Aktuelles
aus den Institutenaus der Medizin
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Aktuelles aus den Instituten |
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Stand: Mail.2026 Wirkungsvolle Behandlungsmethode bei Schleimbeutelreizungen, Sehnenansatzbeschwerden, Heilung nach Knochenbruch, Verspannungen.... Neu in Wien 11: EMTT– Therapie „Magnetfeld”, „Magnetolith” Ergänzende, schmerzlose Therapie für Schmerz und Bewegungseinschränkung verschiedenster Ursachen, Verbesserung der Wundheilung, Frakturheilung... Wartezeiten: Für Patienten nach Unfällen, Operationen oder in anderen medizinisch dringenden Fällen stehen Akut–Arzttermine sowie Akuttermine für Bewegungstherapie zur Verfügung. |
Aktuelles aus der Medizin |
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Stand: Mai.2026 Eine Studie, die Ende 2025 im American Journal of Clinical Nutrition erschienen ist, untersuchte die prospektiven Zusammenhänge zwischen der Gesamtaufnahme von Nahrungsfetten sowie spezifischen Fettsäuren und dem Auftreten von Demenz bei Erwachsenen im mittleren und höheren Lebensalter. In der Health and Retirement Study wurden 5.944 Teilnehmende (59,6 Prozent Frauen; Durchschnittsalter 68 Jahre), die zu Studienbeginn frei von Demenz waren, über eine mediane Dauer von sechs Jahren nachverfolgt. Die Aufnahme von Nahrungsfetten (gesamt, tierisch und pflanzlich) sowie spezifischen Fettsäuren (gesättigte, einfach ungesättigte, mehrfach ungesättigte und Transfettsäuren) wurde mittels eines Food-Frequency-Fragebogens mit 164 Lebensmitteln erfasst. Das Auftreten von Demenz wurde anhand der „Langa-Weir-Klassifikationsstrategie“ bestimmt. Resultate Es traten insgesamt 444 Demenzfälle auf. -die höchste Aufnahme von pflanzlichen Fetten war im Vergleich zur niedrigsten Aufnahmemenge mit einem um 31 Prozent geringeren Demenzrisiko. - der Ersatz von fünf Prozent der gesamten Energieaufnahme aus tierischen Fetten durch pflanzliche Fette war mit einem um 15 Prozent geringeren Demenzrisiko assoziiert - die höchste Aufnahme einfach ungesättigter Fettsäuren war im Vergleich zur niedrigsten Aufnahmemenge ebenfalls mit einem um 37 Prozent niedrigeren Demenzrisiko assoziiert - umgekehrt war die höchste Aufnahme gesättigter Fettsäuren im Vergleich zur niedrigsten Aufnahmemenge mit einem um 56 Prozent höheren Demenzrisiko verbunden Der isokalorische Ersatz gesättigter Fettsäuren durch einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren war jeweils signifikant mit einem geringeren Demenzrisiko assoziiert (48 Prozent beziehungsweise 33 Prozent). Conclusio Die Studie zeigt heterogene Zusammenhänge zwischen verschiedenen Arten von Nahrungsfetten und dem Demenzrisiko. Während eine höhere Aufnahme von pflanzlichen Fetten und ungesättigten Fettsäuren mit einem geringeren Demenzrisiko verbunden ist, geht eine höhere Aufnahme tierischer Fette und gesättigter Fettsäuren mit einem höheren Risiko einher. Die Studienergebnisse betonen die Bedeutung, tierische Fette durch pflanzliche Fette zu ersetzen, und gesättigte Fettsäuren durch einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren auszutauschen, um Demenz vorzubeugen. Insgesamt verdeutlicht die Studie die komplexen Zusammenhänge zwischen Nahrungsfetten, spezifischen Fettsäuren und dem Demenzrisiko und liefert wissenschaftliche Evidenz für ernährungsbezogene Präventionsstrategien bei Erwachsenen im mittleren und höheren Lebensalter. Weitere Forschung ist erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen. Association between dietary fat intake and long-term risk of dementia: a prospective cohort study,. M. Wu, L. Huang, Y. Juang et al, The American Journal of Clinical Nutrition 2025; 122: 1725-1734, DOI: 10.1016/j.ajcnut.2025.09.028 Quelle : Österreichische Ärztezeitung 10.03.2026 | Medizin
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