Aktuelles
aus den Institutenaus der Medizin
Archiv
Aktuelles aus den Instituten |
|
Stand: Dezember.2025 Wirkungsvolle Behandlungsmethode bei Schleimbeutelreizungen, Sehnenansatzbeschwerden, Heilung nach Knochenbruch, Verspannungen.... Neu in Wien 11: EMTT– Therapie „Magnetfeld”, „Magnetolith” Ergänzende, schmerzlose Therapie für Schmerz und Bewegungseinschränkung verschiedenster Ursachen, Verbesserung der Wundheilung, Frakturheilung... Wartezeiten: Für Patienten nach Unfällen, Operationen oder in anderen medizinisch dringenden Fällen stehen Akut–Arzttermine sowie Akuttermine für Bewegungstherapie zur Verfügung. |
Aktuelles aus der Medizin |
|
Stand: Dezember.2025 Rauchen wird mit verstärkten Rückenschmerzen in Zusammenhang gebracht — vor allem bei chronischem Kreuzweh. Eine Querschnittstudie fand Hinweise darauf, dass Personen mit Rückenschmerzen, die rauchen, tendenziell stärkere Beschwerden haben bzw. das Risiko für stärkere Rückenschmerzen erhöht ist. Tabakrauch enthält zahlreiche Schadstoffe, die unter anderem die Durchblutung beeinträchtigen und somit die Versorgung von Bandscheiben oder Wirbelsäulen-Strukturen verschlechtern könnten. (Analog zu Erkenntnissen bei rheumatischen Erkrankungen.) Tabakkonsum ist offenbar nicht nur ungesund, sondern kann auch Schmerzen im unteren Rücken begünstigen. Das lassen die Ergebnisse einer Querschnittstudie der Berliner Charité mit 430 Teilnehmenden vermuten. Die Patientinnen und Patienten berichteten alle seit sechs bis neun Jahren über chronische Rückenschmerzen, waren im Median 41 Jahre alt und rauchten in 18,4% der Fälle. Stellte man vergleichbare Gruppen gegenüber, unterschieden sich Personen mit einem Zigarettenkonsum von weniger als zehn Packungsjahren mit Blick auf Schmerzen und sonstige Einschränkungen nicht von Nichtrauchenden. Wer diesen Grenzwert jedoch erreichte oder überschritt, hatte im Vergleich zu Tabakabstinenten signifikant stärkere Rückenschmerzen (p = 0,043) und erheblichere Einschränkungen bei den körperlichen Fähigkeiten und den Alltagsaktivitäten (p = 0,015). Auf einer Schmerzskala von 0-100 wiesen 86% der Rauchende ab zehn Packungsjahren einen Wert von 25 auf, bei nichtrauchenden waren es nur 67%. Es handelt sich um eine Querschnittstudie, also eine Momentaufnahme: Ursachen und Wirkmechanismen lassen sich damit nicht endgültig klären. Rückenschmerzen sind multifaktoriell, wie körperliche Aktivität, Depression, BMI, Arbeitsstatus etc. spielen ebenfalls eine Rolle, Rauchen ist eine von vielen Einflussgrößen die aber eindeutig eine Dosisabhängigkeit aufweist. Daraus wird abgeleitet: Ein Rauchstopp sollte zumindest als Teil der Therapie bei chronischen Rückenschmerzen sein. In der Beratung und Therapie sollte das Thema Rauchverhalten angesprochen werden, nicht nur aus allgemeinen Gesundheitsgründen, sondern spezifisch im Hinblick auf Rückenschmerz.
Quelle : Rheuma plus Springer Verlag , Autor: Robert Bublak |
