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Aktuelles aus den Instituten

Stand: Juli.2026


Neu in Wien 13: ESWT–Therapie – extrakorporale Stoßwellentherapie

Wirkungsvolle Behandlungsmethode bei Schleimbeutelreizungen, Sehnenansatzbeschwerden, Heilung nach Knochenbruch, Verspannungen....
Mehr Informationen unter „Behandlungsangebot”

Neu in Wien 11: EMTT– Therapie „Magnetfeld”, „Magnetolith”

Ergänzende, schmerzlose Therapie für Schmerz und Bewegungseinschränkung verschiedenster Ursachen, Verbesserung der Wundheilung, Frakturheilung...
Mehr Informationen unter „Behandlungsangebot”

Wartezeiten: Für Patienten nach Unfällen, Operationen oder in anderen medizinisch dringenden Fällen stehen Akut–Arzttermine sowie Akuttermine für Bewegungstherapie zur Verfügung.

Aktuelles aus der Medizin

Stand: Juli.2026



Wie sich die Sommerhitze auf die Gesundheit auswirkt und wie man einen kühlen Kopf bewahrt – #KeepCool

Nun, da der Sommer in der Europäischen Region naht, überschattet das Versprechen von Sonnenschein und Aktivitäten im Freien oft eine wachsende, stille Bedrohung: extreme Hitze. Die steigenden Temperaturen sind nicht nur unangenehm, sondern können ein eskalierendes Risiko für die menschliche Gesundheit darstellen – sie fordern Leben, verursachen Leid und belasten die Gesundheitssysteme weltweit. Indem wir das Bewusstsein für diese Risiken stärken und einfache Schutzmaßnahmen ergreifen, können wir unsere Gesundheit während der Sommermonate schützen.

Die Dringlichkeit dieser hitzebedingten Gesundheitskrise hat zu Handlungsappellen auf höchster Ebene geführt, vom WHO-Regionaldirektor für Europa, der die Klimakrise und die extremen Wetterverhältnisse im Jahr 2023 zu einer gesundheitlichen Notlage erklärte, bis hin zum Handlungsappell des Generalsekretärs der Vereinten Nationen angesichts der extremen Hitze im Jahr 2024, die beide die Notwendigkeit robuster Strategien zum Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen betonten.

Wer ist am stärksten gefährdet?
Der menschliche Körper verfügt über die bemerkenswerte Fähigkeit der Wärmeregulierung und ist darauf ausgelegt, eine Kerntemperatur von etwa 37°C aufrechtzuerhalten. Wenn die Außentemperaturen steigen, schwitzt der Körper, um sich durch Verdunstung abzukühlen. Eine längere Exposition gegenüber extremer Hitze verursacht jedoch Leiden, beeinträchtigt die psychische Gesundheit und das seelische Wohlbefinden und kann schließlich diesen natürlichen Kühlmechanismus überfordern, was zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen und möglichen medizinischen Notfällen führt.

Obwohl jeder in gewissem Maße von Hitze betroffen sein kann, sind die Auswirkungen extremer Hitze nicht einheitlich: Bestimmte Bevölkerungsgruppen sind unverhältnismäßig stark betroffen. Ältere Erwachsene verfügen über eine verminderte Fähigkeit zu schwitzen und ihre Körpertemperatur zu regulieren, und bei Säuglingen und Kleinkindern ist das Wärmeregulierungssystem noch unterentwickelt. Im Freien tätige Arbeiter, wie etwa jene, die in der Landwirtschaft, im Baugewerbe und in der Notversorgung (z. B. Feuerwehrleute) arbeiten, sind bei langanhaltender Hitzebelastung einem potenziellen Berufsrisiko ausgesetzt.

Abgesehen von direkten hitzebedingten Erkrankungen verschlimmern extreme Temperaturen zudem bestehende chronische Erkrankungen. Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Atemwegserkrankungen und Diabetes sind besonders gefährdet, ebenso wie Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen. Schwangere sind ebenfalls stärker gefährdet, da extreme Hitze mit unerwünschten Schwangerschaftsausgängen, wie Frühgeburten und niedrigem Geburtsgewicht, in Verbindung gebracht wird.

#KeepCool Quelle WHO 23 June 2025