas, Bonn)



Stand: April.2009



Training am Fahrradergometer ist effektiv bei peripher arterieller Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)

156 Patienten mit Durchblutungsstörung an den Beinen nahmen 24 Wochen lang an einem systematischen Training am Fahrradergometer teil.

Trainiert wurde 3x pro Woche, beginnend mit 15 Minuten mit 3 km/h, bis zur 8.Woche wurde die Trainingszeit auf 40 Minuten erhöht. Ab der 8.Woche wurde wöchentlich versucht die Trainingsintensität zu erhöhen durch Erhöhung der Geschwindigkeit oder des Widerstandes.

Falls durch das Training Beinschmerzen ausgelöst wurden, sollten die Patienten entlang dieses Schmerzes (der auch stark sein konnte) weitertrainieren.

Nach 24 Wochen konnte so die Gehstrecke, die in 6 Minuten schmerzfrei zurückgelegt werden kann, deutlich verlängert werden, auch die Lebensqualität verbesserte sich.

(Quelle:JAMA 2009; 301 (2):165-174, Mary M. Mc Dermott)



Stand: 03.2009



Wirkung Neuromuskulärer Elektrostimulation auf den Muskelstoffwechsel von Patienten nach Operationen

Durch Immobilisierung und Ruhigstellung kommt es zu einem raschen Muskelabbau mit Abnahme der Muskelkraft. Dabei überwiegt der Eiweißabbau den Aufbau. In einer Studie mit 26 Patienten nach großen Bauchoperationen wurde gezeigt, dass durch Neuromuskuläre Elektrostimulation (hier 4 Tage lang, 30 Minuten pro Tag, Stimulation am Oberschenkel) der Eiweißabbau deutlich reduziert und der Aufbau signifikant erhöht wird.

(Quelle: Physikalische Medizin, Rehabilitation und Kurortmedizin, Oktober 2008, Beitrag der Jahrestagung 2008, Institut für PMR, Kaiser Franz Joseph Spital Wien)

Sinngemäß ergibt sich dadurch auch der nachweislich sinnvolle Einsatz von Elektrostimulation mittels Schwellstrom (evtl. auch zur Heimtherapie) nach Verletzungen oder Operationen, die mit Ruhigstellung einhergehen, oder auch bei Arthrosen, die zu Muskelabbau führen. Die Effektivität von Muskelstimulation, auch bezüglich Kraft und Kraftausdauer, wurde bereits auch in früheren Untersuchungen gezeigt.



Stand: 01.2009



Kein Vorteil einer zusätzlichen arthroskopischen Behandlung bei Kniearthrose im Vergleich zu medikamentöser und physikalischer Therapie

In einer kanadischen Studie erhielten 86 Patienten mit mittlerer bis schwerer Kniearthrose Bewegungstherapie. (1 Stunde pro Woche, 12 Wochen lang, unter Aufsicht einer Physiotherapeutin, 2x täglich Durchführung eines Heimprogramms).

Weitere 86 Patienten erhielten das gleiche Programm, beginnend 1 Woche nach arthroskopischer Knorpelglättung.
Die Anwendung von entzündungshemmenden, schmerzstillenden Medikamenten sowie Knorpelaufbausubstanzen war erlaubt und wurde von 60% der Patienten eingesetzt.

Alle Patienten wurden vor sowie 3, 6, 12, 18 und 24 Monate nach der Therapie untersucht. Es fanden sich zu keinem Zeitpunkt relevante Unterschiede bezüglich Schmerz, Beweglichkeit, Behinderung und Lebensqualität

(Quelle: Physikalische Medizin, Rehabilitation und Kurortmedizin, Dezember 2008, Artikel aus New England Journal of Medicine 2008;359:1097-1102))


Glück ist ansteckend

Eine kalifornische Studie über 20 Jahre mit 5000 Teilnehmern ergab, dass sich Lächeln und gute Laune kaskadenförmig ausbreiten. In einem Radius von 1,5 km konnten 25% der Menschen "angesteckt" werden, von diesen dann weitere 6,5%. Besonders wichtig sind ein zufriedener Partner und zufriedene Nachbarn.

(Quelle: BMJ 2008:337:a2781))



Stand: 12.2008



Afrika: Vor allem die Jungen sterben

In Afrika ist fast die Hälfte der verstorbenen Menschen nicht einmal 15 Jahre alt geworden, während in den reichen Ländern nur etwa 1% der Todesfälle auf diese Altersgruppe entfällt. Das geht aus einer WHO-Statistik für das Jahr 2004 hervor. Haupttodesursachen der afrikanischen Kinder waren Komplikationen bei der Geburt, Durchfallerkrankungen, Atemwegsinfekte und Malaria.

Spendenmöglichkeit z.B. Licht für die Welt

(Quelle: ÖAZ 11/08)


Capsicain - gute Wirkung bei Postherpetischer Neuralgie.

Nach Herpes zoster (Gürtelrose) kann öfters ein sehr unangenehmer, bleibender Nervenschmerz im betroffenen Hautareal auftreten. Das Risiko dafür ist umso größer, je älter der Mensch ist. Bei der Behandlung dieser postherpetischen Neuralgie werden häufig verschiedene Therapieansätze, wie z.B. Medikamente, TENS-Therapie oder Nervenblockaden kombiniert um den Schmerz zu lindern.

Eine Studie mit 402 Patienten zeigt, dass Capsicain - Inhaltsstoff der Munaripackung, eine signifikante Schmerzreduktion bewirken kann. Im Fall dieser Studie wurde Capsicain als Pflaster verwendet und die Wirkung mit einem Kontrollpflaster verglichen. Damit wird die Verwendung von Munari als unterstützende Maßnahme, wie bisher schon aus Erfahrung bekannt war, nun bestätigt.

Seit kurzem gibt es eine Impfung gegen Herpes Zoster, die speziell bei älteren Menschen, die noch keine Gürtelrose hatten, empfehlenswert ist, da eben bei dieser Gruppe die Gefahr der Ausbildung einer postherptischen Neuralgie besonders groß ist.

(Quelle des Studienzitates: Backonja M et al, Lancet Neurology 2008, 10.1016/S1474)



Stand: 11.2008



Kann man Glück kaufen?

Sind einmal unsere täglichen Bedürfnisse gestillt, hat das Einkommen kaum noch Auswirkung auf unsere Zufriedenheit. Luxusgüter machen nur kurzzeitig froh. Anderen zu geben macht uns dagegen weitaus glücklicher. Eine Studie, in der  632 Amerikaner befragt wurden, ergab dass Geben deutlich mehr Freude macht, als für sich selbst etwas zu kaufen.

 (Quelle: Dunn, Science, 21.3.2008; 319:1687)

Laufen als Jungbrunnen

In einer Langzeitstudie wurden 538 Läufer und 423 gesunde Nichtläufer, die alle älter als 50 Jahre waren, 21 Jahre lang beobachtet. Nach 20 Jahren waren von den Nichtsportlern 34% verstorben, von den Sportlern nur 15 %. Gesundheitliche Einschränkungen setzten bei den Läufern 16 Jahre später ein als bei gleichaltrigen Nichtläufern. Die älteren Läufer führten auch längere Zeit ein aktives Leben.

 (Quelle: Chakravarty, Arch Intern Med 2008; 168:1638-1646)



Stand: 10.2008



WHO

Die Weltgesundheitsorganisation sieht in der Kombination von schlechtem Sozialversicherungsschutz, ungerechtem wirtschaftlichem Gefüge und schlechten gesundheitspolitischen Maßnahmen die Ursache für den Tod vieler Menschen. Dies gilt nicht nur für Entwicklungsländer. So hat beispielsweise ein Kind, das in einer Vorstadt von Glasgow zur Welt kommt, hat eine um 28 Jahre geringere Lebenserwartung, als ein Kind, das nur 13 km entfernt davon aufwächst. Eine biologische Erklärung für diesen Unterschied gibt es nicht.

(Quelle: Ärzte Magazin 36/08)

 

Stiegensteigen ist gesund

Der Effekt von Steigensteigen äußert sich nicht nur in größerer Fitness, sondern auch in verringertem Hüftumfang, Körpergewicht, Körperfettanteil, diastolischem Blutdruck und LDL-Cholesterin.

 Das Ergab eine Studie, bei der 77 Mitarbeiter der Universität Genf mit bewegungsarmem Lebensstil 12 Wochen lang Stiegen steigen mussten anstatt den Lift zu benützen. So konnte die maximale Sauerstoffaufnahme um 8,6 Prozent erhöht werden, wodurch auch das Sterberisiko um 15 Prozent sinkt.

(Quelle: Ärzte Magazin 36/08)



Stand: 09.2008



Genesung nach Schleudertrauma

Die Genesungsdauer nach Schleudertrauma hängt stark von der Erwartungshaltung des Patienten ab. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Universität Stockholm im Rahmen einer Befragung von 1000 Patienten. Wer davon ausging, sich wieder vollständig zu erholen, wurde auch schneller gesund als jener, der dies anzweifelte – unabhängig vom Schweregrad der Verletzung.

Dicker Bauch gefährdet Hirn

Bei generell übergewichtigen Menschen liegt das Demenz-Risiko 80 Prozent höher als bei Normalgewichtigen, bei dickbäuchigen Menschen erhöht es sich sogar auf 230 Prozent. (Studie der Universität Oakland USA mit 6500 Personen, Beobachtungsdauer 36 Jahre)

(Quelle: Ärzte Magazin 14/08)



Stand: 07.2008



Kinder fallen, alte Menschen stürzen

„Stürzen“ kommt aus dem Indogermanischen und bedeutet „starr, steif sein“.
Junge Menschen können Stürze häufig abfangen oder zumindestens mit den Händen abbremsen. Alte Menschen stürzen oft ungebremst, häufig dabei auf die Hüfte. Kommt es dabei zu einem Oberschenkelhalsbruch überleben nach einer deutschen Studie 27,3% der Patienten das erste Jahr danach nicht, ein beträchtlicher Teil bleibt pflegebedürftig.

30% aller über 60-jährigen Stürzen 1x pro Jahr , in Pflegeheimen sogar mehr als 50% der älteren Menschen. Als Folge eines Sturzes entsteht ein Teufelskreis: aus Angst vor einem neuerlichen Sturz wird Bewegung vermieden, als Folge kommt es zu Muskel- und Knochenabbau, wodurch das Sturz- und Knochenbruchrisiko erhöht wird, letztlich Immobilität.

Innerhalb von 10 Tagen Bettruhe werden bei älteren Menschen 1,5 kg Muskelmasse abgebaut. Auch bei jungen Menschen beginnt der Abbau von Muskel- und Knochenmasse schon nach 2 Tagen. Koordination, Kraft und Ausdauer gehen verloren wodurch die Sturzgefahr wiederum erhöht wird.

Körperliches Training kann den Muskel – und Knochenabbau im Rahmen des Älterwerdens nicht völlig verhindern, wohl aber verlangsamen.
Auch bei 90- oder 100-jährigen Menschen kann durch Training eine Verbesserung von Kraft, Ausdauer und Koordination erzielt werden. Ausdauertraining wird idealerweise 2-3x pro Woche für 30-45 Minuten durchgeführt, beim Krafttraining ist pro Muskelgruppe 1 Satz pro Woche ausreichend. Als Koordinationstraining ist unter anderem Tai Chi sehr gut geeignet. Ergänzend sinnvoll sind Spazierengehen und Nordic Walken.

(Quelle: Ärzte Krone 9/08, Univ.Prof.Dr.Elisabeth Preisinger, Institut für Physik.Medizin und Rehabilitation, KH Hietzing Wien )



Stand: 06.2008



Informatives von der Tagung der Österr.Lymphliga am 31.5.08 in Baden

Wieder einmal wurde die Wichtigkeit der Kompressionstherapie bei Lymphödem betont. Sie verhindert den Rückstrom der Lymphflüssigkeit nach der Lymphdrainage, regt den Lymphfluss in den Lymphgefäßen an, reduziert den Druck, mit dem Lymphflüssigkeit ins Gewebe gepresst wird und kann damit die Entstehung eines Lymphödems reduzieren. Bereits bindegewebig verhärtetes Gewebe kann abgebaut werden, die Muskelpumpe wird unterstützt.

Nach Beendigung der ersten Entstauungsphase sind dafür meist Kompressionsstrümpfe ausreichend. Diese sind idealerweise nach Maß gefertigt und sollten nach 6 Monaten erneuert werden.

Es stehen verschiedene Anziehhilfen zur Verfügung, auch Reißverschlüsse können eingearbeitet werden. Das Abmessen sollte morgens oder am frühen Vormittag erfolgen.

Bewegungstherapie unterstützt die Entstauung. Besonders geeignet sind Radfahren, Spazieren > 30 Minuten, Nordic Walken, Schwimmen, Laufband. Erlaubt ist alles, was Spaß macht, Überanstrengung muss vermieden werden. Auch mäßig intensives Krafttraining mit Hanteln, Gewichtern oder elastischen Bändern ist erlaubt, wenn dabei der Kompressionsstrumpf getragen wird.

Wichtig ist auch Hautpflege. Das Austrocknen der Haut muss vermieden werden, da sonst die Verletzungsgefahr steigt und damit Eintrittsstellen für Rotlauf-Bakterien entstehen. Es sollten rückfettende, möglichst mineralölfreie Produkte verwendet werden.

(Quelle: Vorträge bei der Tagung der Österr.Lymphliga am 31.5.08 in Baden, Namen der Vortragenden und Näheres zu den Einzelvorträgen bei der Verfasserin)



Stand: 05.2008



Risikofaktoren für den Übergang von akutem zu chronischem Schmerz

 

In Österreich leiden ca. 800.000 Menschen unter chronischen Schmerzen.

In zahlreichen Studien wurde bisher untersucht, welche Risikofaktoren besonders dazu führen können, dass akuter Schmerz chronisch wird.

Die emotionale Stimmung ist einer dieser Risikofaktoren. Langdauernde Belastung, beruflich oder privat, chronische geistige oder körperliche Überforderung,lebensverändernde Ereignisse erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass akuter Schmerz in chronischen übergeht.

Durch depressive Stimmungslage wird die Muskelaktivität, besonders in der Lendenwirbelsäule, erhöht, was zu muskulärer Verspannung oder minimalem Verschieben der Bandscheiben führen kann. Durch den Schmerz kommt es zu Vermeidungsverhalten und sozialem Rückzug, was wieder zu einer Schwächung der Muskulatur führt.

Weitere Risikofaktoren sind Überbewerten („Katastrophisieren“), passives Vermeidungsverhalten mit geringer körperlicher Aktivität, Stressoren im Alltag beruflich oder privat, wie z.B. Unzufriedenheit am Arbeitsplatz.

Stress führt über Aktivierung des Nervensystems zu erhöhter Muskelanspannung.

Von ärztlicher Seite tragen zur Chronifizierung bei Überdiagnostik. Auch bei 85% aller gesunden Menschen finden sich Auffälligkeiten in bildgebenden Untersuchungen.

Weiters bekommt der Patient oft zu wenig Information darüber, wie lange oder wie er Medikamente einnehmen soll. Oft wird auch nicht darüber gesprochen, dass es wichtig ist, im Rahmen der Schmerzgrenze, den Alltagsaktivitäten, so weit es geht, nachzukommen.

(Quelle: Zeitschrift Ärztekrone 6/2008, Verfassr OA Dr.Selim, Otto-Wagner-Spital)



Stand: 04.2008



Lebensstil - 14 Jahre länger Leben durch 4 Verhaltensregeln

20.000 gesunde Männer und Frauen im Alter von 45 bis 79 Jahren nahmen in Großbritanien an einer Studie teil.

Sie gaben in einem Fragebogen an, ob sie rauchten, ob sie körperlich aktiv waren, ob sie regelmäßig Obst und Gemüse aßen und wie viel Alkohol sie tranken.

Daraus erstellten Wissenschaftler einen Gesundheitsindex mit maximal 4 Punkten. Für Nichtrauchen, körperliche Betätigung,regelmäßigen Genuss von Obst und Gemüse (VitaminC-Spiegel von 50nmol/l oder mehr) sowie mäßigen Alkoholkonsum (mindestens eine, maximal 14 Einheiten pro Woche – ein Einheit entspricht einem großen Bier oder einem Glas Wein) gab es jeweils einen Punkt.

Die Auswertung nach 11 Jahren ergab, dass jeder zusätzliche Punkt mit einer deutlichen Senkung der Sterbewahrscheinlichkeit verbunden war.

Die Lebenserwartung von Menschen, die alle Kriterien ignorierten, entsprach der Lebenserwartung von um 14 Jahre älteren Personen, die alle 4 Kriterien erfüllten.

 

(Quelle: Zeitschrift MedMix 1-2/2008, medcine.plosjournals.org)



Stand: 3.2008



Kniearthrose und assoziierte Faktoren

Schmerzen der Kniegelenke sind häufig. 10% der Kinder, 30% der Jugendlichen und 60-80% der über 50-jährigen Menschen leiden permanent an Kniebeschwerden.
Häufig differieren Schmerzausmaß und radiologische Veränderung beträchtlich.
Bei 321 Patienten zwischen 40 und 82 Jahren wurde entweder als Folge einer Knieverletzung oder wegen unfallunabängiger Kniebeschwerden eine Röntgenaufnahme der Kniegelenke durchgeführt und nach im Zusammenhang mit Arthrose stehenden Faktoren gesucht.
Bei 30,5% fand sich im Röntgen eine Arthrose. Nur 75% dieser Patienten hatte arthrosebedingte Beschwerden.
Arthrotische Röntgenveränderungen waren häufiger bei höherem Alter, weiblichem Geschlecht, Übergewicht und Gicht – keinen Einfluss hingegen hatten körperliche Belastung, sonstige Begleiterkrankungen, Alkohol- oder Nikotinkonsum.
Tatsächliche Beschwerden bei radiologisch festgestellter Arthrose traten häufiger auf bei Übergewicht und Nikotinkonsum.

(Quelle: Zeitschrift Physikalische Medizin, Rehabilitationsmedizin, Kurortemedizin 2007;17:253-259, Spahn G et al)



Stand: 01.2008



Sporttherapie und Übergewicht

In Europa beträgt der durchschnittliche Body-Mass-Index knapp 26,5
(Der Body-Mass-Index ist die Körpermassezahl. Berrechnungsformel: Körpergewicht in kg/ geteilt durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat, Normalwert 19-25) und liegt damit weltweit im Spitzenfeld.

Durch reine Sporttherapie kann erst ab einem Trainingsumfang von 5 Stunden pro Woche mit einer Intensität von 60-80% der max. Herzfrequenz eine Gewichtsreduktion erreicht werden.

Mit der Kombination aus Sport und Diät können hingegen beträchtliche Gewichts-und Körperfettverluste bewirkt werden.
Für den Erhalt von vorher reduziertem Gewicht, ist die alleinige Sporttherapie jedoch von größter Bedeutung: Personen, die regelmäßig Sport betreiben, haben eine wesentlich bessere Chance, ihr reduziertes Gewicht zu halten, als Personen, die nur Diät halten.

Die wichtigsten Säulen für einen langfristigen Erfolg gegen Übergewicht sind körperliche Aktivität, Ernährungsumstellung und soziale Unterstützung.
(Quelle: Zeitschift der Österr.Gesellschaft für Physik.Medizin 10/07, B&G 2007; 23:105-11, Schlicht&Schumann)



Stand: 12.2007



Nachdenkliches

Weltweit gibt es 650 Millionen behinderte Menschen. 85% davon leben in Entwicklungsländern.

Nur 1-2% der behinderten Kinder haben Zugang zu Bildung, 2% dieser Menschen haben Zugang zu Therapie und Rehabilitation. Coca-Cola ist dort überall erhältlich.

Die Sterblichkeit bei behinderten Kindern beträgt 80%.

60% der Frauen, die ein behindertes Kind zur Welt bringen, werden von ihrem Ehemann verlassen, da Behinderung als Strafe Gottes angesehen wird.

Behinderte Kinder werden versteckt, sitzen oft jahrelang in der Hütte.

Behinderte Menschen können nichts erlernen, nicht arbeiten und nichts zum Lebensunterhalt beitragen.

Kinder betreuen ihre blinden Eltern oder Großeltern und können dadurch nicht in die Schule gehen.

80% der Fälle von Blindheit wären durch Behandlung vermeidbar.

Frauen mit Behinderungen sind Freiwild und oft Opfer sexuellen Missbrauchs.

20 Millionen Frauen pro Jahr leiden unter Komplikationen von Schwangerschaft und Geburt. Die Wartezeit auf einen Kaiserschnitt beträgt oft 7 Tage.

Es gibt keine soziale Unterstützung vom Staat.

(Quelle: Rehabilitation in Entwicklungsländern, Licht für die Welt, Jahrestagung der Österr.Gesellschaft für Physik.Medizin 9/07, )



Stand: 11.2007



Stellenwert der Wärmetherapie in der Rehabilitation

Es wurden in diesem Vortrag mehrere Studien vorgestellt, in denen die Wirksamkeit von Wärmetherapie, insbesondere von Moor, untersucht wurde.
Patienten nach Tumoroperationen wurden während eines 3-wöchigen Rehabilitationsaufenthaltes mit Moorpackungen behandelt. Die Schmerzintensität wurde vor, am Ende und 6 Monate nach Ende des Aufenthaltes erhoben. Es kam zu einer deutlichen Schmerzabnahme sowie auch zu einer Abnahme der Tumormarker.
Moorpackungen 5x pro Woche über mehre Wochen bei Kniearthrose führten zu einer deutlichen Verbesserung des Schmerzes, der Funktion und der Lebensqualität, auch noch nach 3 bzw. 6 Monaten.
In einer weiteren Studie konnte gezeigt werden, dass Moor den Knorpelstoffwechsel verbessert.
Auch eine Verbesserung des Wohlbefindens bei Depression und eine messbare Steigerung von Beta-Endorphin („Glückshormon“) im Blut und der Gehirnflüssigkeit konnte nachgewiesen werden.  

(Quelle: Jahrestagung der Österr.Gesellschaft für Physik.Medizin 9/07, Vortrag von Fr.OA Dr.Korpan, Univ.Klinik für Physik.Med. AKH Wien)



Stand: 10.2007



Spiegelgymnastik bei Phantomschmerz

Über 70% aller Patienten mit Amputationen leiden an Phantomgefühlen oder Phantomschmerzen. Diese Schmerzen werden durch Entstehung eines Schmerzgedächtnisses und auch durch Reorganisation bestimmter Hirnareale erklärt. Durch verschiedene Methoden der Behandlung kann, auch in Kombination, oft eine vorübergehende Schmerzlinderung erreicht werden.

Eine Gruppe von Patienten nach Beinamputationen erlernte unter fachärztlicher Anleitung ein Heimübungsprogramm: Der Patient setzt sich seitlich so zu einem Spiegel, dass er sowohl sein Bein als auch das Spiegelbild des Beines gut sehen kann. Durch die Wahrnehmung von 2 Beinen durch das Gehirn lässt der Schmerz nach. Dieser Effekt kann durch Beinübungen, wie Kreisen, Strecken, Beugen noch verstärkt werden.

(Quelle: Jahrestagung der Österr.Gesellschaft für Physik.Medizin 9/07, Poster der Univ.Klinik für Physik.Med. AKH Wien)



Stand: 9.2007



Training und Alter

  • Das biologische Alter wird vorwiegend durch die Muskelmasse und die Sauerstoffaufnahmefähigkeit als Ausdruck der Ausdauerleistung, beeinflusst.
  • Die Muskelmasse nimmt ab dem 30.-40. Lebensjahr durchschnittlich um 1% pro Jahr ab. Bei über 80-jährigen sind Muskelmasse und –kraft damit um etwa 50% vermindert.
  • Je mehr Muskelmasse, desto mehr Muskelkraft und desto höher die Knochendichte. Da Frauen um ca 30% weniger Muskelmasse haben, ist ihr Knochenbruchrisiko im Alter höher.
  • Die Sauerstoffaufnahmefähigkeit und damit die Ausdauerleistung nimmt pro Lebensjahrzehnt bei Männern um 14%, bei Frauen um 7% ab. Mit 80 Jahren ist die Ausdauerleistung von Männern und Frauen gleich.
  • Training ins auch bis ins hohe Alter effektiv . Zielführend sind gezieltes Kraft- und Ausdauertraining, aber auch Aktivitäten des täglichen Lebens wie Gehen.
  • Weniger körperliche Aktivität führt zu stärkerer Abnahme der Muskelmasse und Sauerstoffaufnahmefähigkeit.
  • Je größer der tägliche Energieumsatz, dh. Je mehr körperliche Aktivität, desto höher die Lebenserwartung.

(Quelle: Österr.Gesellschaft für Geriatrie und Gerontologie, Ärzte Krone 13/ 07)



Stand: 07.2007



Wirksamkeit einer individuellen Physikalischen Therapie bei Beschwerdebildern am Bewegungsapparat(Quelle: ÖZPMR 17/1 2007)

In einer Beobachtungsstudie wurde bei 121 Patienten die Wirksamkeit von individuell, durch einen Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation, verordneter Physikalischer Therapie untersucht. Beurteilt wurden Schmerz, Beweglichkeit und Wohlbefinden vor Beginn und nach Abschluss der Therapie bei Patienten mit Rückenschmerzen, Gelenkserkrankungen, Erkrankungen des Weichteilgewebes und anderen Erkrankungen, wie Carpaltunnelsyndrom, Spannungskopfschmerz oder Tinnitus. Die Behandlungdauer betrug zwischen 2 und 12 Wochen. Es zeigte sich eine Besserung in allen Bereichen und bei allen Diagnosegruppen. Die höchste Wirksamkeit wurde bei Patienten mit Rückenschmerzen, die geringste bei Gelenksbeschwerden, gefunden. Frauen gaben intensivere Schmerzen als Männer an, das Ausmaß der Schmerzabnahme war bei beiden Geschlechtern gleich.



Stand: 06.2007



Sturzprävention durch körperliches Training und Ganzkörpervibration

Körperliches Training kann in beträchtlichem Maß das Sturz- und Knochenbruchrisiko senken. Besonders bedeutsam ist dies für Patienten mit Osteoporose. Eine neuere, etwas speziellere Methode stellt das Training mit Ganzkörpervibration dar. Der Patient steht auf der Plattform des Trainingsgerätes und wird raschen Vibrationsbewegungen ausgesetzt. Dies führt zu einer Steigerung der Muskelleistung (besonders der rasch kontrahierenden Typ II Muskelfasern), optimiert aber auch neuromuskuläre Abläufe, sodass das Sturzrisiko gesenkt werden kann. Diese Behandlungsmethode eignet sich auch für ältere Patienten mit bereits eingeschränkter Mobilität. (Quelle: SEFIP – Senioren Fitness und Präventionsstudie, 2007)



Stand: 05.2007



Reanimation
Wiederbelebung besteht bekanntlich aus Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung. Wiederbelebung, die von Passanten durchgeführt wird, erhöht nachweislich die Überlebenswahrscheinlichkeit, wird aber nur in weniger als einem Drittel der Fälle durchgeführt. Das könnte am Widerstand gegen Mund-zu-Mund-Beatmung (Ekel, Angst vor Infektionen) liegen.
Eine japanischen Studie wertete das Überleben von 4000 Patienten aus, die außerhalb des Krankenhauses einen Herzstillstand erlitten hatten und von Passanten entweder keine Wiederbelebung, nur Herzmassage oder Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung erhielten hatten. Wenn Wiederbelebung durchgeführt wurde, überlebten die Patienten signifikant häufiger als ohne Wiederbelebung. Kein Unterschied bestand, ob nur Herzmassage alleine oder in Kombination mit Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt wurde. Mund-zu-Mund-Beatmung (durch Laien) ist nicht erforderlich.
(Quelle: The Lancet 2007;369: 920-926)



Stand: 04.2007



Magnetfeldtherapie bei Kniearthrose
70 Patienten mit Kniearthrose (Kniegelenksspaltweite weniger als 3mm im Röntgen) wurden in 2 Gruppen geteilt. Die Hälfte erhielt Wochen lang 5 Mal pro Woche Magnetfeldbehandlung, die andere Hälfte eine Scheinbehandlung.
Beweglichkeit, Schmerz und Gehleistung verbesserte sich deutlich in der Magnetfeldgruppe. Auch nach 4 Wochen ohne Therapie waren die Effekte noch vorhanden.

Munari und andere nicht medikamentöse Therapie bei Kniearthrose
Die Wirksamkeit und Sicherheit des Stoffes Capsicain
 (Inhaltsstoff von Munaripackungen) bei der Behandlung von Beschwerden bei Kniearthrose konnte in mehreren Studien bestätigt werden.
 Außerdem zeigte sich, dass Patienten, die außer Schmerzmedikamenten auch nicht medikamentöse Schmerztherapie (Physikalische Therapie, Heilgymnastik, Kniebandagen, Gewichtsreduktion) erhielten, zusätzlich profitierten.



Stand: 03.2007



Sensomotorisches Training im Alter und bei Osteoporose
In einer Studie verbesserte sich sowohl bei gesunden älteren Menschen (Durchschnittsalter 64 Jahre) als auch bei Osteoporose-Patienten (Durchschnittsalter 69 Jahre) durch Training der Haltungs- und Gleichgewichtsregulation die Stabilität um 80% und verringerte dadurch die Sturzgefahr. Gleichzeitig verbesserte sich das gesundheitliche Befinden in der Selbsteinschätzung. 12 Wochen nach dem Training kam es bereits wieder zu einer Verschlechterung. Damit wird der Wert eines kontinuierlichen sensomotorischen Trainings im höheren Lebensalter unterstrichen.
(Quelle: Journal Akt.Rheumatology 2006, 31)



Stand: 12.2006



„Lachen ist die beste Medizin“. Lachen führt zur Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) und verringert die Ausschüttung von Stresshormonen. 1 Minute Lachen ist so entspannend wie 45 Minuten Entspannungstraining, auch Tage nach dem Lachen sind noch biochemische Effekte nachweisbar. Lachen und Humor wirken entängstigend, fördern den körperlichen und psychischen Genesungsprozess, stärken die Widerstandskräfte, wirken schmerzlindernd und erhöhen die Lebensqualität. Quelle: wissenschaftliches Symposium des CliniClowns Forschungsvereins Oktober 2006 Wien



Stand: 11.2006



Kreuzschmerz und Physikalische Maßnahmen:
Bettruhe ist nicht effektiv, kann Verlauf sogar negativ beeinflussen. Bei akutem Kreuzschmerz konnte die Wirksamkeit Physikalischer Therapie nicht belegt werden. Bei chronischem Kreuzschmerz nachgewiesener Effekt von lokalen Physikalischen Therapien wie Ultraschall, Elektrotherapie, Packungen und Massagen, von Heilgymnastik, Rückenschule (Erlernen rückenfreundlichen Verhaltens), psychologischer Intervention (z.B. Entängstigung zur Reduzierung von Vermeidungsverhalten) sowie Arbeitsplatzberatung.

Kniegelenksarthrose und Schmerz
Schmerzreduktion durch Training für die Dauer von 6 Wochen am Fahrradergometer, Trampolin, Dehnungsübungen sowie Krafttraining an Zugapparaten konnte gezeigt werden.

Quellen: Vorträge am Mitteleuropäischen Kongress für Physikalische Medizin in Salzburg im Oktober 2006



Stand: 10.2006



Chronische Nackenschmerzen
In verschiedenen Studien konnte gezeigt werden, dass sich sowohl chronische Nackenschmerzen als auch die Druckschmerzhaftigkeit der Nackenmuskulatur durch Trainingstherapie anhaltend verbessern lassen. Trainiert wurden Maximalkraft oder Kraftausdauer. Der Nachuntersuchungszeitraum betrug bis zu 12 Monaten.

Kryotherapie
Die Wirksamkeit von Kälteanwendungen (Eispackungen, Kaltwind, kühles oder kaltes Moor) konnte bisher bei Muskelverletzungen, Gelenksergüssen bei Kniegelenksarthrose sowie nach Kreuzbandoperationen nachgewiesen werden. Eine schmerzlindernde, abschwellende Wirkung konnte dabei erreicht werden



Stand: 01.2007



Fibromyalgie
Bei der Fibromyalgie handelt es sich um nicht entzündlichen Weichteilrheumatismus mit stark erhöhter Schmerzempfindlichkeit im Unterhautgewebe. Charakteristisch sind wechselnde, chronische Schmerzen in wechselnden Bereichen des ganzen Körpers, oft verbunden mit Schlafstörungen. Die Krankheit ist zwar nicht gefährlich, beeinträchtigt aber enorm die Lebensqualität.Es konnte gezeigt werden, dass regelmäßiges, mäßig anstrengendes, Ausdauertraining z.B. am Zimmerfahrrad, das über einen längeren Zeitraum durchgeführt wird, eine Abnahme der Schmerzen bewirkt. Ebenfalls gute (allerdings vorübergehende) Erfolge konnten mit Schwefel- oder Kohlensäurebädern erreicht werden.Oft kann auch die Therapie mit antdepressiven Medikamenten sehr helfen.

Quelle: Kongress der Gesellschaft für Physik.Medizin Oktober 2006 in Salzburg
(mit genauen Angaben zu Intensität und Dauer des Trainings)